Beowulf im Test


Da ich ein großer Fan vom PS2 – Game "God of War" bin, hab ich mich schon sehr auf ein ähnliches Helden – Epos für die 360er gefreut. Der Trailer hat schon mal einen sehr guten Eindruck gemacht. Jetzt hab ich mal die Disk eingelegt und meine Erwartungen wurden etwas getrübt.

Das Game sieht auf einem nicht HD – TV ganz annehmlich aus, allerdings sehr sehr düster. Die Animationen sind gut gelungen, doch da stimmt was nicht ganz mit der Steuerung. "God of War" setzte auf knackige Rätsel und bösestes Gemetzel, doch die Entwickler von Beowulf fanden es wohl lustiger, Minigames mit "Tastendrücken zum richtigen Zeitpunkt" einzusetzen. Das wär nicht so tragisch, leider ist die Steuerung dermaßen ungenau, daß das Minigame zur Geduldsprobe wird. Da wird im Takt gerudert, oder Kampfgesänge vorgesungen.

Die Action – Elemente sind toll und ziehmlich blutig, wäre da nicht die hakelige Kamerasteuerung. Nicht immer weiß man was man tun soll, oder wohin man gehen soll. Teilweise fällt der an sich gute DolbyDigital – Ton aus. Kein Koop-Modus, kein Online-Feature. Mehr als einmal wird man sich das sicherlich nicht antun.

Ich hoffe nur, daß die Entwickler noch einen Patch nachjagen, man wird sehen…

Grafik: 7/10
Gameplay: 4/10
Sound: 8/10
Synchro: 8/10

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