Chaos Communication Congress: Microsofts Konsole wird mit Xenon Linux zum voll funktionsfähigen Multimedia-PC.
Während sich die Hacker des 24. Chaos Communication Congress von bösartigen Absichten distanzieren, werden ihre Erfolge immer öfter von Schwarzkopierern missbraucht und illegal genutzt. So auch im Falle des "King-Kong-Exploits". Mithilfe dieses Exploits ließ sich auf dem CCC eine Xbox 360 Konsole mit der Linux-Distribution Xenon booten. Die drei CPU-Kerne des Multimediacomputers unterstützen schon fast die gesamte Hardware, lediglich an einem passenden Sound-Treiber mangle es aber noch. Die Arbeit an dem Hack nahm in etwa ein Jahr in Anspruch, mit dem Ziel, die Xbox 360 in einen günstigen Linux Computer zu verwandeln.
Bereits auf dem Kongress im letzten Jahr versprach ein unbekannter Hacker, dass Linux bald auf der Xbox 360 problemlos laufen würde Im März des Jahres 2007 folgte dann das Video eines solchen Hacks, zwei Monate darauf die Live-CD. Booten ließ sich Linux mithilfe des Spiels King Kong, welches aufgrund einer unzureichenden Überprüfung und modifizierten Shadern ermöglicht, dass das System mit einem zweiten Bootloader eine Linux Distribution starten kann. Doch sei diese Methode nicht zuverlässig, auch bessere Microsoft ständig nach um solche Sicherheitslücken zu stopfen.
Stolz wurde ebenfalls erkannt, dass die Verhandlungen mit Microsoft – bezüglich einer Linux-Unterstützung – keineswegs erfolglos waren. "Linux ist unvermeidbar" stellte man in Redmond fest, nachdem einige namhafte Hacker zur Diskussion geladen wurden.
Quelle: derstandard.at
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