Na, Nintendo. Die harschen Zeiten der immer wieder auflebenden Vernachlässigung dürften vorbei sein. Europa ist wieder wer! Einem Bericht zufolge ist die Europäische Union zum zweitmächtigsten Markt für Videospiele aufgestiegen, noch vor den US-Amerikanern und knapp geschlagen dicht hinter den Asiaten nachfolgend. Also in Zukunft sind die Amis diejenigen, die mehrere Monate auf ihre lokalisierten NTSC-Spiele warten müssen, während wir PAL-Gamer bevorzugt, aufgrund unserer schieren Marktpräsenz, behandelt werden.
Im vergangenen Jahr wurde mit Videospielen im EU-Land (bezogen nur auf die EU) 7.3 Milliarden Euro erwirtschaftet, während der amerikanische Markt mit 6,9 Milliarden Euro leicht hinterher hinkt (in Asien hatten wir es mit 7.4 Milliarden zu tun). Allerdings muss auch im selben Atemzug erwähnt werden, dass wir in Europa eindeutig mehr für Videospiele ausgeben müssen, als unsere Freunde über dem großen Teich. Das dürfte natürlich auch einen Einfluss gehabt haben. Jedenfalls hat Nintendo jetzt endlich mal einen Beweis für unseren Stellenwert! Da greift sich sogar unser alter Freund Rumsfeld an den Kopf.
In einer Umfrage gaben übrigens 57% an, sie würden Videospiele zwecks der Stimulation ihrer Imagination konsumieren. Interessant.
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