Okay, wir haben noch keine Ahnung für welche Konsole das auf den Ubidays mit einem Trailer eingeläutete Beyond Good & Evil 2 erscheinen wird. Da die Verantwortlichen auf gute Verkaufsszahlen schielen, was angesichts der miesen Verkäufe des grandiosen ersten Teils verständlich ist, wäre es wohl, unserer Meinung nach, angebracht das Spiel auf der Wii herauszubringen (und das sagen wir nicht, nur weil wir uns hier in einem Wii-durchtränkten Forum befinden).
Yves Guillemot, Chef von UbiSoft, machte jedenfalls einen Grund dafür aus, warum sich das Original damals so schlecht in den Verkaufsregalen bewährte. Kurz und knapp: Es war zu dieser Zeit zu schwer. Und was für Lehren ziehen die Producer aus dieser Geschichte?
We’re going to make it more accessible and make sure that it’s really done for the new generation that’s come into videogames.
Klar, was will man auch anderes erwarten. Außerdem spricht er auch davon, dass es mehr Casual- als Hardcore-Gamer gäbe, weswegen wir uns weiterhin bestärkt fühlen, uns für die Wii als DIE Plattform auszusprechen. Unsere WiiWelt-Crew würde sich jedenfalls mit dem Zücken eines 50€-Scheins bedanken (und ihr wahrscheinlich ebenso, richtig?) – vorausgesetzt es wird kein einfacher Schinken, der sich mit einem zarten Bissen runterschlucken lässt.

Aber mal eine andere Frage. Wie will der Großteil der Konsumenten herausgefunden haben, ob das Spiel schwer gewesen ist oder nicht, wenn es nur ein kleiner Teil von (core-)Spielern überhaupt angefasst hat? Hat sich etwa herumgesprochen, dass der erste Teil damals zu hart gewesen sei, weswegen eine ganze Horde von potentiellen Käufern zurückschreckte? Vielleicht lag es auch an einem defizitären PR-Taktieren? An einem ungewöhnlichen Spiel-Szenario, das für den Massenmarkt damals ungeeignet, aber desto mehr erfrischend für uns gewesen ist?
Bitte schraubt das Spiel nicht zu sehr auf den Casual-Markt zurecht. Keine amputierten Inhalte, nur um dem Massengeschmack gerecht zu werden. Wir wollen einen waschechten Beyond Good & Evil Teil, der die Qualität und Ausgefallenheit des ersten Teils würdig fortsetzt. Am besten auf der Wii. Und falls das der endgültigen Qualität des Spiels abträglich wäre, aufgrund von technischen Restriktionen, dann eben für die Xbox 360 und PS3. Überlaufen muss der eine oder andere sowieso bald.
PS: Wer einen PC sein Eigen nennt, kann sich den ersten Teil via Steam bequem auf seinen PC laden (Danke an Kotaku, die uns daran erinnert haben). Hmm da verspüre ich richtig Lust…es wieder zu spielen.
edit: Kacke. Ihr braucht Beyond Good & Evil bei Steam gar nicht mehr zu suchen: “This product doesn’t appear to be available in your region.”
(via kotaku)