Jun 022008
 

 
Die PSP ist momentan vorrangig für die "Gaming-Experten", die hochwertige Grafik auch in der Hosentasche wollen. Der Rest begnügt sich mit dem Nintendo DS, dessen Spiele allgemein als mehr casual gelten können. Erst vorhin sah ich zum Beispiel eine Werbung (wenn ich schon einmal Werbung sehe) für Sophies Freunde, da kennt man das DS-Klientel. Und da man ja verallgemeinern muss, um zu verdeutlichen, gilt das überhaupt und absolut. Sony hat nun erkannt, dass letztere Gruppe in der klaren Überzahl ist, und deswegen will man sich in der Käuferschaft neu positionieren, so John Koller:

"Our audience continues to get younger and younger. Our research shows that young mothers now have the highest propensity to purchase a PSP over the next year for their children."

Und mit "children" sind vor allem auch Mädchen und junge Frauen gemeint, wobei ich insgesamt meine Zweifel habe. Denn die aktuellen Packs, die im Handel sind oder im Handel sein werden sind Packs mit metzelnden Halbgöttern bzw. schlammverschmierten Sportlern. Für letztere könnten sich vielleicht noch kleine Jungen und größere Mädchen begeistern, aber damit war es das auch. Essentiell ist eben immer noch, wo ich mich an diesen Artikel erinnere, das Spieleangebot. Mit mehr Titeln wie Loco Roco muss Sony auch nicht mehr an 17 Baustellen (Multimedia-Funktionen, GPS, etc.) arbeiten, um die Konsole am Leben zu erhalten. Und jetzt habe ich mich schon wieder wiederholt, ein Jammer. (via pspfanboy.com)