Trotz aller intensiven Bemühungen seitens Nintendo, scheint sich die Wii-Konsole im südkoreanischen Markt nicht so sehr behaupten zu können wie man in optimistischer Gemütslage vielleicht prognostizierte. Seit dem 26. April ist die Konsole erhältlich und wurde damals mit Pauken und Trompeten relativ mediengerecht eingeweiht – sogar Iwata hat sich in das Land bequemt.
Seit dem offiziellen Verkaufsstart hat sich die Konsole schlappe 35.000 mal verkauft. Damit ist die Wii wenigstens von einem Land mal nicht mit Luft zu fächelnden Palmwedeln begrüßt worden, wie der in Jerusalem Einzug haltende Messias (ich glaube in der Kirche an Palmsonntag wurde dann immer “Hossianah, Hossianah” gesungen. Korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege. Ich habe nur gerade den Ohrwurm die ganze Zeit in meinem Kopf.)

Der Grund? Es gibt wenig koreanische Spiele, und da Nintendo die Funktionstüchtigkeit der Hardware infolge von genialen strategischen Schachzügen auch im Jahr 2008 immer noch regional einschränkt, scheinen sich die krähenden Hähne zurück in den Harem zu ziehen. Außerdem, so ein Gamer aus Südkorea, seien die Hard-Core Spieler die Trendsetter im Marktgeschehen. Ach, das muss ein Land sein!
“Hossianah, Hossianah…”
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