Jörg Neißer

E3: Angriff auf den Massenmarkt


Unter dem Motto “Besser gut kopiert, als schlecht neu erfunden” laufen zumindest drei der vorgestellten Games. Lips ist offensichtlich stark vom Konkurrenten Sing Star “inspiriert”, hat allerdings auch einige Neuheiten auf Lager. Neben den mitgelieferten Liedern und einem ständigen Nachschub, wie wir das von Rock Band kennen, darf wohl zum ersten Mal (Audiosurf hat’s vorgemacht) die komplette Musikkollektion als unerschöpflicher Quell herhalten. Doch schon in der Pressemitteilung wird darauf verwiesen, das es je nach Song zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen wird. Warten wir also erst einmal ab, wie gut dieses Feature tatsächlich ist.

Weitere Neuerungen: Die kabellosen Mikrophone haben LEDs, die um Takt zur Musik blinken und sind ausserdem Bewegungs-sensitiv, was u.a. für Perkussion Effekte genutzt wird. Wer keinen Bock auf singen hat, schnappt sich einen Controller und kann mit verschiedenen Drum-Klängen das Geschehen begleiten. Quasi Rock Band light.

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Um den Dreisechzig Besitzern gar keinen Grund mehr zu geben, auf eine PlayStation neidisch zu sein, bekommt auch das beliebte EyeToy ein Pendant. You’re in the Movies wird mit Xbox Vision Kamera ausgeliefert, hat neben Minigames aber etwas völlig anderes zu bieten: Jeder kann hiermit seinen eigenen B-Movie drehen! Die genauen Details sind bisher noch unklar, aber es darf jedes Detail vom Schneiden bis hin zur Musik und der Stimme aus dem Off geändert werden. Nach der Fertigstellung kann man das Meisterwerk auch auf den PC kopieren. Eine solche Software für die ausgehungerte Kamera war schon lange überfällig, warum hat das so lange gedauert?

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Mit dem Buzz ähnlichen Scene-It ist das Trio der potentiellen “PlayStation-Killer” komplett. Es gibt mehr Spielmodi wie etwa “Pixel Flix”, in dem eine Oldschool Animation im 8-Bit Style eine Szene aus einem Film darstellt. Jedes Land bekommt zusätzlichen spezifischen Inhalt spendiert, durch Zusatzinhalte soll die Langlebigkeit verbessert werden. Das im ersten Teil schmerzlich vermisste “Content Tracking System” ist jetzt dabei und wird nervigen Wiederholungen der Fragen minimieren. Ganz neu sind nun auch verschieden Mehrspieler Online Modi, diese Runden das Sequel zu einer lohnenden Investition ab.

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Zusammen mit den “massenkompatiblen” Viva Piñata: Trouble in Paradise und Banjo-Kazooie: Nuts & Bolts, den Arcade Spielen und dem neuen Primetime, hat Microsoft ein ordentliches Paket geschnürt, um endlich auch abseits von Egoshootern, Sport- und Rennspielen eine echte Chance auf diesem riesigen Markt zu haben. Es wurde auch höchste Zeit, das etwas zu stark Zielgruppen orientierte (Core-Gamer) Angebot aufzustocken. Nur weiter so, hoffentlich ist der Kampf gegen die scheinbar übermächtige Konkurrenz aus Japan noch nicht verloren.

(via xbox.com)

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Ein Kommentar zu “E3: Angriff auf den Massenmarkt”

  1. Luminur sagt:

    “Lips” ~~~Ich LIEBE es~~~ Der erste Trailer und die ersten Screenshots:Einfach hammergeilo.Vorallen die Präsentation mit Duffy war super.Als ehemaliger Singstar-Fam(PS2!) bin ich mehr als begeistert auch auf der 360 endlich zu singen.Es sieht tausend mal besser aus als Singstar…YEAH!!!!!!

  2. [...] Erinnerung, die Games, welche besonders auf den Massenmarkt zugeschnitten sind (Bericht hier): der Singstar Killer Lips, Buzz Konkurrent mit Online-Mehrspieler Scene It!, zu einem gewissen [...]

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