Jul 242008
 

Wie immer beginnt die Menschheit dann zu handeln, wenn das Problem akut wird. Egal ob beim Klimaschutz oder sonst wo. Bei kapitalistisch geprägten Unternehmen wie Nintendo scheint dann verständlicherweise Handlungsbedarf durch, wenn sich ein Problem nicht nur auf eine Randpersonengruppe beschränkt, sondern auf eine ganze Horde von Konsumenten übergreift. Dieser Punkt, quasi die Demarkationslinie, wurde nun überschritten. So jedenfalls Reggie Fils-Aime, der in einem Gespräch mit MTV.com interne Überlegungen zum Besten gegeben hat.

So arbeite das japanische Unternehmen derzeit an Problemlösungen, die aber noch nicht publikationsreif seien. Im unverfälschten Wortlaut nimmt sich das Bewusstsein folgendermaßen aus: “So in our view this is becoming much more of a mainstream problem, which is why we have a sense of urgency to solve it.”

Offenbar kommen nun auch die Casual-Spieler unter uns zu den besagten Speicherproblemen, die die so genannten Hardcore-User schon längst am eigenen Leib erdulden müssen. Jedenfalls scheint es Ausmaße angenommen zu haben, bei denen Nintendo nicht mehr ignorant einfach den Kopf abwenden kann. Wir können also in Bälde mit einer überfälligen Ankündigung rechnen.

(via MTV.com)

  3 Antworten zu “Speicherdefizit wird zum “Mainstream”-Problem”

  1. wo ist das problem nintendo? externe festplatte und gut! sollte doch realisierbar sein – oder irre ich mich da?

  2. Damit würde Nintendo aber dann kein Geld verdienen… Deshalb werden die sicherlich irgendwas basteln, damit nur externe Speichergeräte von Nintendo an der USB-Schnittstelle funktionieren … Zumindest ist sowas nicht unwahrscheinlich

  3. Ich denke einfach, dass die SD-Karten mehr ausgenutzt werden sollen. Direkt eben als Speichererweiterung und nicht nur als Auslagerungsspeicher.

 Antworten

(required)

(required)

Du kannst diese HTML Tags und Attribute benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>