
Über drei Jahre werkelte Jonathan Blow bereits an seinem Puzzle-Platformer Braid. Es gewann 2006 den Preis für “innovatives Game Design” auf dem Independent Games Festival (IGF) und erscheint heute endlich auf dem Marktplatz. Für viele ist bereits im Vorfeld der Preis von 1.200 Microsoft Points Grund genug, nicht näher auf dieses Spiel einzugehen, was mir absolut unverständlich ist. Um einen Vergleich anzustellen, den jeder verstehen dürfte: Braid ist das Lost Winds der Dreisechzig, und mehr. Aufgrund der Rätsel Struktur wird es keinen so hohen Wiederspielwert wie etwa Super Mario Bros. haben, aber das war bei dem WiiWare Titel auch nicht der Fall und so ziemlich jeder hat es geliebt (mich eingeschlossen). Wenn also über die kurze Länge in Relation zum hohen Preis geredet wird (den ich für absolut gerechfertig halte), sollte man immer auch an die Originalität und das Herzblut denken, die in diesen Titel geflossen sind. Und natürlich an den Spielspaß, den wir hoffentlich mit dem Titel haben werden.
Falls ihr noch nie von dem Spiel gehört habt, gibt es drei Möglichkeiten, euch von dessen Qualitäten und der Eignung für euch zu überzeugen. Die ausführliche Präsentation zeigt viele Aspekte des Gameplays, dann ist da noch die kostenlose Demo auf dem Marktplatz und natürlich haben sich bereits einige Magazine ihre Meinung gebildet. Die Edge etwa vergibt 9/10 Punkten, was, wenn man deren Wertungsystem kennt, einem Ritterschlag gleichkommt. In der neusten Ausgabe steht folgendes geschrieben:
“Braid remains a beautiful and brilliantly demanding game that barely contains its dense population of ideas, taking its place alongside Geometry Wars and Pac-Man Championship Edition as one of the finest original titles available on Live Arcade.”
Ausserdem hat IGN die vierthöchste Wertung für ein Arcadegame vergeben, satte 8.8 Punkte, Eurogamer und CVG werten jeweils mit 10/10 Punkten. Unsere Eindrücke zum Spiel sollten im Laufe des Tages folgen.
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Vielen Dank Jörg! Ich hatte vor Monaten mal vermeint, Konzeptzeichnungen von dem Spiel gesehen zu haben, und da ich sie so dermaßen inspirierend fand, wollte ich die Entwicklung des Spiels aufmerksam verfolgen.
Und nun scheine ich über das Spiel wieder gestolpert zu sein (jedenfalls kommt es dem vagen Vorbild recht nahe). Vielleicht sollte man sich echt MS-Points anschaffen…
Danke für den Tipp!