Sep 242008
 

Auch wenn es manche noch immer nicht wahrhaben wollen: Computerspiele sind längst integraler Bestandteil der Jugendkultur. So hat eine jüngst in den USA durchgeführte Studie von Pew Internet & American Life Projects ergeben, dass insgesamt 97% aller Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren begeisterte Computerspieler sind.

„Game playing is universal, with almost all teens playing games and at least half playing games on a given day. Game playing experiences are diverse, with the most popular games falling into the racing, puzzle, sports, action and adventure categories.“

Die genauen Ergebnisse der Studie könnt ihr euch über die Quellenlinks ansehen. Was mir allerdings etwas sauer aufstößt ist das Kommentar der leitenden Forscherin der Studie, Amanda Lenhart. Sie gab nämlich folgendes von sich: „Es zeigt, dass Spieler soziale Menschen sind. […] Sie kommunizieren viel, sie treffen sich von Angesicht zu Angesicht.“

Nicht, dass ihre Aussage negativ wäre – sie klingt für mich nur etwas „überrascht“. Ist es wirklich so erstaunlich, dass selbst Computerspieler soziale Menschen sind? Und wir kommunizieren sogar – unglaublich!

Versteht mich nicht falsch: Ich halte solche Studien für sinnvoll und richtig. Beim Lesen solcher Statements habe ich manchmal allerdings noch immer das Gefühl, einer anderen Spezies anzugehören, bei der man immer wieder überrascht ist, menschliche Züge festzustellen. Oder ist meine Kritik jetzt etwas zu harsch? Was meint Ihr?

(via PewInternet, Standard, Bildquelle)