Der dritte Teil der Superstar Saga, der es zurecht in unsere Liste der meist erwarteten DS-Spiele des Jahres 2009 geschafft hat, steht in Japan in den Startlöchern. Bereits am 11. Februar darf in Fernost mit vielen Charakteren des Maio Universums aufgelevelt und gekämpft werden. Warum wir uns so auf das Spiel freuen und ihr es auch tun solltet, zeigen die fast fünf Minuten Gameplay plus zwei kürzere Werbefilmchen recht beeindruckend. Ich muß gestehen, das ich den ersten Teil auf dem GameBoy Advance verpasst habe. Doch der Hype um Mario & Luigi RPG 3 und diese Videos haben mich nun überzeugt, die Superstar Saga postwendend auf eBay zu ersteigern. Natürlich nur gebraucht in einem absoluten Top-Zustand (neu kann ich es mir nicht leisten). Die Videos findet ihr in der ganzen News.
Achja, hatte ich erwähnt, das wir die meiste Zeit einer süßen Japanerin beim Spielen zuschauen? Nein? She’s sexy!
Gameplay 1:
Gameplay 2:
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Meines Erachtens war der zweite Teil am DS (den ersten am GBA habe ich nicht gespielt) ein sehr gemischtes Erlebnis.
Ein (abgespecktes) Rollenspiel steht und fällt mit der Story, und die ist in Mario & Luigi – Partners in Time wenig motivierend gewesen. Vorwiegend schreibe ich das den wenig ins Mario-Universum passenden außerirdischen Pilzköpfen zu.
Auch das Kampfsystem war mir viel zu hektisch für diese Art von Spielen. War es bei Super Mario RPG am SNES noch eine Innovation (und keineswegs notwendig), dass man bei gut getimten Drücken eine stärkere Attacke startet, wird es bei Mario & Luigi – PiT übertrieben (und praktisch zur Pflicht), in dem auch zur Verteidigung gedrückt werden muss, wofür ich die Angriffsmuster der Gegner auswendig zu lernen habe. Genauso machen die Spezialattacken kräftig Gebrauch von dem System. Kombiniert mit den Babys gab es so für meinen Geschmack zu viele verschiedene Varianten, die aber eher aufgesetzt wirkten, vor allem, wenn man gewohnt ist, eine eher ruhigere Kugel zu schieben.
Zuletzt ist mir die Präsentation bitter aufgestoßen. Mario-Spiele haben üblicherweise einen eigenen Stil, Mario & Luigi – PiT passt da nicht so ganz hinein, finde ich. Super Mario RPG (SNES) hatte für damalige Verhältnisse eine famose Grafik, die man auch heute noch problemlos ansehen kann. Paper Mario (N64) konnte mich mit dem Papierstil wirklich verzaubern, hatte dazu noch eine wunderschöne Musik und war lustig. Mario & Luigi – PiT hat das alles nicht. Der Stil wirkt irgendwie generisch und unoriginell. Die Schauplätze sind immer ein wenig zu lange, die sich kaum abwechselnden, inflationär gebrauchten Sprachsamples nerven mit der Zeit und die Gegnertypen in den Gebieten variieren zu wenig. Das mag nun in anderen Rollenspielen auch so sein, bei Mario & Luigi – PiT hat es mich aber besonders genervt.
Hey Stefan, bitte Namen von Spielen in Zukunft kursiv statt fett setzen, das lässt sich erheblich augenfreundlicher lesen!
Zum zweiten Teil kann ich nichts sagen, da ich den auch noch nicht gespielt habe. Aber auf vielen Seiten ist nachzulesen, dass der erste besser gewesen sein soll.
@ Jörg
Habe die fette Schrift nicht ganz unbedacht gewählt:
Meine Erfahrung mit Kommentaren ist, dass man längere seltener liest, vor allem, wenn sie ein Textwulst mit wenigen Absätzen und Fixpunkten sind. Mein obiger Kommentar, in der von dir angepassten Form, würde mich selbst eher abschrecken.
Die fette Schrift ist meines Erachtens nach aber eyecatchy, dh man bleibt schon mal daran hängen, wenn man über die Kommentare huscht. Wenn der potentielle Leser (bitte verzeiht die nicht genderderechte Formulierungen) dann auch noch den Namen eines Spieles liest, das er kennt/mag/hasst, dann beginnt er eventuell, den Text drum herum, vielleicht sogar den ganzen Kommentar (!), zu lesen.
Abgeschaut habe ich mir das übrigens von der Gamepro (gedrucktes Videospielmagazin), die zwar nicht die gleiche Titel/Text-Rate haben, wo es mir aber trotzdem positiv aufgefallen ist.