Feb 262009
 
Electronic Arts: Verluste trotz innovativer Games.
Electronic Arts: Verluste trotz innovativer Games.
EAs Verluste im letzten Jahr sind auch auf die schleppenden Verkäufe von Spielen wie Dead Space oder Mirror’s Edge zurückzuführen. Obwohl in der Fachpresse gut benotet, verkauften sich die neuen Franchises nicht entsprechend den Erwartungen von EA. Ein Grund dürfte das ständig wachsende Angebot an Videospielen in der Weihnachtszeit sein. Neue Marken wie ein Dead Space haben es schwieriger, sich auf dem Markt eine gute Position zu erarbeiten – um so mehr, wenn sie gegen Blockbuster wie Fable 2, Far Cry 2, Fallout 3 und viele andere antreten müssen.
„You can blame some of it on the economy,“ sagt Glen Schofield von EAs Redwood Shores Studio in San Francisco. „I think that we traditionally thought that people only buy games at Christmas or around holiday time, and now we’re looking back and going, ‚You know what, GTA launched in May; Resident Evil comes out in March‘.“

Trotz der negativen Erfahrungen möchte EA unter CEO Jon Riccitiello weiterhin neue Marken bauen. Gleichzeitig werde man (zumindest spielerisch) erfolgreiche Games wie Dead Space mit Nachfolgern versehen. „We haven’t announced anything yet, but I don’t think you take a game that’s rated 89 and just go, ‚Well, that was a failure‘.“

Ich würde eine etwas bessere „Verteilung“ über das ganze Jahr durchaus begrüssen. Nicht umsonst fürchten sich Gamer jedes Jahr erneut vor dem Sommerloch im Juli und August, wenn man froh sein kann, wenn ein oder zwei brauchbare Titel erscheinen. Dass dann im Oktober und November die Hölle losbricht, mag zwar erfreulich sein – spielen kann man aber sowieso nicht alles, auch wenns richtig gut ist. A propos: Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, Fable 2 einzulegen, und das ist wahrlich schade…

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