Mrz 092009
 

Kampf ums Überleben in Deadly Creatures.
Kampf ums Überleben in Deadly Creatures.

Leider können wir nicht alle Games für euch persönlich Testen. Einerseits erhalten wir nicht alle Neuerscheinungen als Rezensionsmuster und andererseits würde uns schlicht die Zeit für so viele Reviews fehlen. Mit unserer neuen Rubrik Review Roundup wollen wir euch trotzdem eine Entscheidungshilfe geben und fassen deshalb mehrere Reviews kurz zusammen und präsentieren euch dazu ein Fazit. Unser erstes Review Roundup-Game ist Deadly Creatures.

Bereits seit Mitte Februar erhältlich sorgt dieses Spiel auf Wii für ein einzigartiges Spielerlebnis, geht es doch entweder als Skorpion oder Tarantel zur Sache. Wir informieren euch über die Story und die Stärken und Schwächen des Games. Lohnt sich der Ausflug in den Mikrokosmos?

Story

Die Story wird als abenteuerlich, leicht mysteriös und ein wenig schaurig beschrieben. Es geht um die beiden Charaktere George Struggs (Billy Bob Thornton) und Wade (Dennis Hopper), welche in der amerikanischen Wüste nach einem vergrabenen Schatz suchen. Immer wieder kreuzen wir als Tarantel oder in Form des Skorpions deren Wege und können so ihren Unterhaltungen lauschen und damit der(en) Geschichte folgen. Im Spiel krabbelt man dabei durch insgesamt 10 Level und kämpft ums Überleben.

 

Der Deadly Creatures Titelbildschirm

 

Stärken und Schwächen

Generell wird die gute Atmosphäre, das Leveldesing und auch das Gameplay gelobt. Auch Grafik und Sound wissen durchwegs zu überzeugen. „Developer, Rainbow Studios, has managed to combine a superbly atmospheric audio-visual style, interesting design and fun gameplay into a game which is more than a sum of its parts“ schreibt etwa EveryOnePlays. Die unterschiedlichen Fähigkeiten von Tarantel und Skorpion, die einzigartige Perspektive während des Spielens und das Storytelling werden ebenfalls oft als Pluspunkte von Deadly Creatures genannt.

Schwachpunkte des Spiels sind die manchmal etwas langen Ladezeiten, die teilweise nervige Gegner-KI und die geringe Spielzeit von unter 10h. Da es keine Achievements und keinen Multiplayer gibt ist auch der Wiederspielwert nicht wirklich hoch. Deadly Creatures scheint auch nur im Schwierigkeitsgrad „easy“ Spaß zu machen, da das Game bei höheren Schwierigkeitsgraden schnell unfair und frustrierend wird. Das größte Problem dürfte aber die Kamera sein, welche manchmal schlichtweg verrückt spielt. Aussie-Nintendo bringt es auf den Punkt und meint: „The camera might be the deadliest creature of all.“ Vor allem im letzten Level kann es auch vorkommen, dass Gegner in der Umgebung stecken bleiben oder Opfer von Glitches werden.

Die beiden Hauptdarsteller des Games.
Die beiden Hauptdarsteller des Games.

 

Fazit

Im großen und ganzen sind sich die meisten Reviewer einig und meinen, dass man Deadly Creatures trotz dessen Schwächen kaufen sollte. Das einzigartige Spielerlebnis als Tarantel und Spinne gepaart mit der guten Atmosphäre und Grafik sollte sich niemand entgehen lassen. „I loved Deadly Creatures. The superb atmosphere and cool abilities of the tarantula and scorpion will make you love it too. If you are a hardcore gamer, this is exactly the kind of experience you have been waiting for on the Wii.“ schreibt vooks. 30 Reviews bei Metacritics ergeben 7,6 Punkte; die Bewertungen von 10 Usern ergeben zusammen 9,3 Punkte. Insgesamt pendelt sich das Game also bei ca. 8 Punkten ein und kann empfohlen werden. Deadly Creatures ist bei Amazon aktuell um 49,95 Euro erhältlich.

Zum Abschluss noch das Review von Gametrailers

 

Als Basis dienten neben den im Text angegebenen noch folgende Quellen: GoNintendo, VideoGamesBlogger, HonestGamers, Kombo, TrueGameHeadz, TheMinusworld, Eurogamer, CheatCC

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