Mrz 272009
 

1. Noch mehr Selbstzensur bei kalaydo.de
(firmenpresse.de)
Und gleich noch ein Unternehmen, das auf den Anti-„Killerspiele“-Zug aufspringt: Das Anzeigenportal kalaydo.de verbietet ab sofort Spiele mit USK18-Freigabe. „So genannte „Killerspiele“, deren bedenkliche Wirkung auf Jugendliche nicht ausgeschlossen wird, gelangen so erst gar nicht auf die Plattform„. In der Pressemitteilung wirbt dann dann auch noch frech damit, das Anzeigenportal „sorge für Jugendschutz“. Ich möchte PR noch nie.

2. „Top 5 game-changing game innovations“
(msnbc.msn.com)
Die First-Person-Perspektive, das Gamepad oder die Möglichkeit, ein Spiel zu speichern: Nicht alles, was wir heute in fast jedem Spiel antreffen, ist Gott gegeben. Im Gegenteil, gängige Mechanismen und Hardware-Addons mussten hart erkämpft werden. Ob diese fünf allerdings tatsächlich die Top fünf sind? Ich wage zu zweifeln.

3. Der Xtensor Gamer Hand Exerciser
(neuerdings.com)
Kein Gamer ohne verkrampfte Hände. Wer zu lange oder zu intensiv am PC gesessen oder die Konsole malträtiert hat, der kennt das schmerzhafte Gefühl von verkrampften Fingern. In kurzen Pausen sollte man deshalb nicht nur ab und zu seine Augen entspannen (mal etwas ins Grüne schweifen lassen), kurz Pipi machen und genügend trinken, sondern am besten auch noch ein paar Übungen mit dem Xtensor Gamer Hand Exerciser einbauen. Bei LAN-Parties bestimmt ein Hingucker.

4. Finanzielle Hilfe für Indie-Entwickler durch Sony
(edge-online.com)
The Pub Fund
nennt sich eine Initiative von Sony zur Unterstützung von unabhängigen Entwicklern. Wer exklusiv für das Playstation Network entwickelt, kann im Gegenzug eventuell auf finanzielle Hilfe von Sony zählen: „…Chris Eden explained that Sony would match development budgets of independent titles with guaranteed royalties.“ Auch Hilfe bei Design und Marketing sei möglich, ohne dass Sony rechtliche Ansprüche an das Produkt stelle. Das erste Game, das von der Unterstützung profitiert, ist Doublesix’s Burn Zombie Burn. Über die Grösse des Budgets oder die Zulassung für Indie-Entwickler bewahrte Sony allerdings Stillschweigen.

5. Gameboy-Prototypen
(joystiq.com)
An der GCD präsentierte Masato Kuwahara, Projektleiter für die Entwicklung des DSi, zwei interessante Studien. Es handelte sich um einen Nachfolger für den Gameboy Advanced, der ca. 1995 zur Diskussion stand. Die schwache Grafikleistung bedeutete dann aber den Tod für das Projekt. Noch interessanter ist ein Game Boy Advance SP mit übergestülptenTouchscreen, der bereits 1998 Nintendo-intern diskutiert wurde. Die Entscheidungsträger waren vom Konzept wenig überzeugt, trotzdem resultierte daraus die Idee des heutige Nintendo DS.