Apr 022009
 

1. Spieleverbände fordern Entschuldigung von Herrmann
(golem.de)
Wir fordern von Herrn Herrmann eine deutliche Entschuldigung für diesen verbalen Fehlgriff.” Die deutschen Spieleverbände G.A.M.E., BIU und ESB wollen die gestrige Aussage des CSU-Politikers Herrmann nicht hinnehmen. Dieser hatte in einer Pressemitteilung “Killerspiele” auf dieselbe Stufe wie Kinderschänder und Drogen gestellt. Schön ausgedrückt hat sich Thomas Jarzombek, medienpolitischer Sprecher der CDU: Es habe offenbar auch in Regierungen “Medienkompetenzdefizite”. Respektsdefizite auch, würde ich sagen.

2. Games streamen frühestens 2013 – sagt Crytek
(gamesindustry.biz)
Der deutsche Entwickler Crytek glaubt nicht an Streaming-Dienste wie Onlive und Gaikai. Das Streaming sei kein Problem, aber man benötige eine sehr stark Infrastruktur, um den Service zu betreiben. “They have to provide fast bandwidths and connectivity in order to allow such technology to excel. So as it was dependent on somebody else, we decided to wait”, so CEO Cevat Yerli. Eine Chance für das Prinzip sehe man frühestens 2013-2015.

3. Greenpeace-Ranking: Nintendo auf dem letzten Platz
(dailygreen.de)
No good, Nintendo, no good. Im Greenpeace-Ranking der grössten Hersteller von Elektronikgeräten fällt Nintendo nicht nur durch – sondern landet gar auf dem letzten Platz. Übrigens nicht das erste Mal. Sehr gut schnitten Nokia und Samsung ab, die in den letzten Jahren viel gegen ihre CO2-Emissionen unternommen haben und auch möglichst wenig umweltschädliches Material verbauen.

4. Machen Rennspiele aggressiver als Shooter?
(gamespy.com)
Eine Studie der britischen Huddersfield University hat untersucht, welche Games bei Usern eher Aggressionen und Aufregung verursachen. Kleine Überraschung: Nicht “Killerspiele”, sondern ganz banale und gewaltlose Rennspiele brachten den Puls der Kandidaten am meisten auf Touren. Herzrhythmus, EEG und Atem sowie mentale Reaktionen zeigten, dass die Probanden (zwischen 18 und 45 Jahren alt) bei Rennspielen am meisten aufgeregt wurden, bei Shootern im Gegenteil – am wenigsten.

5. “Which Would You Prefer: New Games Or Sex?”
(kotaku.com)
Diese Aussage kann man einfach mal im Raum stehen und wirken lassen: 72% der Herren, die bei einer Onlineabstimmung teilgenommen haben, würden die Nacht eher mit einem neuen Game verbringen, denn mit ihrer Angetrauten. Kann aber auch sein, dass ein paar geflunkert haben. Wenns dann drauf an kommt …

  • Polygon

    Sex oder Spiele? Hängt wohl eher von der Angetrauten ab…

  • http://www.blindsicht.de sYntiq

    Ich denke das hängt von so einigen Faktoren ab. Wie wichtig ist einem Sex? Wie häufig hat man die Chance auf Sex?

    Wenn man eine Angetraute hat, dann hat man wohl auch öfter Sex als (gute) Spiele erscheinen. Da sollte man dann auch problemlos mal eine Nacht auf Sex verzichten können. ;)

    Ich glaube aussagekräftig wäre das Ergebnis, wenn man die Frage anders gestellt hätte. “Wenn sie nur einmal im Monat Sex haben könnten, und nur einmal im Monat ein neues Spiel erscheint. Würden sie dann zu Gunsten des Spiels auf den Sex verzichten?”

  • http://glz.clanplanet.de Zerebrat

    Man kann doch beides haben.
    Erst Sex und als Nachspiel das neue Game^^

    P.S. Funktioniert manchmal ganz prima, aber nicht immer ;)

  • Chrisi

    Für Resi 5 hab ich mir vom 13.03 bis 17.03 Urlaub genommen!!!! zusammen mit nem Kumpel hab ich in den Tagen keinen anderen Menschen zu Gesicht gekriegt.
    Meine Freundin war zwar nicht so begeistert aber bei Gears of War 3 wird es wohl wieder so laufen.

  • http://www.gamgea.com Gerhard Rohrer

    5 Tage für Resi 5? Ein Armutszeugnis… ;-) Scherz.

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