Dinge, die die Welt (nicht) braucht: Tetris-Nachhilfe aus Kanada

von Kristin Knillmann am 20. April 2009 · Kein Kommentar

Wenn Lernen Spaß macht.
Wenn Lernen Spaß macht.
Du kommst aus Vancouver und wolltest immer schon deine Tetris-Skills verbessern? Perfekt. Diese neue und verrückte Geschäftsidee kommt nämlich aus dem Westen Kanadas: Alex P. Wilson spielt Tetris seit er 8 Jahre alt ist und gibt nun Nachhilfe im korrekten Anordnen von Blöcken (Anzeige). Das Spielprinzip hat noch jeder schnell verstanden, aber die Fähigkeit einen unendlich hohen Highscore zu erreichen, erhält man meistens nicht im Schlaf. Dabei hat Tetris doch so viele Vorteile: die Hand-Augen-Koordination wird verbessert, posttraumatische Belastungsstörungen reduziert und das problemlösende Denken geschult. Noch dazu braucht es minimales Equipment (Tetris gibt es schliesslich auch als Browsergame) und hält die Wahrscheinlichkeit sehr niedrig, sich ernsthaft zu verletzen.


Wer all diese Punkte zu seinem Vorteil nutzen möchte und seine eigenen Fähigkeiten ausbauen möchte, der ist bei Wilson an der richtigen Adresse. Er bietet zwei Kurse an: In 90 Minuten erlernt ihr bei “Tetris Fundamentals” ($30) die wichtigsten Grundlagen, optimiert euer eigenes Talent und lernt, jeden Tetrisblock so effektiv wie möglich zu nutzen. Wer noch mehr wissen und können möchte, bucht “Intermediate Tetris” ($40 – $55). In diesem 2-stündigen Kurs bietet Wilson sogar an, Geometrie zu unterrichten und sich gemeinsam auf seine Kosten zu betrinken um gegeneinander anzutreten. Die spinnen, die Kanadier.

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