Apr 232009
 

Oben: Gametrek Freedom; Unten: Der Controller zum Spiel The Hunt and The Strike.
Oben: Gametrek Freedom; Unten: Der Controller zum Spiel The Hunt and The Strike.
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Hätten wir euch diese Bilder am 1. April gezeigt, wären wir wohl kaum damit durchgekommen. Dabei sind beides legitime Controller für die Xbox 360! Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass Microsoft bereits auf der letzten E3 eine eigene Lösung mit Bewegungssensor ankündigt, um dem Höhenflug der Wii Paroli zu bieten. Doch Exponat eins wird von der Firma PDP entwickelt und hört auf den Namen „Gametrak Freedom“. Anders als das Nintendo-Gegenstück benötigt dieses Exemplar jedoch zwei Sensoren, die gegenüber dem Fernseher platziert werden müssen. Dieses Setup unterstützt bis zu vier einzelne Controller.

Die Genauigkeit wird mit 2mm angegeben, leider fehlen mir Vergleichswerte mit Wii Motion Plus. Ausgeliefert wird der Gametrek Freedom im Herbst, zusammen mit dem Spiel Squeeball. Dieses ist, wen wunderts, eine Ansammlung von Minispielen im Stil von Wario Ware und Cooking Mama. Das Bundle soll zwischen 70 und 75 Dollar kosten.

Der Erfolg dieses offenkundigen Wiimote Abklatsches steht und fällt mit der kompatiblen Software. Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass sich ein Dritthersteller die Mühe macht oder die Mittel hat, andere Softwarehäuser für die Entwicklung von Spielen zu gewinnen. Vielleicht wäre eine offizielle Lösung von Microsoft doch die beste Lösung gewesen. Ob wir (und damit meine ich den Xbox 360-Zocker im allgemeinen) diesen Controller dagegen überhaupt brauchen oder wollen steht auf einem völlig anderen Blatt.

Angeln und jagen

Exponat zwei ist ein noch größeres Nischenprodukt und deshalb gleich viel interessanter. Griffin International entwickelt derzeit den Titel The Hunt and The Strike, welches zwei Spiele, eine Jagd- und eine Angelsimulation, in einem ist. Der Entwickler möchte selbst „die realistischste Jagd- und Angelerfahrung“ auf der Dreisechzig abliefern, in Ermangelung echter Konkurrenten (die Cabela-Serie kann hier nicht dazuzählen) eine lösbare Aufgabe.

Zuerst müssen wir mit unserem Boot an die richtige Stelle schippern.
Zuerst müssen wir mit unserem Boot an die richtige Stelle schippern.

Uns interessiert an diesem zwiegespaltenen Game natürlich primär das Fischen und der passende Controller dazu. Bereits auf der Dreamcast war das Erlebnis mit der Angelrute ein unvergleichbares, es wäre schön, wenn The Hunt and The Strike diese Erfahrung noch toppen könnte. Wir dürfen in den Modi „Schnelles Fischen“, „Karriere“ und „Turnier“ die zehn größten Binnenseen der USA bereisen. Da der Titel auf Realismus gebürstet ist, stehen eine Vielzahl Boote, Ruten, Köder und Spulen zur Verfügung. Die Fische sollen naturgetreu reagieren, der eigene Charakter ist komplett anpassbar und sogar der Grund der Seen wurde nach den Vorbildern modelliert.

Auch für den Angelsimulator ist der Herbst das angepeilte Veröffentlichungsdatum. Nur das Spiel soll $39,99 und in Verbindung mit der Hardware für $69,99 über die Ladentheke gehen. Einzeln soll die Rute vorerst nicht angeboten werden, was in Ermanglung von unterstützter Software auch wenig Sinn macht.

(via gamespot und unscripted)

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