Mai 082009
 
Call of Duty könnte einen Ableger in Form eines Kinofilms erhalten.
Call of Duty könnte einen Ableger in Form eines Kinofilms erhalten.
Activision Blizzard hat eine Menge an starken Marken in seinem Portfolio. Der weltgrösste Publisher möchte in Zukunft noch mehr davon profitieren, dass seine Spiele einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben und scheint deshalb Verfilmungen einiger Brands zu planen. Laut Reuters fänden derzeit Gespräche über einen Call of Duty-Film statt. Für Guitar Hero sei womöglich eine ganze TV Serie geplant und auch eine Tour unter dem Markennamen werde in Betracht gezogen. Dass World of Warcraft verfilmt werden könnte, ist hingegen keine Neuigkeit. Gespräche zwischen Blizzard und Legendary Pictures fanden diesbezüglich schon 2002 statt.

Obwohl bei Verfilmungen und Versoftungen oft genug ein schlechtes Produkt resultiert, scheint sich das Geschäft zu lohnen. Ein starker Markenname ist Gold wert, deshalb dürften wir in Zukunft immer mehr Cross-Vermarktung erleben. Eines der besten Beispiele ist Need for Speed Undercover: Obwohl die Wertungen des jüngsten Need for Speed-Sprosses eher durchschnittlich waren und mehrfach das Ende der Serie vorausgesagt wurde, verkaufte sich das Game über fünf Millionen Mal. Auch wenn man sich als Spieler nur zu gerne über miese Vorlagen aufregt: Finanziell macht es Sinn, deshalb dürfen wir uns auch weiterhin damit herumschlagen. Mit etwas Glück wird ja ab und zu sogar mal etwas draus.