John Camarck ist ein wahrer Experte auf dem Gebiet, vermeintliche technische Grenzsetzungen mit Einbezug von Kniffen und kreativen Überlegungen bis zur absoluten Grenze auszureizen (Commander Keen, Wolfenstein und und und). Anscheinend hat der Engine-Veteran das IPhone als neues Spielzeug zum Austoben auserkoren, was sich nicht nur in From von verbalen Liebesbekundungen niederschlägt: “It’s a real game platform, not a tiny little toy..” In Kürze kommt nämlich das grafisch beeindruckend wirkende Doom Resurrection mit einer flüssig dargestellten 3D-Grafik (mit 30 FPS) für das mobile Multifunktionstalent heraus, das einen eigenständigen Doom-Ableger darstellt, inhaltlich aber lose in die Richtung des dritten Teils ausschlägt und auch mit denselben Gegner- und Waffentypen ausgestattet ist.
Allerdings zu einem (bedenklichen) Preis, denn auf Kosten der Flexibilität und der Spielerfreiheit wird das Spiel als ein On-Rails Shooter konzipiert. Ihr dürft euch also nicht frei und mit der vollen Bewegungsfreiheit von A nach B bewegen. Aber da schon Doom III damals mit klaustrophobisch beengten Korridoren “glänzte” und uns ständig irgendwelche finsteren Dämonen vor die Fresse warf, wiegt der eingeschränkte Mobilitätsgedanke vielleicht mal gar nicht so schwer – es ändert einfach nicht viel an der Doom-Mentalität. So können wir uns auf die Quintessenz von Doom konzentrieren: Höllenwesen abballern. Denn schon die Wii zeigte uns, dass man mit solcher Art von Spielen durchaus seinen Spaß haben kann (Umbrella Chronicles etc.)
Hier ein Video zu Demonstrationszwecken. Es zeigt, dass Doom Resurrection höllisch aussieht und das IPhone in neue graphische Dimensionen führt. Nicht umsonst zeigt sich auch Carmack von der Hardware beeindruckt (”If you look at it in raw hardware horsepower, the iPhone should be better in performance than the Nintendo DS and the PlayStation Portable.“))
(via Kotaku, Joystiq, Venture Beat)
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