Jun 292009
 

Auch die Welt der Computerspiele ist vor sonderbaren Ereignissen nicht gewappnet. Über die wahrscheinlich 10 bizarrsten erzählt dieser Beitrag.

Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. In den folgenden 10 kurzen Geschichten rund um das Thema Computerspielen geht es um Mord & Totschlag, Heldentaten, Geld und auch natürlich auch um Sex. Unglaublich, was so alles schon vorgefallen ist, aber staunt jetzt am besten selbst.

Chinesin starb bei WoW und erhielt danach ein Online-Begräbnis

Begräbnisse werden auch virtuell abgehalten.
Begräbnisse werden auch virtuell abgehalten.

Eine Junge Chinesin mit dem Nickname Snowly starb, nachdem sie World of Warcraft gleich für mehrere Tage durchgehend spielte. Ihre Freunde erklärten, sie sei „immer“ online gewesen. Eine Woche nach ihrem Tod wurde deshalb ein Online-Begräbnis abgehalten…

Gunbound-Spieler wurde aufgrund seines High Scores gekidnapped

Gunbound in Aktion.
Gunbound in Aktion.

Eine brasilianische Gang namens „La Firma“ kidnappte im Juli 2007 einen Gunbound-Spieler, um dessen Account zu erhalten und diesen verkaufen zu können. Gunbount ist ein MMO aus dem Hause Softnyx aus Korea, bei dem die Zugangsdaten bzw. die Accounts für bis zu 2.700 US-Dollar gehandelt werden. Wie die Gang zum Spieler kam? Sie gaben sich online als Frau aus und Flirteten mit dem Spieler – erfolgreich. Beim anschließenden Date wartete auf den Gamer jedoch keine Frau, sondern ein Gangmitglied mit einer Knarre in der Hand. Der Account wurde danach von der Gang für 8.000 US-Dollar angeboten. Die brasilianische Polizeit konnte die Gang kurze Zeit später verhaften.

 

Bub rettete seine Schwester vor einem Elch-Angriff dank WoW

Der Retter, der Lehrer und der Feind.
Der Retter, der Lehrer und der Feind.

Eine recht schräge Geschichte aus Norwegen. Um seine Schwester vor einem Elch-Angriff zu retten, dachte Hans Jurgen Olsen an seine aus World of Warcraft erlernten Fähigkeiten. Zuerst fing er an, den Elch zu „verspotten“ (Taunting), um diesen auf sich aufmerksam zu machen. Nachdem der Elch nun Hans Jurgen anvisierte, wandte er seinen zweiten World of Warcraft-Trick an: er stellte sich tot. Der Elch verlor das Interesse und zottelte davon…

 

Legend of Mir 3-Spieler erstach Freund

Warnung des Gesundheitsministers: Spielen kann tödlich sein.
Warnung des Gesundheitsministers: Spielen kann tödlich sein.

Qiu Chengwei, begeisterter Legend of Mir 3-Spieler, erstach seinen Freund nachdem er herausfand, dass dieser seinen teuer gekauften, virtuellen Drachensäbel verkauft hatte. Chengwei ging zwar zur Polizei, diese meinte jedoch, nichts tun zu können, da es sich um keinen wirklichen Gegenstand handle. Dies schien zu reichen um Qiu Chengwei ausrasten zu lassen und seinen Freund zu ermorden. Qiu Chengwei sitzt mittlerweile seine gerechte Strafe ab.

 

17-jähriger stahl virtuelle Möbel im Wert von 4.000 Euro

In Habbo Hotel gibts auch Platz für Hasen.
In Habbo Hotel gibts auch Platz für Hasen.

In Habbo Hotel (ein Game ähnlich Second Life) können User unter anderem Möbel kaufen, um sich ihre Zimmer entsprechend einzurichten. Natürlich müssen die virtuellen Habbo-Dollar erstmal mit realem Geld gekauft werden. Um diese Hürde zu umgehen hat ein kreativer 17-jähriger Fake-Habboseiten eingerichtet, um darüber an die Passwörter von Habbo-Mitgliedern zu gelangen. Danach war es ein leichtes, die Möbel der User zu stehlen und diese im eigenen virtuellen Zimmer zu verstauen. Dieses Vorgehen brachte dem Nutzer übrigens eine Strafe für Diebstahl und Hacking ein.

 

Frau bot Sex an um ihren WoW-Charakter stärken zu können

Die beiden Objekte der Begierde...
Die beiden Objekte der Begierde...

Sex sells dürfte sich eine World of Warcraft-Spielerin gedacht haben und bot deshalb Sex für 5000 Goldstücke an. Damit wollte sie ihrem WoW-Charakter ein „Epic Flying Mount“ gönnen. Resultat: ihre Mailbox war kurze Zeit später voller Angebote. Am Ende spielte sie alles herunter und meinte, sie bekam alles (nämlich beides) was sie wollte… :-)

 

Koreaner stirbt nach Gamesession

Ein Internetcafe - the place to be?
Ein Internetcafe - the place to be?

Ein 28 Jahre alter Südkoreaner starb 2007, nachdem er 50 Stunden durchgehend Starcraft gespielt hat. In dieser Zeit aß und schlief er sehr wenig und verließ den PC nur, um die Toilette aufzusuchen. Dieser übermäßige Game-Marathon führe zu einem Herzstillstand, welcher ihn das Leben kostete. Der Südkoreaner verlor übrigens kurz davor seinen Job, da er lieber computerspielte als bei der Arbeit aufzutauchen…

 

Achievement unlocked: Thrombose

So ungefähr kann man sich das vorstellen...
So ungefähr kann man sich das vorstellen...

Der 14-jährige Dominic Patrick kniete einen halben Tag vor seiner Konsole und spielte was das Zeug hielt. Resultat: ein Blutgerinnsel bildete sich, was eine Thrombose zur Folge hatte. Der Junge saß nämlich den ganzen Tag auf seinen „zusammengeklappten“ Beinen. Nachdem er am Ende des Tages aufstand spürte er ein Kribbeln in den Beinen und eine seiner Wade schwoll an. Sein Vater brachte ihn zum Arzt, dieser diagnostizierte eine Beinvenenthrombose.

 

„Krankheit“ befällt tausende WoW-Charaktere

WoW - ein krankes Spiel?
WoW - ein krankes Spiel?

Im Jahr 2005 führte Blizzard den bösen Hakkar ein, um eine zusätzliche Herausforderung für WoW-Spieler bereitzustellen. Dieser infizierte Spieler bei seinem Tod mit „Corrupted Blood“, welches schwächere Charaktere sofort töten konnte. Dieses „Virus“ sollte nur Spieler betreffen, die sich mit Hakkar einließen, findige Gamer fanden jedoch einen Weg, das Virus auch in andere Regionen des Spiels zu tragen. Eine Masseninfektion war die Folge, welche tausende Todesfälle zur Folge hatte. Blizzard richtete deshalb Quarantänezonen ein und stellte kurze Zeit später eine entsprechende Möglichkeit zur Verfügung, sich heilen zu lassen.

Ich bin zwar kein WoW-Spieler, aber war jemand von euch von dieser Krankheit bzw. Seuche betroffen?

 

Belgierin in Second Life vergewaltigt

Die virtuelle Polizei - manchmal dein Freund und Helfer.
Die virtuelle Polizei - manchmal dein Freund und Helfer.

Mit Hilfe einer sogenannten „voodoo doll“, also einer virtuellen Voodoo-Puppe, verschaffte sich ein Second Life-User Kontrolle über einen Avatar einer Belgierin. Mit voodoo doll ist ein Codefragment gemeint, welches sich in der entsprechenden Anwendung als simpler Gegenstand tarnt, in Wirklichkeit jedoch Schaden hervorruft. Im Falle der Belgierin wurde ihr virtuelles Selbst dadurch Opfer einer Vergewaltigung. Die Belgische Polizei startete daraufhin ihre Ermittlungen – in Second Life

(via Oddee)

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