Gerhard

Gaikai: Game-Streaming Livedemo sieht überzeugend aus

von Gerhard am 1. Juli 2009 · 7 Kommentare

Ein Blick in die Zukunft.
Ein Blick in die Zukunft.

Onlive und Gaikai haben auf der Game Developers Conference für Furore gesorgt; spätestens seitdem ist das Thema Game-Streaming in aller Munde. Obwohl beide Dienste den Praxistest erst bestehen müssen und wir nach wie vor ein wenig skeptisch sind, hoffen wir, dass die Versprechungen zumindest in naher Zukunft eingehalten werden können.

Dave Perry hat heute ein Video zu Gaikai veröffentlicht, in dem wir das Teil in Aktion sehen. Wobei “das Teil” ein wenig übertrieben ist, läuft alles doch einfach nur im kostenlosen Browser Firefox auf einer handelsüblichen Windows-Kiste. Zu sehen bekommt ihr World of Warcraft, EVE Online, Mario Kart 64, Spore und einiges mehr. Gaikai scheint sich allerdings auch für andere Dinge als Games zu eignen, öffnet Perry am Ende des Videos doch Photoshop und zeichnet damit munter drauf los.

Bevor ihr euch das Video zu Gemüte führt, solltet ihr euch vielleicht noch die “Hintergrundinfos” dazu von David Perry auf seiner Homepage durchlesen. Darin erfährt man unter anderem, dass eine Bandbreite von ca. 1MBit bereits ausreicht, um Gaikai zu betreiben.

“Our bandwidth is mostly sub 1 megabit across all games. (Works with Wifi, works on netbooks with no 3D card etc.),”

steht diesbezüglich bei Punkt 7 zu lesen.

Vergeßt auch nicht, euch die Kommentare Perrys durchzulesen! So steht dort beispielsweise, Gaikai sei keine Konkurrenz zu Onlive, da Gaikai selbst nicht als Streaming-Portal auftrete, sondern nur die Technologie für Publisher zur Verfügung stelle. Diese könnten dann ihre Games auf ihren Internetseiten anbieten.

Klingt alles fast schon zu schön um wahr zu sein. Ich lasse mich jedoch gerne überraschen und freue mich darauf, wenn ich erstmals ein großes Game im Browser (oder sonstwo) spielen darf bzw. nach Hause gestreamt bekomme. Ob wir künftig tatsächlich nur noch die Homepages der diversen Publisher ansurfen müssen, um deren Games zu spielen?

Gaikai Technology Demo (JULY 1, 2009) from David Perry on Vimeo.

 

(via VG247)

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README.NFO: Logo-Contest, Gaikai, DSiWare, Sammlertrieb, QUIT! » gamgea.com
6. Juli 2009 um 21:39

{ 7 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }

1 Christian Hülsemeyer 1. Juli 2009 um 18:06

mmhhh… Also ich bin zwar begeistert aber noch nicht überzeugt. Zumal man ServerFarmen dafür braucht die auch erst einmal finanziert werden müssen. Und ich glaube auch nicht dass das das Ende von den Konsolen ist, sondern ich glaube das sich der Weg der Computer und der Konsole, stark spalten wird und die Konsolen andere Wege gehen werden als der PC.

MfG
Christian

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2 El Tomo 1. Juli 2009 um 18:18

Also meiner Meinung nach könnte das den Trend wieder umkehren, sodass man wieder mehr auf dem PC als auf Konsolen spielt. Ich meine ich liebe mein Xbox und Konsolen sind die besten Dinge der Welt bisher^^

Aber wenn ich Alles über nen gewöhnlichen Browser auf jedem xbelibigen Pc spielen könnte, wer würde denn da noch viel Geld für Hardware und Konsolen ausgeben.

Lediglich Trends wie die neuen Steuerungsmöglichkeiten (Natal), würden dann noch etwas bieten was man über den Browser noch nicht machen kann.

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3 Simon Lutstorf 1. Juli 2009 um 20:24

WENN es so funktioniert wie im Video, dann hat Gaikai sicher eine strahlende Zukunft. Aber so lange man nur ein Video serviert bekommt, ohne die Behauptungen von Bandbreite, Server, Komprimierung oder Abspiel-PC überprüfen zu können, ist so ein Video in meinen Augen leider nicht viel wert.

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4 Stefan 2. Juli 2009 um 00:45

Ich denke, dass sich diese Technik langfristig durchsetzen wird können, das Internet hat schon viele vermeidlich unersetzbare Gegenstände verschwinden lassen (Telefonbuch, Anrufbeantworter), warum also nicht auch Konsolen und teure High-End-Computer? Effizienter wäre das allemal, werden doch die Maschinen bei einem zu hause sicher nicht optimal genutzt. Das kann bei zentraler Nutzung sicher zu Energie-/Materialeinsparungen führen.

Mein Problem ist eher, dass ich bspw. bei der Photoshopnutzung meine Daten, ähnlich wie bei der google-PC-Suchfunktion, ins Internet übertragen muss, und damit von anderen und deren AGBs abhängig bin. Und dass diese das nicht zu ihren Gunsten ausnutzen wollten, kann ich mir nicht vorstellen (siehe Diskussion um Die Sims 3)

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5 eRKa 2. Juli 2009 um 08:34

Ich frag mich schon die ganze Zeit wie die Spiele für anspruchsvolle Konsolen wie XBOX360 oder sogar die PS3 streamen wollen. Klar Mario Kart 64 kann ohne Probleme auf nem Server emuliert werden. Aber exklusive Spiele für die PS3 werden bestimmt nicht auf diese Art angeboten werden. Ausser natürlich die haben neben ihrer Serverfarm auch noch ne PS3- und XBOX360-Farm ;-)

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6 XfrogX 2. Juli 2009 um 21:50

Denke nicht das die konsolenhersteller ihre games und plattformen dafür geben.

Desweiteren glaube ich nicht das sich das in unserer wirtschaft durchsetzt, aus zwei gründen. Als erstes verdienen viel zu viele große firmen davon hardware zu produzieren und zu entwickeln was man ja nun angeblich nicht mehr braucht. Zum zweiten wird das ganze geld kosten und viele möglichkeiten versperren, gerade da viele noch immer nicht überall internet haben.

Ausserdem werden wohl auch die software firmen da nicht so mit spielen, weil man wenn jeder so zockt bald keine neuen grafiken braucht ergo braucht man auch seltener neu aufgüße von spielen.

Denke mal das diese plattformen kommen es aber darauf immer nur verhältniss mässig ältere topspiele sowie einfache neue spiele geben wird. Gerade weil man dann immernoch neue spiele mit top grafik entwickeln kann und somit auch weiter hardware verkauft.

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7 R-o-b-i-n 4. Juli 2009 um 14:25

Ich hab´s schonmal gesagt und sags nochmal:
Videospiele, die komplett per Streaming gespielt werden -> sowas ist absoluter Schwachsinn!

Selbst bei einfachen Serveranwendungen, bei denen im wesentlichen Zahlen, Tabellen, usw. dargestellt werden, gibt es erhebliche Performanceprobleme. Deswegen werden kostspielige Performancetests durchgeführt und Performancemaßnahmen ergriffen.

Und nun will da eine Firma grafisch aufwendige Spiele für mehrere Tausend oder Millionen Spieler per Streaming Technologie anbieten?

Das mag bei einem Dutzend paralleler Zugriffe noch gehen, aber nicht mit mehreren 1000 Spielern gleichzeitig.
NIE, NIE, NIE im Leben!

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