1. Das ‘Date-Game’
(guardian.co.uk)
Man stelle sich vor: Nach dem “offiziellen” Part des Dates (Essen, Kino, was auch immer) kommt die Angebetete mit nach Hause. Was tun? Vorschlag: ‘ne runde Doomen. Games und Dates: Anders als bei Filmen eine scheinbar unmögliche Kombination, jedenfalls früher. Heute muss das nicht mehr sein. Keith Stuart rät von Wii Fit ab, empfiehlt Survival Horror (ihr wisst schon wieso) oder eine Runde Street Figher IV – sieht gut aus und wild auf die Knöpfe hauen kann jeder, auch ohne Vorkenntnisse. Wichtig: Nicht übertreiben und vor allem Finger weg von Fantasy-Zeugs, Pokémon und sonstigem Nerd-Stuff. Dass ihr Street Fighter IV-Champion eures Kantons oder Bundeslandes seid, müsst ihr auch nicht unbedingt erwähnen.
2. Anno 1404 verkauft über 100′000 Einheiten
(mediabiz.de)
… und zwar in nur 6 Tagen und nur in Deutschland. Nicht schlecht! Die sehr guten Wertungen in der Fachpresse (im Durchschnitt um die 90%) tragen mit Sicherheit ihren Erfolg dazu bei, andererseits konnte sich Ubisoft natürlich auf eine treue Fangemeinde verlassen, die schon die Vorgänger gezockt haben. Übrigens auch so ein Spiel, dass ich irgendwann gerne spielen möchte – aber der Tag hat einfach keine 48 Stunden. Sauerei.
3. Wieso der Gizmondo eigentlich Mafia heissen sollte
(golem.de)
Es ist echt beeindruckend, was für eine Bande von Kriminellen sich in irgendeiner Form an der Entwicklung und Vermarktung des Gizmondo-Handhelds beteiligt hat. Stefan Eriksson, bekannt durch seine Ferrari-Schrottungsaktion in den USA, wurde in Schweden wegen versuchten Raubes und Erpressung zu eineinhalb Jahren Knast verurteilt. Gründer Carl Freer wurde in den USA mit mehreren illegalen Waffen verhaftet, sein neuer Geschäftspartner (eines Unternehmens namens Media Power) Mikael Ljungman sitzt ebenfalls in Haft und ist angeblich in einen schweren Betrugsfall in Dänemark verwickelt. Da mutet es schon fast lachhaft an, das Media Power einen Gizmondo 2 entwickeln wollte. Die Projekt-Website ist, wer hätte es gedacht, nicht mehr erreichbar.
4. Das “Forever” in Duke Nukem Forever ist wörtlich zu nehmen
(golem.de)
Tja. Da glaubte man, jetzt sei es endgültig vorüber mit dem Duke, zumindest was Duke Nukem Forever betrifft. Scott Miller, Chef des Entwicklerstudios Apogee, hat aber scheinbar noch nicht genug: “Wer es noch nicht gehört hat: Er hat eine kleine Pause gemacht, aber jetzt ist er wieder im Spiel” schreibt er auf Facebook. Wir stufen das mal in der Rubrik “wildes Gerücht” ein, auch wenn gleichzeitig zwei weitere Screenshots aufgetaucht sind. Es wird ein bisschen langweilig, Herr Miller.
5. Obdachlose in The Sims 3
(gamepolitics.com)
Game Design-Student Robin Burkinshaw simuliert mit den Sims 3 Obdachlose und beobachtet, wie die Figuren reagieren und natürlich auch, welche KI-Muster sich dahinter verbergen. Dafür hat er zwei Charaktere erschaffen: Vater Kev, einen psychisch verwirrten mit Aggressionen, der Kinder hasst und sich asozial benimmt sowie Tochter Alice im Teenager-Alter, die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält und regelmässig auf der Parkbank schläft. Die Erlebnisse der beiden Sims gibts in ihrem Blog auf aliceandkev.wordpress.com.
Ähnliche Artikel:
RSS Feed
Twitter








Weitere Artikel mit diesen Stichworten (Tags):