Aug 112009
 
Hier werden künftig Spielemacher gemacht.
Hier werden künftig Spielemacher gemacht.
Eine Finanzspritze durch die Behörde für Wirtschaft und Arbeit hat es möglich gemacht: Ab dem Sommersemester 2010 wird an der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) der Masterstudiengang “Sound, Vision, Games” angeboten, und die Bedeutung der Stadt als bundesweit führenden Branchenstandort weiter zementieren. Das dreisemestrige Programm baut auf einem absolvierten Bachelor-Abschluss auf und soll zukünftige Designer, Programmierer und Produzenten praxisnah auf den Arbeitsmarkt der örtlichen Spielebranche vorbereiten. “Der Erfolg eines Wirtschaftsstandortes hängt maßgeblich von qualifizierten Köpfen ab. Mit dem neuen Studiengang unterstützen wir die boomende Hamburger Games-Branche, die mit Fachkräftemangel zu kämpfen hat”, so der Hamburger Wirtschaftssenator Axel Gedaschko. Von einer “Qualifizierungsoffensive” ist die Rede: Hochschulen, andere Ausbildungsstätten und Unternehmen sollen enger zusammenwachsen, um nachhaltige Strukturen zu schaffen.

Erste Module sollen bereits ab September als Brückenkurse für das im kommenden Jahr erstmalig stattfindende Master-Programm dienen. Dort soll den Studierenden dann letztendlich nicht nur Fachwissen vermittelt werden, auch soll bei den angehenden Spieleentwicklern ein Bewusstsein für “ihre ethische sowie moralische Verantwortung” geschaffen werden. Unschwer zu erkennen, im Schatten welcher politischen Debatte eine solche Aussage steht.

Dennoch bleibt Hamburg weiterhin die Anlaufstelle Nummer eins für die Ausbildung von Gamern in Deutschland. Hier wird die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Mediums wahrgenommen, und dementsprechend Initiative ergriffen. Zu Verdanken dürfte das unter anderem auch den Bemühungen des regionalen Netzwerks “gamecity:Hamburg” sein, das sich um den Ausbau der Hansestadt als Games-Standort kümmert und schon in der Vergangenheit erfolgreich derartige Projekte an der HAW realisierte. Hoffentlich setzt Hamburg damit ein Zeichen für zukünftig bundesweite Investition in die bislang andernorts bestenfalls stiefmütterlich behandelte Wachstumsbranche Games.

(via pressemitteilung)

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