Sep 172009
 

Auch eine Form von Mundpropaganda.
Auch eine Form von Mundpropaganda.

Was man sich auch denken kann haben wir jetzt offiziell: die gute alte Mundpropaganda ist meist der Grund für eine spätere Kaufentscheidung. Sage und schreibe 41 Prozent verlassen sich auf das Wort bzw. die Meinung von Freunden und Bekannten, wenn es darum geht, sich ein neues Spiel zu kaufen. Kein Wunder also, das Firmen vermehrt auf virales Marketing setzen, um so Games im wahrsten Wortsinn ins Gerede zu bringen.

Gerade einmal fünf Prozent gaben an, von Werbung, in welcher Forma auch immer, beeinflusst zu werden. Den zweitgrößten Einfluss auf die Kaufentscheidung hat übrigens das Probespielen bei Freunden oder der Familie. Die Zahlen unterscheiden sich zwar leicht je nach Plattform, alles in allem ändert sich aber nichts an der Aufteilung.

Somit wäre der Beweis erbracht, gegen Mundpropaganda und diverse Probespiele hat die beste Werbung keine Chance. Wenn man bedenkt wieviel Geld ins Marketing gesteckt wird, dann sind diese Zahlen schon erstaunlich. Eines muss man sich allerdings schon vor Augen führen: auch wenn nur fünf Prozent angeben, von Werbung beeinflusst zu werden – indirekt bzw. unbewusst dürfte diese Zahl weit höher liegen. Und darum geht es doch hauptsächlich: Aufmerksamkeit zu erregen. Einen Kaufanreiz kann Werbung bei mir jedoch nicht auslösen. Bei euch?

Apropos Mundpropaganda, mir wurde gesagt, dass es bei Conceptart sehr schönes Artwork zu Cursed Mountain gibt. Vorbeischauen lohnt sich also.

(via Destructoid, Bild via Everystockphoto)