Das es sich bei obigen Video um eine Parodie handelt sollte klar sein. Ob man diese lustig findet oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meinen teil finde sie keinen Deut spaßig, sondern vielmehr verstörend. Wie gehts euch dabei?
Für mich beweist dieses Video, wie weit Videospiele noch von anderen Medien wie Film und Buch entfernt sind. Baut man im Film (in diesem Fall “Der Soldat James Ryan”) mehr oder weniger sofort eine emotionale Bindung zu den Charakteren auf und fühlt mit diesen mit, tut sich beim Ansehen dieses Videos bei mir diesbezüglich rein gar nichts.
Sicher, diese Parodie mag sich nur wenig dafür eignen, Games generell auf ihr Vermögen hin Emotionen zu wecken, zu kritisieren. Vor allem weil es sich eben nur um ein Satirevideo handelt, in welchem zu allem Überfluss auch noch der (selten storylastige) Multiplayer-Modus eines Kriegsspiels aufs Korn genommen wird. Aber vielleicht wirkt es gerade deshalb so verstörend auf mich.
Man hat den größten Spaß dabei, wie man an eine der schlimmsten Schlachten der Geschichte teilnimmt und sieht nebenbei noch seine Kameraden sterben? Das passt doch irgendwie nicht zusammen. Immerhin habe ich jetzt eine Vorstellung davon, wie Video- bzw. sogenannte “Killerspiele” auf jemanden wirken können, die/der sich absolut nicht mit dem Thema Games beschäftigt. Vielleicht wundere ich mich im Moment auch nur über mich selber, da ich durchaus zwischendurch meinen Spaß mit Shootern habe (hey, ich hab World at War eine 9 gegeben!). Vielleicht verstört mich dieses Video auch nur deshalb, weil ich den Film so gut kenne. Oder wirkt das Video nur deshalb so sonderbar auf mich, weil es sich um eine Mischung aus Spiel- und Filmmaterial handelt; Stichwort Uncanny Valley? Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Weichei…
Fazit: dieses Video weckt in mir sonderbare Gefühle und beweist im Endeffekt wahrscheinlich gar nichts. Oder geht es hier noch jemanden ähnlich wie mir?
(via FunnyOrDie)
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“Nettes” Video aber spätestens wenn die Shooter SO realistisch werden, höre ich endgültig auf das Genre zu spielen…
1) Verstörend ist wahrschein der perfekt gewählte Ausdruck für das, was auch ich eben empfand
2) verstehe ich immer noch nicht, wie wir deutsche noch soooo gerne WWII-Shooter spielen, obwohl rein technisch gesehen jeder erschossene “Feind” in den Spielen unser Landsman, ein Deutscher ist. Dieser Gedanke erlaubt es mir wahrlich schwer, einen WWII-Shooter als spaßig zu bezeichenen….
es sind nicht nur deutsche im weltkrieg gestorben.
sollte man mehr vietnam spiele spielen weil da “nur” vietnamesen sterben?
So habe ich das nicht gemeint. Ich habe blos immer einen sehr faden Beigeschmack, wenn ich einen WWII-Shooter spiele, denn in diesen muss man ja meistens deutsche töten. Auch beim letzten Taranatino-Film “inglorious basterds” war ich zwar vom Film überwältigt und finde, dass es Tarantinos bester Film ist, dennoch bleibt der blöde Beigeschmackt.
Mir sind Zombie-Shooter u.ä. einfach lieber, denn dort ist es mir schlicht egal, wer da virtuell vor mir ist. Und natürlich ist es nicht besser, wenn es ein Vietnamese ist, denn man da tötet.
Vielleicht geht es ja nur mir so aber so empfinde ich es einfach. Und da ich nun mal deutscher bin, tut es mir einfach ein bisschen mehr Leid auf einen virtuellen Deutschen zu schießen als auf einen virtuellen Mensch anderer Nation. Allgemein sind mir einfach Zombies/Aliens/Monster als Gegner viel lieber als wenn ich dort auf Menschen abrücken muss. Aber wie bereits gesagt, ich spiele nur noch sehr selten WWII-Shooter und RE/Dead Space und Konsorten liefern mir einfach mehr “Spaß”…
ich verstehe was du meinst, aber manchmal hast du so sätze drin ich irgendwie problematisch finde.
zB “es tut mir ein bisschen mehr leid auf einen virtuellen deutschen zu schießen als auf einen virtuellen menschen anderer nation”
finde ich schon eine merkwürdige aussage
aber jeder wie er will =)
Mein grundsätzliches Problem: mir fällt es teilweise schwer, das was ich denke genau so wiederzugeben, wie ich es empfinde und denke…
Also ich hab kein Problem damit einen Knopf zu drücken, damit ein Computer ein seinen System aus einer 1 eine 0 macht. Wenns niemandem schadet, wer soll sich beschweren. Ich hab auch nichts gegen übertriebene Gewaltdarstellung, da ich ein Programm (noch) von der Realität entscheiden kann. Malkavianer geb ichdahin recht, dass wenn es zu realistisch wird, ich auch aus dem ganzen aussteige, da es mich dann belastet und damit jemandem schadet.
find ich sehr gut gemacht
Hallo.
Ich finde dieses “Spass”-Video äusserst geschmacklos.
Zwar habe ich kein Problem damit ein Video-Spiel von einer realen Tätigkeit zu unterscheiden, jedoch wirft ein solcher Zusammenschnitt wie in obigem Video gezeigt, in mir nur Abscheu und Unverständniss auf.
Ich möchte hier niemandem zu Nahe treten, aber in meinen Augen sind die Macher dieses “lustigen” Videos nicht ganz richtig im Kopf.
Es kommt zwar niemand reel hierbei zu Schaden, jedoch sollte eine gewisse Pietät zu Kriegen und ihren immer damit verbundenen Opfern gewart werden…
das ist überhaupt nicht lustig. Ich hab auch kein Problem damit einen Knopf zu drücken um im Spiel irgendwas zu verändern aber wenn das gezeigte, wenn auch nur virtuell, derart realistisch ist hoert der Spaß auf. Diese Szenen von Spielbergs Film sind zwar auch nur gespielt aber es ist wirklich passiert. An diesem Strand sind echte Menschen erschossen wurden, es waren normale Menschen wie du und ich die Ihr Leben ließen… Wenn man heute ein Kriegs-Shooter spielt ist das in dem Moment zwar nur virtuell aber man sollte sich mal klar machen, dass das alles mal wirklich passiert ist.
Ich schließe mich an, wer dieses Video gemacht hat und gelacht hat als die Soldaten aus dem Boot wollten, der ist nicht ganz richtig im Kopf.
also ich find das video lustig :)
ich find das video cool. habe es grad einem freund gezeigt der konnte ebenfalls drüber schmunzel. warum auch nicht?