Nov 252009
 
New Super Mario Bros.
New Super Mario Bros.
In einem Testbericht über das neue New Super Mario Bros. für die Wii habe ich erfahren, dass es einen Modus gibt, in dem die Konsole einen Level ohne Zutun des Spielers zu Ende spielt. Dieser Modus kann aktiviert werden, wenn der Spieler acht mal in Folge gestorben ist. Grund dafür sei der hohe Schwierigkeitsgrad des Spieles.

Bitte, was soll sowas? Da macht Nintendo ein Spiel so schwer, dass sie schon vorab davon ausgehen, dass die Spieler an einigen Stellen so frustriert sein werden, so oft sterben werden, dass das Spiel ohne Aktion des Spielers fortgeführt wird. Wäre es da nicht besser gewesen, den Schwierigkeitsgrad moderat zu gestalten, oder verschiedene Stufen einzuführen?

Ich spiele gerade Trine und Resident Evil 5. Bei Trine gibt es vier Schwierigkeitsgrade, ich spiele den zweit-leichtesten. Der ist genau richtig für mich: Keine Frustration, genug Zeit und Muße um auch Grafik und Musik genießen zu können – und es macht immer wieder Laune weiterzuspielen. Vielleicht spiele ich das Spiel irgendwann sogar noch einmal auf einem höheren Schwierigkeitsgrad.

Resident Evil 5
Resident Evil 5
Bei Resident Evil habe ich nach einigen Stunden spielen jetzt von „mittel“ auf „leicht“ umgeschaltet. Das macht das Spiel noch nicht wirklich „leicht“ aber für mich wesentlich stressfreier. Ich genieße RE5 wie einen guten Film, labe mich an der faszinierenden Geschichte und an den tollen Zwischensequenzen. Ich bin der Mittelpunkt des Spieles, ohne ständig draufzugehen oder mit nur noch einem Schuss Munition die letzten zehn Gegner besiegen zu müssen.

Mich reizt es nicht so sehr ein Joystick-Akrobat zu sein. Mich reizt es vielmehr in eine andere Welt einzutauchen und diese mit (fast) allen Sinnen zu genießen zu können. Das macht für mich den Reiz von Computer- und Konsolenspielen aus.

Wie sieht das bei Euch aus?