Chillingo legt quasi das gleich Spiel unter dem Namen Guerrilla Bob nun für das iPhone neu auf. Guerrilla Bob hatte es immer schwer und nun, mit einem Arsenal von Maschinengewehr, über Raketenwerfer bis hin zum Flammenwerfer bewaffnet macht er sich auf es allen zu zeigen.
In einer „schräg von oben“-Perspektive kämpft sich unser Bob von unten nach oben laufend durch einen Level nach dem anderen. Gefüllt mit einfachen Gegnern, deren Zeltlagern, festen Geschützen, Panzern und vielem mehr, die sich uns alle in den Weg stellen und vernichtet werden wollen. Um diese Flut an Gegnern zu erlegen finden wir anstelle der getöteten Gegner Geldscheine, die wir dann in immer bessere Waffensystem investieren können. Ab und an gibt es ein wenig Abwechslung durch Bossgegner, die alle etwas anderes drauf haben und uns durchaus eins ums andere Mal in die ewigen Jagdgründe befördern.
Das kann durchaus Spaß machen. Die Grafik ist liebevoll (vielleicht ein wenig zu niedlich) gestaltet – ruckelt auf meinem iPhone 3G jedoch irgendwie immer ein wenig. Die Animationen sind rund und die Musik ist stimmungsvoll und erzeugt eine leichtes Retro-Feeling da sie stark nach 16Bit-Musik der Amiga-Ära klingt.
Die Steuerung läuft recht gut, wobei ich es immer recht unpraktisch finde, mit den Fingern auf einem virtuellen Joystick rumzufrickeln. In stressigen Situationen passiert es mir deshalb immer wieder, dass ich mit dem Finger zu weit wische und dann knapp neben dem Steuerkreuz lande. Mit der linken Hand steuert man Bob, mit der rechten seine Waffe. Es gibt auch einen Auto-Ziel-Modus der aber definitiv zu leicht ist.
Das Spiel kostet im iTunes-Store derzeit 0,79€ und ist für diesen Preis durchaus einen Blick wert – es gibt außerdem eine kostenlose Testversion.
Hier nochmal ein Ode an Rambo: First Blood!
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{ 3 Kommentare… lese sie unten oder schreibe selbst einen }
Ja, ich erinnere mich. Viel besser aber an das deutlich schönere Commando.
Die Commando-Musik von Rob Hubbard ist sowieso unvergesslich. Martin Galway hat bei Rambo II dagegen keine seiner vielen Meisterleistungen vollbracht, finde ich.
Der Guerilla-Bob ist okay, aber nicht viel mehr, weil die „Story“ viel zu kurz ist und das Gameplay an sich natürlich echt schon sehr angestaubt. Die Steuerung ist leider tyisch für viele Actionspiele auf dem iPhone manchmal etwas fummelig, wie richtig vermerkt im Artikel. 0,79 ist er aber schon wert.
Recht hast Du. An Commando habe ich irgendwie gar nicht gedacht. Und die Musik von Rob Hubbard ist in der Tat unvergessen.
Wieder ein Beweis dafür, dass das Eiphone zum spielen nicht geeignet ist.