
Bei ca. 600 Millionen aktiven Nutzern ist die potentielle Klientel bei Facebook groß genug dimensioniert, um bei vielen Game-Producern die Kasse klingeln zu lassen. Zynga, der weltgrößte Anbieter von Social Games, hat sich mit FarmVille an die Spitze vorgedrängt und legte mit CityVille zahlenkräftig nach (Dezember 2010: 5 Millionen Nutzer täglich). Im europäischen Markt konnte die in Berlin ansässige Firma Wooga die Vormachtstellung erringen, die mit Monster World, einer Gartensimulation, ein Publikum anziehendes Erfolgsmodell kreierte. Welche Gewinne sich infolge von virtuellen Einkäufen (beispielsweise der Kauf von Einrichtungsgegenständen für den eigenen Garten) erwirtschaften lassen, wird schon daran deutlich, dass ein verschwindend geringer Anteil von zahlungswilligen Konsumenten ausreicht, um die Kasse in Millionenbeträgen jubeln zu lassen. Nicht umsonst wittern hier viele Millionen und die Vernetzung von Spiel und sozialen Netzwerken brummt. Diese Alltagsweisheiten sollen aber nicht eine mögliche Trendumkehr kaschieren. Denn wie lange sind diese auf kurze Spieleinheiten, Kurzweiligkeit und schnelle Erfolgsfälle gepolten “Casual”-Games noch das Nonplusultra? Lassen sich die bisherigen Spieler auch für komplexere Games begeistern? Könnte es da nomadenhafte Wanderungsverläufe geben?
Viele Menschen, die vorher nichts mit Videospielen zu tun hatten, wurden durch Soziale Netzwerke wie Facebook und seinem breiten Angebot von Social Games wie FarmVille zu “Gamern”. Lechzt diese breite Masse nach diesen kurzatmigen Erlebnissen nach tiefergehenderen, komplexeren Erfahrungen, wie sie sonst auf stationären Konsolen oder PCs üblich sind? Bei der immens hoch zu beziffernden Nutzerzahl von Facebook muss man sich ja nicht gleich ein Duell mit dem Branchenprimus Zynga oder Playfish liefern. Mit dem Ansprechen eines kleinen Kundenkreises können schon beträchtliche lukrative Erfolge erzielt werden.
In einem Artikel von Gamasutra wurde in Zusammenarbeit mit Entwicklern eruiert, wie neue Entwickler in diesem erfolgsträchtigen Segment Fuß fassen und womöglich Erfolge feiern können. Dort ist davon die Rede, dass gerade kleinere, etwas vom Kuchen abhaben wollende Entwicklerschmiede darauf aus sind, tiefgründigere und nachhaltigere Spiele zu erschaffen, die über die kurzatmige Halbwertszeit vom Format eines CityVille hinausgehen und speziell mehr mit dem Medium sich auseinandersetzende Spieler ansprechen möchten. Denn auch eine Nische kann quantitativ in einem Sozialen Netzwerk wie Facebook, das als Vermarktungs- und Veröffentlichungsumgebung prosperierend ist, Erfolge versprechen.
Der Social Games-Entwickler Kabam (Kingdoms of Camelot, Dragons of Atlantis, Glory of Rome) gibt diese Strategie aufgreifende Marschroute auch unumwunden vor:
Rather than target casual players, we are focused on creating a new segment of games that appeal to a more core gamer demographic.
Immerhin hat sich Kingdoms of Camelot zu einem Erfolgsgaranten gemausert, das 5.7 Spieler monatlich aufzuweisen hat. In dem Spiel könnt ihr ein Königreich schaffen und gegen andere Spieler antreten. Innerhalb der kurz gefassten Produktbeschreibung ist zu lesen: “Kingdoms of Camelot is the most advanced game on Facebook.” Die Jungs von Kabam lassen ihren Ansatz auch auf ihrem Firmenportrait durchsickern:
Our studios focus on combining the best elements of traditional and social gaming to appeal to a growing audience of players looking for deeper, more engaging social games.
Macht sich also eine zweite Generation von Social Gaming Produzenten auf, die das bisherige Konzept erweitern und für eine komplexere Angebotsvielfalt sorgen? Ich weiß, viele werden die Unterteilung in “Casual”- und “Core”-Gamer nicht sympathisch finden. Aber offenbar konzentrieren sich gerade Firmen, die mit den Vorreitern wie Zynga nicht wetteifern können, auf tradtionellere Games, die sich gerade vom Konzept der Gelegenheitsspiele weg bewegen.
Die Frage ist nur: welche Spieler werden angesprochen? Die Gamer, die ansonsten Spiele wie FarmVille nicht anrühren? Oder gerade diejenigen Gelegenheitsspieler, die mit solchen Spielen glücklich geworden sind, jetzt aber nach umfangreicheren Erlebnissen dürsten? Aus dem Artikel von Gamasutra geht jedenfalls hervor, dass kleinere, in den Markt vorpreschende Entwicklerstudios gerade unterversorgte Spieler ansprechen sollten, die bisher nur auf den Konsolen ihr spielerisches Habitat gefunden haben.
Auch wenn viele Studios nun darauf abzielen, die traditionellen Spieler aus ihrer Reserve zu locken, ich kann mir beim besten Willen noch nicht vorstellen, auf sozialen Netzwerken zu spielen. Mögen diese Spiele auch an Komplexität und Umfang gewinnen. Die Spiele mögen noch so viel Vielfalt bieten, noch so viel Tiefgang, ich als “Hardcore”-Gamer werde mich wohl nicht wirklich bekehren lassen. Die Attraktivität von Facebook liegt sicherlich darin, dass sich auch mit Nischenzielgruppen Erfolge feiern lassen. Nur die Frage ist, ob Spieler von FarmVille nicht bei dergleichen Sorte von Spiel bleiben, während sich Konsolen-Spieler einen Dreck um die Entwicklung bei Sozialen Netzwerken scheren.
(vie netzwertig.com, ftd.de, wikipedia.de, Gamasutra.com)
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War das eine ernst gemeinte Frage am Schluss? Ich als Konsolen-Spieler schere mich einen Dreck um die Entwicklung bei Sozialen Netzwerken. Casual-Spiele (hier ausschließlich als Schimpfwort verwendet) können mich mal. Nach anfänglichem Hype ist auch meine Begeisterung für Smartphone-Minispiele verflogen. Hin und wieder mal eine Runde "Cut the Rope" beim abstuhlen ist okay, aber dann will ich wieder richtige Spiele spielen. Was soll ich also dann mit Facebook spielen, die ich noch nicht mal beim kacken zocken kann? Sollen die Nicht-Spieler glücklich mit ihrem FarmVille sein – ich werde es nicht mit der Kneifzange anfassen.
Denke schon dass die Frage ernst gemeint war. So genau weiß ich das nicht. Aber ich mir geht es exakt so wie dir. Ich glaube die Spiele auf Sozialen Netzwerken können noch so anspruchsvoll werden, eine spielerische Alternative werden sie für mich wohl nicht werden. Ausschließen kann man es natürlich nicht. Wer weiß in welche Richtung sich das noch alles entwickelt. Vielleicht basiert bald alles auf der Verknüpfung mit sozial verästelten strukturen, so dass wir am ende zwangsläufg alle "Social Gamer" werden. Übrigens ist das eine irreführender begriff, als ob alle spiele früher asozial gewesen wären.
Mich können diese Spiele auch – vielleicht fehlt mir die Toleranz. Aber du scheinst ja auch nicht anders zu denken. Vielleicht denken wir zu traditionell und zu konsolenverhaftet…
Ich halte diese Abenteuerliche Theorie mit Facebook Spielen "Gamer" zu kreiren für schwachsinnig. Aber ich denke hier liegt das Kernproblem der Annahme und des Artikels: Schubladendenken. Was ist ein Gamer? Hat schon mal irgendjemand definiert? Ein Gamer als solches existiert nämlich nicht. Es gibt Menschen die ihre Freizeit mit Spielen und anderen Medien verbringen, aber "Gamer" ist nicht etwas was man werden kann. Ich nehme gerne dazu meine Analogie zu Filmen: Wieso unterteilt man Filmzuschauer nicht in Hardcore, Casual und Nichtzuschauer wie es bei Spielen gemacht wird? Weil es schwachsinnig ist, deshalb! Man kann aus Menschen keine Filmgucker machen indem man sie Massenkompatible Filme schauen lässt, es ist immer eine Bewusste Entscheidung des Menschen sich mit Dingen zeit zu vertreiben. Wir sind täglich von Medien umgeben, wieso sollte man Menschen nach dem was sie Konsumieren Stigmatisieren, das so inakkurat, so als hätte man keine andere Freizeitbeschäftigung?
Das Einzige was die Filmemacher und in diesem Fall Spielentwickler tun können ist die Produkte herzustellen die Menschen ansprechen, und nicht die Menschen zu etwas nicht existentem konvertieren. Gib einem Menschen ein für ihn gutes Produkt und er kommt wieder, um ein weiteres zu kaufen das solte die Devise sein.
@Holger
Man kann auch überreagieren. (-_-)'
Nicht wieder diese Diskussion. Ich weiß was du meinst. Aber es ist leichter "Gamer" zu sagen als "Leute, die Videospiele spielen." Auch wenn dem letzteren weniger Kategoriedenken anhaftet, drückt es doch dasselbe aus. Wozu soll man sich solcher Behelfsbegriffe nicht bedienen? Leute, die keine Spiele spielen, sind eben keine "Gamer" und Leute die das tun, sie dann eben "Gamer". Leute die das selten tun, sind dann "Casual Gamer", Leute wie wir, die das öfters machen, dann eben "Core-Gamer". Was ist schlimm daran?
Bei Filmen gibt es diese Unterteilungen eben nicht, weil Filme temporal ganz anders gestrickt sind als Spiele. Es gibt auch Vielfernsehzuschauer, und Wenifernsehzuschauer. Das ist zwar keine gängige Klassifkation, aber durchaus möglich. Außerdem sind VIdeospiele kein passives Medium. Die Zeit der Zuwendung entscheidet über die Kompetenz. Wenn ich viele Filme schaue, bin ich nicht unbedingt besser ausgebildet in der Kompetenz, Filme zu schauen (okay darüber lässt sich streiten, weil man dann vielleicht auf andere Dinge achtgibt, oder Referenzen entdeckt). Wenn ich "Core"-Gamer bin, habe ich mehr Bereitshaft, mich mit dem MEdium auseianndersusetzen.
Es sind nur Hilfsbegriffe, über dies sich meiner Meinung nach nicht lohnt sich aufzuregen. Es ist ein Marketing-Begriff geworden. Spiele lassen sich so leichter definieren.
@Holger
du hast nicht überreagiert. du hast nur deine gefühle zum ausdruck gebracht. gefällt mir :)
***Ich weiß was du meinst. Aber es ist leichter "Gamer" zu sagen als "Leute, die Videospiele spielen." ***
Klaus, du hast den Punkt meines Beitrags verfehlt, jegliche klassifikation in diesem Fall ist sinnlos, weil wir täglich von unterschiedlichsten Medien umgeben sind. Menschen können sich immer spontan umentscheiden und tun sicherlich mehr als nur eins der Medien zu nutzen. Die Unterteilung in "wasauchimmer" Gamer erfolgt immer durch die "gaming presse" weil diese sehr gerne eine Subkultur hätten nicht weil es stimmt. Der Punkt ist, es gibt genausowenig nur "Gamer" wie "Filmgucker" die meisten Menschen tun diese dinge parallel zu einander und lesen vielelicht auch noch, soll ja auch solche verrüclten geben. Wie willst du diese Bezeichnen? Das einzige was man mit Sicherheit klassifizieren kann sind … Achtung Videospielfans/Filmfans/Bücherwürmer, Leute die mit Spielen/Filmen/Büchern besessen sind, wie wir. Core Gamer ist ein synonym für Core Audience bezeichnet in der Industrie die Kernzielgruppe, und gehört zu dieser komischen unterteilung gar nicht dazu. Das was der Typ da anspricht ist also unmöglich, weil man von facebook nicht den Sprung zur Xbox 360 machen kann Leute denen Facebookspiele spaßmachen werden nicht anfangen plötzlich mehr zu Spielen weil sie eins seiner Spiele gespielt haben, sie werden vermutlich weiter genau so Spiele wie vorher, weil sie sich bewusst dazu entschiedenhaben nicht so oft und viel zu Spielen wie zum Beispiel du. Er wird also NIE in irgendeinen ominösen "Gamer" konvertiert werden, weil er es ihn einfach nicht interessiert. geschmäcker ändern sich natürlich aber nicht so wie der gute Herr es sich vorstellt.
@Holger
Doch du hast überreagiert, hör nicht auf Klaus er ist verwirrt, er weiss gar nicht wovon er spricht… :p
Ich habe nicht überreagiert, ich habe mich nur zu heftig zur Verwendung der Fäkalsprache hinziehen lassen. :-P
Ändert aber nichts am Inhalt meiner Aussage, nämlich dass Gamer sich nicht wirklich für Facebook-Spiele interessieren und es meiner Meinung nach für die "zweite Welle von Facebook-Games" keinen Markt gibt. Nicht-Spieler bleiben bei FarmVille & Co. und wir Spieler bei unseren "richtigen" Spielen. Es ist nicht so als würden mich Social-Games stören, sie tangieren mich nur nicht.
Na anscheinend gibt es diesen Markt, sonst würden viele Studios nicht derart viel Morgenluft wittern. Und das angesprochene Kingdoms of Camelot hat viele Spieler angezogen. Die frage ist nur, welche gruppe sich dahinter verbirgt. ob das leute sind, die vorwiegend farmville & co. spielen, also komplexeren dingen nicht abgeneigt sind, oder den "ominösen" gamern, die alberts meinung nach nie auf die idee kämen, in diesen bereich zu schliddern.
Ich sehe das so: Spieler, welche schon „immer“ Konsolen oder PC-Spiele gespielt haben, werden sich weiterhin gelinde gesagt einen Dreck um die Facebook & Co. Spiele kümmern (und wenn schon aus dem Grund das WENN diese Spieler Zeit zum Spielen haben, diese eben in die Konsolen/PC-Spiele investiert wird) aaaaaaaber Spieler, welcher noch nie gespielt haben, könnten durchaus durch Facebook & Co. Blut geleckt haben und KÖNNTEN sich zu Konsolen/PC-Spielern entwickeln.
Live-Bsp.: ich mochte früher Rollenspiele nicht. Dann spielte ich Fable1 auf der Xbox (Nicht sofort schreien, ich finde mittlerweile auch dass dies ein Rollenspiel-Light ist) aber habe durch Fable so viel Blut geleckt, dass ich jetzt ~70% meiner Spielzeit (Offline!!!-)Rollenspiele spiele und 30% all den Rest an Genres. Und ich denke dass evtl. der Eine oder Andere der „Nichtspieler“ eben durch Facebook (oder auch durch Handyspiele) das Thema Spiel in einem anderen Licht sieht und eben mal das Lager wechselt.
PS: Holger, du hast NICHT überreagiert :-)
Damit Facebook Spieler sich für Konsolenspiele interessieren, müsste man Konsolen an sie vermarkten inkl. passender Spiele. Facebook wird niemanden dazu bringen sich eine zu kaufen. Der Sinn davon ist sowieso die betreffende Person an Facebook zu fesseln und nicht sie zur Konkurrenz zu schicken.
P.S.
Ich war sogar bereit, die Tatsache zu akzeptieren, dass Holger nicht überreagiert hat. Aber dass du durch Fable mit Konsolen RPGs angefangen hast, hat mich bis ins Mark erschüttert. Jeder weiss, dass richtige Spieler mit (Shin) Megami Tensei anfangen und nicht mit sowas. Ich werde dich nie mit denselben Augen sehen. *Ruft seinen Psychologen an*
Was ich damit meine ist folgendes: viele Facebook-Spieler hatten davor noch nie gespielt oder sich gar über Spieler lustig gemacht. Vielleicht sehen diese aber langsam, dass Spiel nicht unbedingt immer Böse sind (oder was auch imemr die Personen bisher vom spielen abhielt). Und wenn z.B. einer sagt: hey Farmville macht mir Spaß und er sieht sagen wir mal Harvest Moon und denkt sich „Ole, ole – Farmville mit mehr Funktionen“ und kauft sich z.B.. einen DS, WII oder für was auch immer das fragliche Harvest Moon gerade so erschienen ist haben „WIR“ wieder einen mehr in unserem Lager. Und wenn der erste Schritt (Konsole/Spiele-PC) erst mal gemacht ist, dann könnte es auch mehr werden ;-)
PS: dafür habe ich meine Shooterzeit mit Duke 3D & Wolfenstein und meine Strategiezeit mit Dune2 & C&C1 (englisch und UNCUT!!!) eingeläutet :-P Und mein Psychologe hat endlich Zeit für mich, nachdem Monk ihn entlassen hat *freu*
Viel Geschwätz um Nichts^^
Hast du was anderes erwartet? Wie sind hier alle hauptberuflich Hobby-Psychologen und Hobby-Analysten :-)
Du bist nur neidisch, weil wir uns so gut auskennen :p
mag sein dass spieler wie wir niemals auf den gedanken kämen, auf facebook zu spielen ,genauso wenig wie die "social gamer" sich auf einmal eine 360 kaufen, nur weil sie durch komplexere spiele auf den geschmack gekommen sind. das ändert aber nichts dran, dass sie durch facebook in eine welt der videospiele eingeführt worden sind.
ich bin verwirrt und ich weiß nicht wovon ich rede… :D
Wir sind doch alle von Spielen ständig umgeben, jeder kommt mit ihnen auf die eine oder andere Weise in Kontakt. Facebook ist wie ein Tropfen im Ozean, es ist weder etwas weltbewegendes oder neues, noch wird es Leute Magisch zu Spielern machen. Die Chancen sind viel höher, dass die meisten Facebook Nutzer schon davor Kontakt zu Spielen hatten. Wenn man Spiele Spielen will tut man es, wenn nicht tut man es nicht. Unentschlossene werden sowieso durch Freunde, Bekannte, Kaufhäuser Handys und andere Möglichkeiten mit Spielen in Kontakt kommen und dann eine Entscheidung fällen, ob Spiele auf Facebook komplexer oder weniger Komplex sind hat nichts damit zu tun. Wir sind nicht in den 90ern, Spiele sind kein elitäres Hobby das irgendwo im Underground betrieben wird, und man muss auch die "Unwissenden" nicht mit extra hingeklatschen Spielen in die "höheren Kreise" einführen, sie sind damit sowieso jeden Tag konfrontiert. Deshalb halte ich die Deduktionen von dem Herren den du zitierst für totalen Schwachsinn.
"Was ich damit meine ist folgendes: viele Facebook-Spieler hatten davor noch nie gespielt oder sich gar über Spieler lustig gemacht
Das ist aber nahezu ausgeschlossen, weil Leute die Facebook nutzen bereits viel eher durch ihr Handy mit Spielen in Kontakt gekommen sind. Weltweit sind Handys viel weiter verbreitet als Internetanschlüsse. Wenn man Farmville Spielt und jemand einem anbietet sich Harvest moon für €40 zu kaufen inkl. eine Nintendo DS für €130 wird er/sie das nicht tun, wenn er/sie mit Farmville zufrieden war, weil Leute die Spiele auf Facebook Spielen das als Nebenbeschäftigung machen, zwischendurch, nicht weil Sie Spielen wollen, sondern um Zeit aus langeweile zu vertreiben. Wenn man sich einen DS kauft weiss man bereits vorher, dass man viele Spiele gerne Spielen will. Wenn überhaupt kommt dieser Wechsel dadurch, dass jemand mit Farmville nicht zufrieden ist und nach etwas Komlexeren bereits sucht. Vielleicht kann man sich wirklich ein paar Leute auch durch Facebook angeln, aber das dürften bei Weitem nicht so viele sein wie der Herr da oben denkt, da Facebook und Konsolen vollkommen unterschiedliche Zielgruppen darstellen.
P.S.
Das klingt doch nice, ich habe mit Red Alert und Doom in diesen Bereichen angefangen ;-) . Und ich dachte nach Monk, braucht dein Psychologe selbst einen Psychologen. ;)