Apr 262011
 

Nintendo hat mit der Wii einen Riesenerfolg gelandet, in den letzten Monaten gehen die Verkäufe und somit auch der Gewinn allerdings stark zurück.

Auch der 3DS kann die zugegebenermaßen hochgesteckten Erwartungen Nintendos nicht erfüllen. Satoru Iwata gibt nicht zu Unrecht auch der Erdbebenkatastrophe in Japan die Schuld daran. Er erwartet, dass sich die Lage erst ab Herbst bessert.

Zumindest die Wii hätte man scheinbar gerne länger am Leben gehalten. Nintendo scheint auch zu wissen, weshalb das nicht möglich war.

So sagte Satoru Iwata diesbezüglich:

„I now regret that we didn’t tie up with someone outside the company to market the Wii. If we had done that, the fate of the Wii might have been different.“

Er bedauert also, dass Nintendo nicht mit einer anderen Firma eine Partnerschaft eingegangen ist, um die Wii zu vermarkten. Dadurch hätte das Schicksal der Wii geändert werden können. Jetzt meint Iwata sei er sicher, dass Nintendo sich nicht zu sehr auf sich selbst verlassen darf. Was er damit genau meint, verrät er allerdings nicht. Die künftige Vermarktung von 3DS und Wii werde das jedoch zeigen.

Satoru Iwata sieht allerdings noch ein akutes aktuelles „Wii-Problem“, was das schnelle Erscheinen der Wii 2 nötig macht:

„It became difficult for developers to surprise customers with the current Wii.“

Für Entwickler sei es also schwierig geworden, Kunden mit der Wii zu überraschen. Man mag diese Aussage jetzt interpretieren und sehen wie man will – ich finde sie einigermaßen interessant. Für den Nachfolger der Wii versprach Satoru Iwata sogleich, dass man damit etwas Neues bieten werde:

„We will offer something new for home game systems.“

Die Wii 2 wird nach Angaben von Nintendo übrigens nicht vor April 2012 in den Läden stehen. Ein Jahr müssen wir uns also noch Gedulden, bis wir den ersten Vertreter der „Next-Gen“-Konsolen in Händen halten werden. Auf der E3 2011 Anfang Juni wird es allerdings schon Demostände zum Wii-Nachfolger geben.

Nintendo will sich also vermehrt um Dritthersteller und ums Marketing gemeinsam mit anderen Unternehmen kümmern. Mir solls recht sein!

(via Reuters, Andriasang)