
“What’s going on with Lara Croft?!” Das dachte ich mir, als ich das von schmerzgeplagten, jesus-gleichen, märtyrerhaften Schreckensschreien durchzogene Video von der “neuen” alten Lara Croft gesehen habe. Mehr Pathos geht nicht! Und es gefällt! Die Graphik sieht phänomenal gut aus! Das Gameplay wirkt erschreckend cineastisch – im positiven Sinne. Denn die Animationen wirken natürlich und wunderbar eingebettet in die virtuelle Spielumgebung. Aber was am meisten überrascht ist Lara. Endlich sehen wir die Vorzeige-Archäologin mal richtig leidend in Aktion. Monologe führend, auf eine über eine Model-Schablone hinausgehende Psyche hindeutend, geht sie stolpernd, schweißgebadet, blutübersät und wankend durch eine zusammenbrechende Trümmerlandschaft. Es macht richtig Spaß ihr bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Mist, ich glaube ich bin ein Sadist! Krass!
Jedenfalls hören wir mehr Schreie als bei üblichen Tennis-Matches unter weiblichen Spielern! Viel Spaß bei “Die Passion Crofts”!
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Sieht wirklich sehr gut aus. Vorfreude macht sich breit.
Sagt mal, wird den neuer Teil eher in Richtung Survival Horror gehen oder täuscht das?
Auf jeden Fall muss ich sagen, das schon der Trailer, als auch der oben gezeigte Ausschnitt aus der E3 Präsentation Lust auf mehr macht.
Ich hoffe es wird ein gescheites “Reboot”! So ähnlich halt wie bei Batman. Also was da Christopher Nolan geschafft, ist einfach nur beeindruckend. Hoffentlich bekommt Laras Charakter endlich mal ein bisschen mehr Tiefgang und die Levels werden ein bisschen mehr herausfordernder als bei den früheren Teilen!
weiß nich ob man das als surival horror bezeichnen kann…ist auf jeden fall schön düster. am ende des videos gehts ja auch an die helle oberfläche.
Meine Vorfreude ist definitiv gedämpft Lara kann weder Springen, noch Klettern, noch kämpfen, noch schießen. Sie stolpert von scripted Event zu scripted event, und zeigt alle Paar Sekunden wie verletzlich sie doch ist.*kotz*
Ich gehe Legend nochmal spielen um den Beigeschmack von diesem Video loszuwerden.
du interpretierst in trailer einfach zu viel hinein albert (wie damals beim neuen Zelda). was sagt das schon über das fertige spiel aus. sieht beeindruckend aus. gibt in zukunft bestimmt noch genug richtige gameplay-trailer, die das wahre gesicht des spiels zeigen. wenn du ein video mit gerenderten sequenzen siehst, heißt es ja auch nicht, dass es nur aus filmschnipseln besteht.
Ähm das ist kein Trailer Klaus, ich habe die Entwickler es Live Spielen sehen. Das ist Original das, wie das Gameplay aussieht. und da kamen alle 2sec irgendwelche scriptet events.
"Gameplay" und "Cineastisch" in einem Satz und dann auch noch positiv behaftet? Sorry, aber da treffen zwei Welten aufeinander die in meinen Augen nicht zusammenpassen. Dann noch innere Monologe und dieses nervige Pornofilmgestöhne… Ne, dieses Tomb Raider gefällt mir überhaupt nicht. :/
das gameplay sieht "cineastisch" aus, weil es nicht so aussieht, als würde der spieler die figur steuern. schon uncharted sah so ziemlich flüssig und filmreif aus. so lange das nicht zu arg automatisiert abläuft, und noch genug interaktivität gewährleistet, why not.
Allein, dass es nicht so aussieht, als würde man die Spielfigur steuern, ist ein Warnzeichen! D.h. er hat nur ein Minimum an Kontrolle, und dem rest wird durch Automatisierte elemente nachgeholfen.
Wow. Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin. Die Verletzlichkeit, das Düstere, die Atmosphäre. Ich muss sagen, dass das Gameplay definitiv mein Interesse geweckt hat. Endlich hat Lara etwas Menschliches an sich, endlich kann man mit ihr mit fiebern, Anteil an Ihr und Ihrer Geschichte haben und nicht nur durch die Gegend hüpfen (was in meinen Augen Prince of Persia + Assassins Creed viel besser und schöner können, wenngleich man dort "leider" immer nur als Mann spielt)
Wieso läuft aber immer ein Kameramann hinterher, sichtbar am vielen Wasser, das nun von innen an meinem Monitor runterläuft weil seine Kamera wohl nicht geschützt war? Will man uns damit sagen: kein Spiel zum eintauchen in eine fremde Welt, alles nur gefilmt? Dieses laufende besprenkeln meiner Monitorinnenseite durch immer mehr Spiele geht mir echt auf den Senkel.
Das ist ein guter Punkt. MW2 und Black Ops haben dies auch in der Ego Perspektive gemacht, es soll einen angeblich stärker ins Geschehen einbinden, doch in Wirklichkeit macht es uns bewusst, dass wir nicht wirklich da sind. Dieses "bespritzen" der Kamera ist eine reine Filmtechnik, sie hat in einem Spiel wie die meisten Filmtechniken einen gegenteiligen Effekt.
Vor allem, weil sie in Filmen eigentlich auch nicht wirklich verwendet wird. Auch da würde man ja aus dem Sattel des heimkehrenden Kreuzritterpferdes sofort wieder in die Rolle des Popcorn essenden Zuschauers geschleudert, wenn wir die Kamera plötzlich vor des Vaters südenglischen Festung durch Spritzer auf der Linse sehen würden. Und irgendwie hat es Ridley Scott es doch auch geschafft, uns in Bladerunner so richtig naß zu machen ohne diese Spritzer gegen die Kamera.
die alten laracrofts waren doch eh müll. ich finds gut das ihr name mal was für was neues genutzt wird :D
Mir würde schon reichen das man das Spiel SPIELEN kann…
Ich lese jetzt nicht alle Kommentare durch. Aber zum Thema Scripted Gameplay kann ich nur sagen, dass man das ganze Spiel abwarten sollte, bevor man den Brecheimer sucht. Immerhin handelt es sich mit einiger Sicherheit um den Anfang des Spieles und da bedienen sich andere Spiele nur durch Videos. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur so weitergehen soll.
Und was ist dabei so schlimm? Solange die Scripte eine schöne Geschichte erzählen, solls mir Recht sein (Aber ich kenne ja deine Meinung dazu…)
Ich LIEBE "Disaster: Day of Crisis" weil das Spiel mich mit fiebern lässt, weil ich ein Teil dieses interaktiven Spiels bin und das ist nur so WEGEN der Scripte. Solange die Scripte gut gemacht sind, bin ich ganz klar ein Freund von *grins*
ist eben nur ein winzig kleiner ausschnitt.
Scripted Events, sind wie ein nerviger Kumpel, der einem den Controller aus der Hand reisst und ich will Spielen und nicht meinem nervigen Kumpel zugucken. Wieso sollten mir scripte in einem Spiel eine Geschichte erzählen, wenn ein Spiel dazu da ist dass ich meine eigene Geschichte ERLEBE. Eine Geschichte ist die Summe der Handlungen im realen Leben, und auch im Spiel. Lässt man dem Spieler genug Spielerische Freiheit, ERLEBT jeder seine eigene individuelle Geschichte weil er/sie seinen eigenen Weg aus eigener Kraft beschreitet. Was kein einzige Spieler will, ist an der Hand geführt zu werden und zuzugucken wie das Spiel sich selbst Spiel. Wenn ich das will lege ich die DVD von Tomb Raider mit Angelina Jolie ein, da ist auch die Grafik deutlich besser.
Wenn mir mein Kumpel den Controller aus der Hand reisst, dann kann ich mir ein Bier holen. Problem? ;-)
Ja, bei "Spielen" wie dem neuen Tomb Raider wird man schnell zum Alkoholiker. ;)
So viel Bier hast nicht in deinem Kühlschrank um sich jedes Mal eins zu holen.
Touche, mein lieber Gerhard ;-)
@ Albert: meine Erfahrung ist aber dass man eben nicht alles an einer Geschichte in einer spielbaren Handlung wiedergeben kann. Einiges geht leider nur über vordefinierte Einblendungen, aka Scripte. Nur so kann eine Geschichte vollkommen ergänzt werden. Bsp: Der Pate. Ein wundervolles Spiel aber perfekt ist es nur als Zusammenspiel von spielbarer Handlung + Cutscenes/Scripten. Nur so wurde die Geschichte perfekt ergänzt und hat selbst bei mir als nicht Fan der Filme ein starkes mitfiebern erweckt.
Was wiederum nervig ist, sind Passagen, bei welchen mal der eine, dann der andere Knopf zu betätigen ist. Sowas ist wirklich nicht von Nöten aber wie eben im jetzigen Bsp: Tomb Raider fand ich dass die Scripte hervorragend ins Bild passten und die Situation sehr schön unterstrichen. Ich mag es…
PS: naja, man muss ja nicht immer nur Bier holen gehen. Manchmal muss man ja auch das Bier loswerden ;-)
Eine Individuelle Geschichte muss nicht durch Scripte ergänzt werden. Ein Skript kann funktionieren, wenn es ein Teil der Spielmechanik ist, aber wenn es wie hier das wenige was an Mechanik noch übrig durch irgendwelche Events gebrochen wird, dann platzt mir persönlich der Kragen. Entweder das Spiel ist ein Spiel, und es kann individuell gespielt werden, oder es ist wie der so schön sagte an der PK ein Experience, und da darf man sich nicht wundern, wenn jeder das Gleiche erlebt, weil das Ego des Entwicklers ihn mal wieder von der Arbeit abhielt.
Ich glaube nicht das Lara das ganze spiel so rum stolpert es ist nur ein 10 minuten ausschnitt bei dem Lara verletzt aus einer hölle entkommen muss. Ich glaube unverletzt sieht das gameplay anders aus.
naja ich empfinde es als fortschritt. wenn ich mir tb 1-4 in erinnerung rufe, wo lara da automatenhaft unrealistisch durch die gegend stampft, dann empfinde ich das als fortschritt. es geht ja hoffentlich nur um eine automatisierung der animationen, nicht um die simplifizierung des gameplays (obwohl das bei uncharted teilweise manchmal so war)
Na dann hoffen wir, dass du Recht hast. Soweit ich mich nämlich erinnern kann, sind Verletzungen DAS Feature im neuen TR.
:D Der war gut! *hehe*
Doch doch – sehr viel… ;)
Dieser Albert – immer nur am Jammern… ;-)
Den Kühlschrank würde ich gerne näher *hust* austesten…
Dieser Gerhard, der alles schluckt, was ihm vorgesetzt wird. Wenn ich für das Zeug Geld bezahlen soll, dann soll ich es auch kritisieren dürfen. Square ist nicht Caritas und ich schulde denen gar nichts.
Dieser Albert, der ständig seine eigenen Kommentare positiv bewertet.
Wessen Ego ist hier zu groß? (^_~)
Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine geradlinige und gescriptete Storyline in den meisten Fällen deutlich spannender ist, als andere Varianten.
Außerdem dürfte diese kurze Sequenz kaum für das gesamte Spiel stehen. Vielleicht ist es nur der Anfang, wo der Spieler langsam an die Steuerung geran geführt werden soll. Also warten wir doch die finale Version von dem Spiel ab, bevor wir uns doch zu einer Bewertung hinreissen lassen.
Das ganze erinnert mich an die Neuvorstellung des Wii Nachfolgers. Keiner hat was gesehen und keiner weiß etwas genaues. Aber jeder gibt mal einen Kommentar ab, wie 300.- Euro sind zuviel. Oder die Technik ist jetzt schon veraltert. Ihr wisst ja sicher, was ich meine! Also ruhig Blut und das finale Produkt abwarten!
Wer sagt, dass ich es mir kaufe? Gefallen tuts mir aber schon mal.
Naja, wenn man das Spiel so geradlinig gestaltet wie gerade gesehen, dann kann man es auch gleich auf eine FilmDVD pressen und ins DVD Regal stellen. Das alleinstellungsmerkmal der Videospiele, ist das Abenteuer aus erster Hand zu erleben und nicht der Spielfigur dabei zugucken. Wenn für dich die geradelinige vorgegebene Storyline Spannender ist, dann hast du eine weitaus größere Auswahl in der Filmabteilung deines Supermarkts, als in einem Spiel. Für mich ist es interessanter in einem Spiel selbst aktiv zu werden und nicht dem Spiel beim sich selber Spielen zuzugucken.
Für mich persönlich ist es genug zu sehen was mit Lara Croft angestellt wurde, und wie sehr ihre Verletzlichkeit hier als Feature verkauft wird um zu wissen, dass Crystal Dynamics der Serie gerade den Todesstoß versetzt hat. Tomb Raider war immer ein Plattformer in welchem man mir nciht alle 3sec gesagt hat wie verletzlich die Lara doch ist, und das ist nicht Tomb Raider. Wenn ich mich verletzlich fühlen will, dann gehe ich in eine Bar und lasse mich verprügeln, das brauche ich in einem Spiel ganz sicher nicht. Ich kann und will diesen ganzen Müll um die (über)Charakterisierung von coolen Videospiel Helden in irgendwelche Waschlappen nicht antun, sorry.
ich finde du übertreibst etwas (wenn nicht maßlos) ;)
wie gesagt: lara wird ja nicht ganze 20 stunden stöhnend und wankend rumlaufen. immerhin muss sie ja kein kreuz einen berg hochschleppen.
Und wieso wird dann dieser Abschnitt gezeigt? Wählt man nicht normalerweise den teil, der das Spiel am besten repräsentiert?
Ich empfand Legend als fortschritt, weil die steuerung entschlackt wurde, aber die Spielmechanik erweitert wurde. Hier kann ich deutlich sehen, dass das Spiel sich fast von alleine spielt und dem Spieler da wo es Lust hat, die Kontrolle wegnimmt, das empfinde ich nicht als Fortschrit. Und Uncharted ist für mich ein Negativbeispiel eines Plattformers.
geschmacksache. für mich ist der ausschnitt ziemlich aussagekräftig und spektakulär. und darum gehts ja auch in einer öffentlichen vorführung. warum soll man was zeigen, was zum schlucken schwerfälliger ist.
klar ist der akzent provokant-auffallend auf die "neue" verletzlichkeit und anfälligkeit von lara gemünzt. als charakterschauspielerin. das gelingt ganz gut. auch wenn es etwas übermäßig dick aufgetragen ist. schlimm finde ich es nicht.
Wieso? Für einen Konsumenten ist das "echte" Gameplay leichter zu schlucken, als eine Cutscene, die Tatsache, dass hier kein richtiges Gameplay gezeiugt wurde, lässt mich persönlich schlimmes erahnen, und da bin ich sicher nicht alleine. Ein gesamtes Spiel auf die "Verletzlichkeit" einer Spielfigur zu Münzen ist das dümmste was ich bisher gesehen habe. Was interessiert mich die Psyche einer Spielfigur die ICH steuere, sollte die Spielfigur mich nicht eher so füllen lassen, als wäre ich an ihrer Stelle? In diesem Aspekt hat das Spiel bereits jetzt spektakulär versagt.
du pauschalisiert das spiel auf das derbste. wer sagt denn, dass das "ganze" spiel darauf gemünzt ist.
und die psyche einer spielfigur interessiert mich sehr wohl. das heißt doch nicht, dass ich mich trotzdem nicht in sie hineinversetzen kann. in der literatur sind schale, persönlichkeitsarme charaktere ein armutszeugnis. klar funktionieren videospiele ganz anders. dem spiel jetzt ein totalversagen zuzuschreiben, halte ich für abstrus.
Crystal Dynamics sagte das das Spiel auf ihre verletzlichkeit ausgelegt ist!
Die Psyche der Spielfigur ist diene eigene, du bist die Spielfigur! Wenn die Spielfigur eine eigene Psyche erhält, dann findet eine Trennung zwischen Spieler und Spielfigur statt.
Die Charaktere in Spielen sind nicht schal, sie sind genauso wie der Spieler! Sie brauchen deshalb keine eigene Persönlichkeit! Ein Charakter wird durch seine Aktionen definiert, und diese führt der Spieler in einem Spiel aus, der Spieler definiert die Spielfigur also mit jedem Durchspielen jedes mal auf's Neue!
Spiele sind keine Literatur und selbst da empfehle ich dir "Hero with a Thousand Faces" von Joseph Campbell zu lesen, jeder Protagonist in der Literatur ist in einer oder anderen Form genau der gleiche Charakter! Von daher folgt die Literatur genau demselben Vorsatz dem ein Spiel folgen sollte, nur muss einem Helden da eine Universell annehmbare Persönlichkeit gegeben werden, damit der Leser sich mit ihm identifizieren kann, da er seine Aktionen eben nicht steuern kann. Beim Spiel gibt es diese Hürde nicht, ergo braucht man auch keine großartige Charakterisierung.
Es ist nicht abstrus dem Spiel ein Totalversagen in dieser Hinsicht zuzuschreiben, weil es eines der Elementarsten Dinge des Spieldesigns ist.
Nicht immer! In Filmen kann diese Technik sehr gut funktionieren, weil es den Film wie eine Doku erscheinen lässt sprich: Die Kamera beobachtet reale Geschehen! In Alien oder Balde Runner wäre es fehl am platz, aber in Saving Private Ryan oder einem Polizeifilm nicht, also kann es in Filmen funktionieren. Das liegt wohl daran, dass wir wissen, dass da jemand Filmt die ganze zeit, und die präsenz der Kamera im geschehen uns einen gewissen realismus/doku feeling vermittelt.
In einem Spiel geht es diesem natürlich wie allen Filmelementen: Sie sind da fehl am Platz und fühlen sich auch so an.
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