Jun 292011
 

Jeder Mensch hat sie, nicht nur im „realen“ Leben, auch in Spielen verhalten wir uns mitunter sehr eigenwillig. Wahrscheinlich fallen einem diese Eigenarten erst dann auf, wenn ein Anderer einen darauf aufmerksam macht. Wenn euch jetzt also auf Anhieb nichts einfällt, beobachtete euch doch in der nächsten Zeit einfach mal ein wenig selber (oder lasst euch beobachten). Ich bin mir sicher, da gibt es Einiges zu entdecken. Hier ein paar Beispiele für meine (beknackten) Verhaltensweisen:

  • Legend of Zelda: Seltsamerweise muss meine Geldbörse immer bis zum Anschlag gefüllt sein und ein Bereich darf nicht verlassen werden, bis auch der letzte Busch zerhackt wurde. Wenn dann noch weitere Rupees ans Tageslicht kommen, ärgere ich mich immer über das volle Portemonnaie.
  • Options-Wahn: Ein Spiel einfach so starten? Unmöglich! Zuerst müssen die Optionen aufgerufen und wirklich alle Punkte sorgfältig unter die Lupe genommen werden.
  • Automap-Completionist: In Spielen mit abgesteckten Arealen, bei denen eine Karte mitgezeichnet wird, darf kein dunkler Fleck übrig bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es noch etwas Wichtiges zu entdecken gibt oder nicht. Die Karte muss makellos sein!
  • Offene Welt: Alles ist erlaubt und es gibt keine Konsequenzen, trotzdem hat der Jörg nichts Besseres zu tun, als sich an die nicht existente Straßenverkehrsordnung zu halten. Sogar akkurates einparken ist Pflicht!

Mehr fällt mir jetzt so aus dem Stegreif nicht ein, aber da gibt es sicher noch mehr. Wie sieht’s mit euch aus, welche Marotten könnt oder möglicherweise wollt ihr gar nicht ablegen?