
Jeder Mensch hat sie, nicht nur im “realen” Leben, auch in Spielen verhalten wir uns mitunter sehr eigenwillig. Wahrscheinlich fallen einem diese Eigenarten erst dann auf, wenn ein Anderer einen darauf aufmerksam macht. Wenn euch jetzt also auf Anhieb nichts einfällt, beobachtete euch doch in der nächsten Zeit einfach mal ein wenig selber (oder lasst euch beobachten). Ich bin mir sicher, da gibt es Einiges zu entdecken. Hier ein paar Beispiele für meine (beknackten) Verhaltensweisen:
- Legend of Zelda: Seltsamerweise muss meine Geldbörse immer bis zum Anschlag gefüllt sein und ein Bereich darf nicht verlassen werden, bis auch der letzte Busch zerhackt wurde. Wenn dann noch weitere Rupees ans Tageslicht kommen, ärgere ich mich immer über das volle Portemonnaie.
- Options-Wahn: Ein Spiel einfach so starten? Unmöglich! Zuerst müssen die Optionen aufgerufen und wirklich alle Punkte sorgfältig unter die Lupe genommen werden.
- Automap-Completionist: In Spielen mit abgesteckten Arealen, bei denen eine Karte mitgezeichnet wird, darf kein dunkler Fleck übrig bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es noch etwas Wichtiges zu entdecken gibt oder nicht. Die Karte muss makellos sein!
- Offene Welt: Alles ist erlaubt und es gibt keine Konsequenzen, trotzdem hat der Jörg nichts Besseres zu tun, als sich an die nicht existente Straßenverkehrsordnung zu halten. Sogar akkurates einparken ist Pflicht!
Mehr fällt mir jetzt so aus dem Stegreif nicht ein, aber da gibt es sicher noch mehr. Wie sieht’s mit euch aus, welche Marotten könnt oder möglicherweise wollt ihr gar nicht ablegen?
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GUT sein.
das ist wohl mein tick.
ob in fallout,kotor,tes,fable…
immer nehm ich mir vor,mal n’ Richtiges arschloch zu sein.
aber am ende habe ich immer nen heiliegenschein überm kopf.
Und pegi!
ich will immer pegi!!
Oh scheisse…dem Options-Wahn bin ich auch total verfallen. Und ein Automap-Completionist bin ich auch.
Und in Ego-Shootern versuche ich immer überall hinauf zu klettern. Also mittels winzig kleinen Kanten und Vorsprüngen irgendwo hinkommen wo es nicht geplant ist, überhaupt hin zu kommen.
- Automap-Completionist bin ich auch
- Generell gehe ich zuerst immer den "weiteren" oder "abgelegeneren" Weg und nicht den kürzesten/schnellsten zuerst
- Anleitungen etc. blättere ich zumindest einmal vor dem ersten Spielen durch
Einen Beitrag zum Thema hat Klaus schon mal gebracht: http://www.gamgea.com/2009/04/23/gamer-rituale-di…
Automap kenne ich. : )
Optionswahn auch! : )
Autofahren ist in Spielen wie GTA nicht so mein Ding. Da fahre ich gerne im Gegenverkehr und immer auf dem Mittelstreifen. Mit ersteren kann man gut Verfolger abschütteln und mit zweiteren kommt man schneller vorwärts!
Und bevor es zum Endgegner geht wird bis an die Zähne bewaffnet. Da bleibt keine Tasche leer. Wobei ich festgestellt habe, dass ich da früher extremer war. Heutzutage ist es glaube ich nicht mehr so von Bedeutung. Dank Autosave und dass man beim Endgegner mit Healspacks und Waffen versorgt wird.
Alle vier von Jörg genannten Punkte kann ich zu 100% unterschreiben. hab aber noch Ergänzungen:
- Aktuell spiele ich Zelda Wind Waker und ich spüre einen inneren Zwang jeden Busch, jeden Grashalm und jeden verdammten kleinen Baum umsäbeln zu müssen. Egal ob ich schon 200 Rubine habe oder nicht,
- Fast immer rufe ich bei einem neuen Spiel erst die Optionen auf, obwohl ich genau weiß, dass bei Konsolenspielen meistens eh Nichts einzustellen ist.
- Bei Oblivion habe ich die langweiligsten, abgelegensten Orte und Ecken bereist nur um die Automap zu vervollständigen.
- GTA IV. Auch wenn ich wie ein Blöder rase,über jede Ampel fliege und oft durch den Gegenverkehr brettere, ich parke immer ordentlich ein. Selbst wenn ich weiß, dass ich diesen Wagen eh nie wiedersehen werde.
- Ich muss gut sein! Bei meinem ersten Mass Effect Durchlauf (ebenso Dragon Age Origins) war ich ganz selbstverständlich der (bzw. die (siehe nächsten Punkt)) Gute. Um alles zu erleben müssen diese Spiele ja dann nochmal auf "böse" durchgespielt werden. Da fällt mir richtig richtig schwer und während des Spielens falle ich immer wieder in die gute Rolle zurück.
- Wenn ich zwischen Mann und Frau wählen kann, spiele ich die Frau. Immer!
- Ich benutze keine Heiltränke oder Spruchrollen oder sonstwas aus dem Inventar. Der Grund ist, dass ich immer denke, dass ich diesen Heiltrank später bestimmt noch viel besser gebrauchen kann. Und so "verrotten" dann unzählige Phiolen und Schriftrollen in meinem Inventar (zuletzt geschehen bei Baldur's Gate)
- Ich hab Spaß am God-Mode. Ich glaube ich habe Doom noch nie ohne IDDQD gespielt. Warum auch? Ich will metzeln und morden und nicht gemetzelt und gemordet werden! ;)
- Bei Spielen bei denen man das Aussehen eines Charakters bestimmen kann, baue ich mir immer "langweilige" normale Charaktere zusammen. Man könnte die krassesten, lustigsten Fantasiefiguren erschaffen und ich baue mir eine Jane Average mit gefälliger bloß nicht zu auffälliger Kleidung.
:D oh ja – IDDQD und IDKFA – perfekt! :)
Die Frau wähle ich tatsächlich auch (fast) immer. Bei einem Kollegen von mir ist es genau umgekehrt, er nimmt NIE die Frau, weil er sich dann nicht mit dem Charakter identifizieren kann. Ich dagegen möchte nicht das ganze Spiel über einem Typ auf den Arsch schauen müssen (sofern es 3rd Person ist).
Den Gut-Komplex kenne ich, hatte versucht KOTOR böse zu spielen (beim zweiten Mal), ist mir aber schwer gefallen und habs auch nicht durchgespielt so. Bei Mass Effect eins und zwei dagegen bin ich ein richtiges Arschloch (mit hin und wieder einem netten Augenblick), aber nur mit meinem zweiten Charakter, dem männlichen Shepard ;)
Oblivion wär mir dann doch zu hart, dort die ganze Map aufzudecken. Du hast ja ne Meise…
Und God-Mode ist absolut laaaaaaangweilig, ich benutze allgemein niemals Cheats.
Eigentlich sollte man Spielverhalten mal ein kleine Studie machen. Ich denke daran wird man erkennen, woran es an aktuellen Spielen oftmals krankt.
Zu meinen Marotten: Vieles wurde ja schon genannt (bei mir vor allem die Optionen, der Gute sein, Büsche umhauen, den weiblichen Charakter spielen (ich bin absoluter Zoey-Fan!).
Jedoch bei GTA muss ich immer wie die letzte Sau fahren. Keine Ahnung. Aber Fußgänger haben es in Liberty City nicht leicht mit mir.
Bei Shootern habe ich das Problem, dass ich nach jedem Fragg sofort nachladen muss. Mich beschleicht immer das Gefühl, dass das angebrochene Magazin für den nächsten Gegner nicht mehr reicht. Egal ob 7 Schuss Pistole oder 150 Schuss MG. Alles müssen sofort nachgeladen werden.
Ich fluche übrigens auch sehr laut, besonders bei Mario Kart.
Und ich muss immer erst die Grafikoptionen auf volle Pulle stellen, egal, ob mein PC das mitmacht oder nicht. Da aber aktuell sogar Crysis 2 in ultra ohne größere Probleme läuft, musste ich in letzter Zeit jedoch die Grafik auch nicht wieder reduzieren. Aber auch wenn ich nur ne Diashow seh: Ich muss erst sehen, wie das Spiel aussieht, wenn ich sauteuere Hardware hätte.
Kann man denn in Zeiten von komplett bis ins kleinste Detail durchgescripteten Campagnen, noch Spielmacken haben, wenn es auf dasselbe hinausläuft?
Die einzige Macke die ich habe, ist zu versuchen, die Grenzen des Spiels auszuloten, und es so zu Spielen, wie der Entwickler es nicht gespielt sehen will. Und wenn möglich unschuldige NPCs kreativ mit allen möglichen Fahrzeugen und Waffen belästigen.
Keine Sorge, die genannten Macken habe ich auch ALLE. Mir hat es damals beim Link's Awakening-Zocken nicht mal gereicht, an der im Screenshot gezeigten Stelle alle Büsche wegzuhau'n; danach habe ich auch noch JEDES einzelne Feld umgegraben (was meiner Erinnerung nach gar nicht so schlecht, weil man irgendwo auf der rechten Seite eine Zaubermuschel finden konnte^^).
bei charackter wahl, immer eine frau. wenn man sie gestallten kann, sieht sie immer aus wie eine freundin von mir xD
options menu muss grundsätzlich gecheckt werden, weil die standart einstellung immer so ist, das die y achse nicht invertiert ist. nur noobs spielen so :P:P:P :D
wenn es irgendwo noch rubine oder hp etc zusammeln gibt, MUSS ich es einsammeln, auch wenn ichs nicht brauchen kann. ^^
heiltränke hebe ich mir auch immer auf.
ich muss grundsätzlich mit der schwierigsten stufe in spielen anfangen und spiele mich dann meistens selber so in grund und boden das mich das spiel ankotzt! ich frage mich immer wieder, wieso ich das tue anstatt 2 mal zu spielen :P
ich habe immer das bedürfnis in jede ecke eines spiels zu gucken in der hoffnung was neues zu sehen.
collectebles müssen gesucht werden! :D
ich liebe es mir details in levels anzugucken ^^
Oh ja, das mit der Y-Achse kenn ich zu gut. Die muss immer invertiert werden, da das in einem bestimmten Spiel, welches ich sehr viel im Multiplayer gezockt hab, Standart war.
ICH VERFLUCHE DICH, TIMESPLITTERS 2!!
;)
Ich hasse es, dass man das bei vielen Titeln nicht einstellen kann. Bei Wind Waker z.B. ist die x-Achse der Kamera meiner Meinung nach vertauscht. Ich würde das gerne umstellen, aber leider lässt mich der Entwickler nicht. Schließlich weiß der Entwickler ja besser als ich, was ich gerne möchte. :S
Ich muss bei Abzweigungen, die links oder rechts gehen, IMMER erst links gehen,
weil ich denke, dass es dort nur Items etc. gibt und die muss ich ja sammeln, ehe ich rechts den Level komplettiere.
Bei 3 Wegen (Links, Mitte, Rechts) fange ich immer Links an, dann Mitte und schließlich rechts :)
Aber ansonsten ebenfalls:
- Options Wahn
- Automap-Completionist
- Charakterwahl IMMER Mann
- Benutze seltenst Heiltränke bei z.B. FF
Bei mir:
Karte ausputzen: Oft, aber bei Spielen wie Sacred, Oblivion uä ist da einfach NICHTS Interessantes zu finden, deswegen bleibt es leer. Bei den Bioware-Spielen mache ich es zB schon, da sind die Karten aber auch deutlich linearer. Hatte auch früher Nintendo-Spiele (Super Mario World 1 + 2, DKC 1 + 2+ 3, Zelda) auf 100% bzw alle Herzteile etc. gespielt. (jetzt fehlt die Zeit…)
Heiltränke: Brauche auch immer eine Reserve, falls doch mal ein schwierigerer Gegner kommen sollte. Das geht sogar so weit, dass ich selten Zauber (MANA!) oder Spezialangriffe verwende, sondern mir diese aufhebe. Was ich in allen FF-Teilen an Elixieren am Ende übrig hatte…
Schwierigkeit: Immer leicht. Ich hasse es, eine Stelle wiederholen zu müssen (nicht umsonst werden die Leute im Tartaros gequält, indem sie immer wieder das gleich machen müssen). Auf "leicht" sehe ich entspannt das Spiel.
Speichern: Ich bin ein Quicksaver, zumindest am PC, wo das geht. An jeder Ecke muss gespeichert werden, weil ich ja gleich sterben könnte. Ich kann es gar nicht leiden, wenn ich an eine frühere Stelle rückgesetzt werde (Wiederholung!). In meiner Hochzeit (ca. ein Jahrzehnt her) wollte ich sogar im Real Life quicksaven, tz.
Einigeln: In Echtzeit-Strategie-Spielen bin ich defensiv ohne Ende. Abbauen, Verteidigung aufbauen, dann mit Übermacht angreifen. Ich hasse es, offensiv spielen zu MÜSSEN.
Levler: Ich levle in JRPG gerne über die notwendige Stufe auf, weil es dann nachher einfach geht. Bei Dragon Quest notwendig, ist es bei anderen Spielen meist eine zeitaufwendige Fleißaufgabe, da die relative Erfahrungspunktegewinn mit fortschreitender Stufe immer geringer wird und mehr Zeit aufgewendet werden muss.
-Wenn mir gesagt wird geh nach links geh ich erst immer nach rechts,weil da ein supertolles Bonusteil sein könnte.
-iCH MUSS IMMER DIE sPIELMUSIK MITSINGEN
-Bei Jump n Runs muss ich alle Sammelobjekte beim ersten Leveldurchlauf kriegen,und streb dabei tausende Male
-Bei Rennspielen versuch ich in jeder Kurve zu driften,auch wenn das einen geschwindigkeits verlust bedeutet
Oh mein Gott. Das mit den an die Verkehrsregeln halten mache ich bei L.A. Noire auch. Aber aufs feinste. Und sauber auf dem nächsten Parkplatz wird das Auto auch abgeparkt. Selbst nach den Zwischensequenzen, wo das Auto automatisch irgendwo abgestellt wird, steige ich nochmal ein und parke es um. Erst dann gehts weiter. Schlimm ist das. Kommt da bloß mal nie hin xD
Und das Zelda-Phänomen hat glaub ich jeder, der die Serie spielt. Man könnte ja was verpassen^^
Und das ich das Gegenteil vom den tue, was man mir sagt ist Gesetz.