Aug 242011
 

RTL wird zu Unrecht wegen seiner gamescom-Berichterstattung gescholten. Wir behaupten: Noch nie gab es im deutschen Fernsehen eine investigativere, journalistisch einwandfreiere Reportage wie hier. Die Jungs und Mädels von RTL haben vorbildliche Arbeit geleistet. Wir liefern euch den Beweis anhand unseres Photoarchivs. Gamgea-Redakteure verkörpern den Archetyp des Gamers. Hier sehen wir einen, der, natürlich, ein Ballerspiel zockt und fasziniert an den Bildschirm starrt. Fehlt nur noch das Mündungsfeuer und am Boden blutig geschossene Leichen. Im Folgenden wollen wir Euch anhand eines Beispiels zeigen, warum RTL den Deutschen Fernsehpreis, den BAMBI und den OSCAR im Dokumentarfilm-Segment gleichzeitig verdient.

Beweis 1: Der Herr ist schlecht rasiert. So schlecht rasiert, dass sich gar die Härchen kräuseln und den Lockenkopf selbst hinsichtlich seiner Üppigkeit überbieten! Als wir den Spielenden ansprachen, gab der nur verdutzt zu Protokoll: „Ja, ich habe mich in meiner pubertären Phase bewusst FÜR Videospiele und gegen einen Rasierapparat entschieden! Jetzt lebe ich in Berlin und habe kein solches Gerät. Warum auch! Die Schere tut es auch hin und wieder! Eine Gartenschere habe ich jedenfalls noch nie gebraucht. Deshalb finde ich meinen Bartwuchs nicht so schlimm!“.

Also: Dieser Gamgea-Redakteur hat sich in seiner Pubertät gegen den Rasierapparat entschieden. Und wer das macht, landet, wie RTL einwandfrei richtig schlussfolgerte, auf der Gamescom. Richtig!

Beweis 2: Ein verwilderter Haaransatz, der sich zusehends mit dem überwucherndem Bartwuchs zu vermählen sucht. Der Frisur konnte seit Äonen von Jahren seine Schnippelarbeit nicht mehr vollziehen und musste inzwischen seinen Betrieb dicht machen. Es handelt sich zwar um keinen meterlangen Haarschopf, doch die unregelmäßigen, sich wie auf dem Trapez überschlagenden Locken machen den Eindruck eines waschechten Nerds. Richtig RTL!

Beweis 3: Okay, Haare auf dem Rücken haben für manche Frauen eine erotisierende Langzeit-Wirkung. Doch nur für Nerd-Frauen, die sich zufällig auf die Gamescom verirrt haben. Hier ist mangelnde Hygiene an der Tagesordnung. Ekelhaft! Richtig RLT ähh RTL!

Beweis 4: Ein erbsengroßer Fleck auf einem muffeligen, stinkenden T-Shirt. Der Schlabberlook ist hier perfekt eingefangen. Wieder erweist sich eine Behauptung von RTL als überkorrekt!

Fazit: RTL klärt auf und rückt die gesellschaftlichen Verhältnisse zurecht. Gerade ein Gamgea-Redakteur bewies die erstklassige Qualität des investigativen Journalismus seitens RTL.