Dez 132012
 

Google hat mit Ingress vor kurzem ein “Virtual Reality”-Spiel für Android-Smartphones veröffentlicht. Darin bzw. damit verschmilzt die reale Welt mit einer Science-Fiktion-Geschichte, in der sich zwei Fraktionen um eine seltsame Form der Energie streiten, mit der sich offensichtlich Gedanken kontrollieren lassen.

Ziel ist es, verschiedene Orte aufzusuchen um dort möglichst viel virtuelle Energie für die Eigene Fraktion zu sammeln. In den nächsten ein bis eineinhalb Jahren sollen immer neue Handlungsfäden hinzukommen.

Ingress hat dabei aber auch Auswirkungen in der realen Welt. Nicht immer nur gute…

So sind nämlich bereits einige Spieler in Schwierigkeiten geraten. In Ohio verweilte ein Spieler lange vor einer Polizeistation, weshalb er verhaftet wurde. Dabei hatte er nur ein Problem mit seinem Smartphone und konnte deshalb ein Ingress-Portal nicht schnell hacken…

Ein anderer Spieler machte sich verdächtig, weil er nachts auf einem verlassenen Parkplatz umherwanderte. Der nächste, weil er sich länger in einem Areal aufhielt, welches auch für den Handel mit Drogen bekannt ist. Langes verweilen in der Nähe einer Luftverkehrskontrollstation wurde für einen weiteren Spieler zum Verhängnis.

Ich würde Ingress ja liebend gerne mal ausprobieren, besitze aber leider (noch) kein Smartphone. Bin mir auch nicht sicher, ob Ingress in Europa verfügbar ist. Hat das schon jemand ausprobiert?

(via derStandard)

  5 Antworten zu “Ingress: Augmented-Reality-Spiel sorgt für Verhaftungen in der realen Welt”

  1. Man wird also verhaftet, weil man lange irgendwo rumsteht?

  2. http://edschultzmsnbc.files.wordpress.com/2011/02… Diese Schilder hängen in den Staaten ja nun überall … und dann auch noch bei deren Terrorparanoia. Da macht man sich doch schon verdächtig, wenn man furzt.

  3. Habe Ingress seit 2 Wochen (in der Schweiz). Ein bisschen geeky, aber sehr cooles Game.

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