Feb 212013
 

Nun hat Sony also tatsächlich die PlayStation 4 vorgestellt. Was soll ich sagen? Die Gerüchte behielten größtenteils Recht!

So wird es einen neuen DualShock-Controller inkl. Touchpad geben, Online-Streaming-Funktionen sowie natürlich eine neue Benutzeroberfläche generell. Generelles Credo: Das Zentrum der Unterhaltung ist nicht mehr das Wohnzimmer, sondern der Spieler selbst.

Mit der PlayStation Cloud soll es für Spieler außerdem das schnellste Gaming-Network der Welt geben, dank Gaikai sollen Inhalte von der PS1 bis zur PS3 quasi überall spielbar sein – auf PCs, Tablets oder auch Smartphones. Die PS Vita wird sogar PS4-Spiele per RemotePlay wiedergeben können.

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Laut Sony ist „jeder Dritthersteller“ mit an Bord; dank der Hardwarepower der PS4 laufen auch quasi sämtliche neuen Engines für die neue Playstation. Von der Unreal Engine 4 bis hin zur neuen Engine Panta Rhei von Capcom. Entsprechend wurden auch zahlreiche Spiele angekündigt und Trailer gezeigt. Watch Dogs von Ubisoft kommt, Bungies neuer Online-Shooter Destiny sowie natürlich ein neues Final Fantasy von Squenix und ein Ritterspiel von Capcom. Blizzard verkündete übrigens, dass Diablo 3 für die PS3 und PS4 inkl. neu gestaltetem Interface erscheinen wird.

Zahlreiche Indie-Games werden natürlich ebenfalls am Start sein. So zum Beispiel The Witness, welches das neue Werk der Braid-Schöpfer ist. Media Molecule werkelt fleißig und natürlich auch David Cage von Quantic Dream. Apropos David Cage: Dieser freut sich sehr über die Technik der PS4, da es jetzt möglich sei, Emotionen von den Lippen und Augen abzulesen. Das Limit sei deshalb nur noch die Vorstellungskraft…

Logischerweise wird es auch viele Spiele von Sonys eigenen Studios geben. Mit Killzone: Shadow Fall zum Beispiel ein Prequel zu Killzone, in dem wir in einem Krieg um Energieressourcen gegen die Helghast kämpfen werden. Infamous: Second Son sowie das bereits seit 10 Jahren als Konzept existierende Rennspiel Driveclub wurden ebenfalls vorgestellt.

Noch kurz zur Hardware

Der neue Prozessor der PS4 basiert auf der AMD „Jaguar“-CPU. Zusammen mit der Radeon-GPU können diese auf insgesamt 8GB RAM mit einer Bandbreite von 167GB pro Sekunde zugreifen. Alleine der Grafikprozessor soll eine Rechenleistung von 1,84 Teraflops stemmen. Die PS4 verfügt über alle gängigen Anschlüsse, einem 6-fach-Blu-ray-Laufwerk sowie 802.11n WiFi und Bluetooth 2.1.

Der Controller wurde ebenfalls überarbeitet. Mit dem Touchpad kann man präzise durch die Menüs navigieren, die Schultertasten sowie das digitale Steuerkreuz wurden verbessert und an der Vorderseite befindet sich eine LED-Leiste, mit der der Controller von der neuen Stereokamera erfasst werden kann. Bewegungssensoren, Vibrationsmotor und sogar ein kleiner Lautsprecher (oder Mikrofon?) wurden ebenfalls verbaut.

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Was noch?

Weder das Design der PS4, noch der Preis wurden enthüllt. Die PlayStation 4 wird aber noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2013 in den Läden verfügbar sein. Vernetzung und Streaming sind ein großes Thema. Künftig wird man übrigens nicht mehr auf Downloads warten müssen, bis diese vollständig heruntergeladen wurden. Man kann schon am Start des Downloads mit dem Spielen beginnen, da der Download im Hintergrund in Paketen erfolgt.

Aja: Gebrauchtspiele lassen sich auch mit der PlayStation 4 spielen. Dies hat Sony bereits klargestellt. Klingt alles nicht schlecht. Ich bin mal auf die E3 – und damit weiteren Enthüllungen – gespannt. Außerdem wird Microsoft jetzt wohl auch bald den Nachfolger der Xbox 360 vorstellen. Not bad.

Was fällt noch auf: Nichts zu The Last Guardian oder einem neuen Uncharted-Teil. Wird sich Sony wohl noch für die E3 im Juni aufsparen. Und: Die neue PlayStation wird tatsächlich PlayStation 4 heißen, obwohl die 4 in Japan ja eine Unglückszahl ist. Hoffentlich nicht für Sony. Wie gefällt euch die Konsole?

(via VG247)