Jun 032015
 

Summer is coming! Die ersten richtig warmen Tage, Strand, kühles Bier, Grillen und natürlich der Steam Summer Sale. Um den 11. Juni herum startet erneut die wilde Rabattjagd und wie so viele andere auch werde ich eine Woche nach dem Sale in meine Bibliothek gucken und mir denken: „Warum hast du dir den ganzen Scheiß eigentlich gekauft? Achja, war halt günstig, aber sonst?“
Bisher war es Valve rotzegal, wenn mein Hirn nach ein paar Tagen Pause wieder zu arbeiten begann und ich am liebsten den Großteil meiner Schnäppchen am liebsten umgetauscht hätte. Doch damit ist nun Schluss.

Genau, lange nach Origin und GOG.com hat Valve tatsächlich die Steam Refunds angekündigt. 14 Tage nach Kauf könnt ihr digital erworbene Spiele, Programme, sowie DLCs und Addons ohne Angabe von Gründen umtauschen, wenn ihr es nicht länger als zwei Stunden gespielt/genutzt habt bzw. der DLC oder das Addon noch keinen rückgängig zu machen Effekt auf das eigentliche Spiel hatte (z.B. wenn ein Charakter dadurch ein Level-Up bekäme).

Aber wird dadurch Steam tatsächlich kundenfreundlicher, wie nun viele, viele Kollegen voll des Lobes verkünden? Sicherlich wird es das, es zeigt aber auch, dass Valve seine gefühlte Monopolstellung immer mehr zu verlieren scheint und nun Standards einführt, die bei der Konkurrenz schon lange vorhanden sind. Und selbst mit deutlich vereinfachten Rückerstattungsregeln bleibt ein digital erworbener Artikel mit eurem Konto verknüpft, kann in den meisten Fällen nicht losgelöst von Steam genutzt werden. Außerdem gilt diese Reglung nicht für außerhalb von Steam erworbenen Artikel. Läuft also ein Spiel, das ihr im Gameshop um die Ecke als Retail-Version gekauft habt und das eine Zwangsaktivierung benötigt, bevor ihr es überhaupt testen könnt, auf eurem PC nicht oder nur sehr schlecht, ist es auch weiterhin nicht ohne Heckmeck bei Steam umtauschbar.