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David

Ja, liebe Shooter-Freunde. Er liegt vor uns, einer der beiden wohl am meisten erwarteten Shootertitel des Jahres 2011. Viele von uns haben auf Grund der Erfolge von Far Cry und Crysis nicht mehr und nicht weniger als einen neuen Meilenstein erwartet. Doch wird Crysis 2 diesen Erwartungen gerecht? Wie sich das neue Actionspektakel spielt und anfühlt, erfahrt ihr wie gewohnt direkt nach dem Fazit.

Unser Fazit: Dieses Mal ist das Ziehen des Fazits wirklich nicht leicht. Crysis 2 hat wirklich sehr viele lichte Momente und kann in sehr vielen Punkten absolut überzeugen, dennoch gibt es auch gravierende Mängel und, auch irgendwie logisch bezogen auf die hohen Erwartungen, Enttäuschungen. Von der Quasi-Freiheit der nahezu offenen Spielwelt bzw. dem offenen Leveldesign von Far Cry und Crysis ist in Crysis 2 kaum noch etwas übrig geblieben. Zwar haben wir noch immer die Wahl uns den Weg durch New York zu schießen oder dank Nanosuit 2.0 getarnt und unentdeckt an den feindlichen Soldaten und den Außerirdischen vorbeizuschleichen, doch sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Schade, denn einige von uns haben sich schon während der ersten Vorankündigungen darauf gefreut das ganze verwüstete Manhattan zu erkunden. Auf der anderen Seite hat Crytek es geschafft die bereits guten spielerischen Elemente, wie die Funktionen des Nanosuit, die nun erweitert werden können, und der Anpassbarkeit der Waffen aus Crysis beizubehalten und zu verbessern. Die Steuerung geht auf dem PC wirklich sehr gut von der Hand, auch wenn in der Standardtastenbelegung statt dem Nachladen gerne mal der Tarnmodus aktiviert wird. Und Crysis sieht trotz der bisher ausschließlichen Nutzung von DirectX 9 hervorragend aus und kann Titel wie Call of Duty: Black Ops oder Battlefield: Bad Company 2 in die Schranken weisen. Alles in allem ist Crysis 2 ein, bis auf die technischen Mängel in der PC-Version, runder und solider Titel.

8/10 – Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert.)

Wir bedanken uns bei Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.

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Die Medal of Honor-Reihe war lange Zeit zusammen mit Call of Duty der Inbegriff für eine filmreife Inszenierung von Shootern im Setting des zweiten Weltkriegs. So ist die Invasion der Alliierten in der Normandie in Medal of Honor: Allied Assault fast schon eine interaktive Kopie von Steven Spielbergs „Saving Privat Ryan“, die nicht minder opulent in Szene gesetzt wurde. Doch mit der Zeit nutzte sich das Setting des 2. Weltkriegs ab, da immer mehr Titel ins selbe Segment stießen, wie Battlefield 1942 oder Brothers in Arms.

Im Gegensatz zur Call of Duty-Reihe, die bereits mit dem vierten Teil auf ein modernes Setting wechselte, spielten die nachfolgenden Medal of Honor-Titel, wie Pacific Assault oder Airborne, weiterhin im 2. Weltkrieg. Lediglich wurde der Schauplatz kurzfristig in den Pazifikraum verlegt. Erst mit dem aktuellen Medal of Honor, wie der allererste Titel der Reihe übrigens wieder ganz ohne Untertitel im Namen, wird nun ebenfalls der Schritt in eine moderne Rahmenhandlung gewagt. Doch gelingt EA ein ähnlicher Erfolg, wie Infinity Ward mit Call of Duty: Modern Warfare seiner Zeit? Kann der neue Titel an die Stärken eines Medal of Honor: Allied Assault anknüpfen und der Reihe neues Leben einhauchen, so wie es sich EA mit dem “Neubeginn” der Reihe vorgestellt hat?

Erschienen für PS3, Xbox 360 und PC
Erschienen für PS3, Xbox 360 und PC

Unser Fazit: Da das Testmuster leider etwas länger mit der Post unterwegs war, kann diese Frage bereits jetzt schon beantwortet werden. Nein. Die Verkaufszahlen übertrafen zwar die Erwartungen seitens EA, liegen aber deutlich unter denen des Klassenprimus Call of Duty: Modern Warfare 2. Medal of Honor will aber eigentlich keine bloße Kopie von Modern Warfare sein und macht auch Vieles besser als dieses, jedoch auch vieles schlechter. Dennoch ist Medal of Honor trotzdem kein überteuerter Beta-Key (Käufer der Limited Edition erhalten einen Beta-Zugang zu Battlefield 3). Zum Beispiel ist die Rahmenhandlung realistischer als bei der Konkurrenz und stellt vor allem die Sicht amerikanischer Soldaten auf kriegerische Handlungen in Ansätzen recht vielschichtig dar, wobei auch ein Hauch Kritik zu verspüren ist. Ein Lichtblick bei der doch recht ausgeprägten Handlungsleere in Shootern der letzten Zeit. Leider bleibt es aber bei den Ansätzen, denn für tiefer gehende Einsichten in die Psyche von Soldaten und ausgefeilte Storyelemente bietet der Umfang von knapp 6 Stunden Spielzeit im Singleplayer kaum Platz.

6/10 – In Ordnung (Die 6 ist ein wenig besser als der Durchschnitt, aber auch nichts besonderes. Fans des Genres könnten ihren Spaß haben, aber der Großteil wird unbefriedigt zurück bleiben.)

Wir bedanken uns bei Electronic Arts für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.

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Ohne große Worte vorweg. Have fun!


(via CollegeHumor)

Ist der siebte Teil von Call of Duty in Deutschland nur ein Censored Ops?
Ist der siebte Teil von Call of Duty in Deutschland nur ein Censored Ops?

Spätestens gestern ging die Nachricht durch fast alle Gamingforen und über die News der Gaming-Seiten: Teil sieben der Call of Duty Reihe, der ab 9. November in den Läden steht, ist in Deutschland zensiert. Okay, das verwundert einen nun nicht, da sich diesmal ja Treyarch verantwortlich zeigt und schon mit Call of Duty: World at War eine für die Reihe bisher untypische Gewaltschippe hingelegt hatten. Außerdem ist wieder der Zombie-Mod mit an Bord. Einmalmehr dürfen wir uns wie bei Call of Duty: World at War gegen Massen von Nazi-Zombies wehren. Und diesmal findet der Zombie-Mod sogar den Weg auf deutsche PCs und Konsolen, jedoch in einer von verfassungsfeindlichen Symbolen befreiten Version. Dem findigen Gamer ist das eh alles schon lange bekannt und daher greift dieser auch beherzt zur US, UK oder Aut-PEGI Version und hat diese auch schon seit langem vorbestellt. Doch für PCler gab es gestern nun die Hiobsbotschaft schlechthin.

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Homefront und Brink, zwei Titel mit Potenzial?
Homefront und Brink, zwei Titel mit Potenzial?

Neben den bereits massiv gehypten kommenden Shooter-Titeln, wie Crysis 2, Call of Duty: Black Ops und dem neuen Medal of Honor, lassen sich auf der E3 weitere, kleinere Shooterperlen finden, die ein spannendes nächstes Jahr einleuten. Daher möchte ich euch heute meine zwei Favoriten näherbringen, auf die ihr bei Gelegenheit mal ein Auge werfen solltet.

Den Beginn macht Brink von Splash Damage/Bethesda.

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Defrag your Brain!
Defrag your Brain!

Wie ihr ja wisst, bin ich nach wie vor fleißig bei meiner Studie dabei und immer wieder kommt mir das ein oder andere Bild in die Quere. Dieses hat mich gestern besonders entzückt und daher wollte ich es euch auch nicht vorenthalten.

Je blutiger das Spiel, desto schlimmer die Wirkung?
Je blutiger das Spiel, desto schlimmer die Wirkung?

Endlich der zweite Teil! Mit ein bisschen Verspätung (*hust), da sich doch noch Einiges in Bezug zu meinen Analysen und meinen Ergebnissen geändert hat. Zudem hatte ich leider viel zu wenig Zeit, da ich viel beruflich unterwegs war.

Im ersten Teil ging es vor allem darum euch meine Motivation für das vorgestellte Forschungsprojekt darzulegen, da aus meiner Sicht in vielen Studien über eine mögliche gefährliche Wirkung von Medien und gerade von gewaltorientierten Computerspielen falsche, kausale Annahmen hergeleitet werden und die daraus resultierenden Erkenntnisse viel zu stark verallgemeinert Einfluss auch auf die öffentliche Diskussion haben, die paradoxerweise vor allem wiederum in den Massenmedien geführt wird.

Mit diesem zweiten Teil möchte ich nun direkt in das wissenschaftliche Arbeiten einstiegen und mich der Relevanz des Thema gewaltorientierter Video- und Computerspiele widmen. Die darauf folgenden Teile sind dabei aber nicht chronologisch zu sehen, sondern finden in Forschungsprojekten in der Regel parallel statt. Dennoch versuche ich das Ganze einer gewissen Logik nach aufzubauen.

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Mer losse de Dom en Kölle ... und nicht in Venedig.
Mer losse de Dom en Kölle ... und nicht in Venedig.

Der jährlich verliehene deutsche Computerspielpreis hat auch 2010 einen Gewinner, und diesen gleich zweimal. Doch nun stellen sich nach der Verleihung viele Vertreter der (schreibenden) Zunft die Frage, wie ernst ein solcher Preis noch genommen werden kann.

Zunächst klingt es für den Spielestandort Deutschland gut, wenn das von Related Designs und Blue Byte entwickelte Anno 1404 gleich in zwei Kategorien abräumt. Neben dem Preis “Bestes deutsches Spiel” konnte die internationalen Version, die den Titel Dawn of Discovery trägt, gleich noch den Preis für das “Beste internationale Spiel” abräumen und sich gegen Uncharted 2 durchsetzen. Aber Moment, ein deutsches Spiel bekommt bei einer deutschen Preisverleihung einen Preis in der Kategorie “Bestes internationales Spiel”? Übersetzt in den Filmbranche heiße das also, dass der diesjährige Oscar-Gewinner der Kategorie “Bester Film” The Hurt Locker wegen seiner deutschen Synchrofassung auch die Kategorie “Bester fremdsprachlicher Film” gewinnen hätte können. Nun ist der deutsche Computerspielpreis nicht die Oscarverleihung. Trotzdem lohnt sich ein kleiner Blick auf die Homepage des Computerspielpreises um zu erfahren, welche Bedingungen Spiele für eine Nominierung erfüllen müssen.
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“Traditionell war es in vielen Klein- und Handwerksbetrieben üblich, am Montag nur ‘mit halber Kraft’ zu arbeiten.” (Wikipedia)

(Wir arbeiten zwar nicht mit halber Kraft, liefern euch aber in dieser kleinen Rubrik News, welche sich hauptsächlich übers Wochenende angesammelt haben. Es handelt sich hierbei um leichtverdauliche Kurzmeldungen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gaming-Welt. Genau das Richtige also für einen blauen Montag und den Start in die neue Woche.)

Da Gerhard sich ein bisschen freie Zeit gegönnt hat kommt dieses Mal der blaue Montag aus meiner Feder. Und los gehts.

Left 4 Dead 2 DLC “The Passing” runterladbar.

Letzten Freitag war es endlich so weit: Mit “The Passing” veröffentlichte Valve, wie angekündigt, das neue und äußerst umfangreiche DLC für Left 4 Dead 2. Und wie zu erwarten war kostet es für xbox360 560 MSPoints während die PCler fein raus sind und nichts löhnen müssen. Valve hat den DLC richtig voll gepackt. Neben einer kompletten neuen Kampagne mit drei Maps, in der wir u.a. auf die alten Überlebenden aus dem ersten Teil treffen, gibt es noch viele weitere neue Dinge, die uns vor allem in der neuen Kampagne begegnen. Dazu zählen die beiden neuen Waffen (Golfschläger und M60-Maschinengewehr), neue Achivements und eine neue Zombieklasse, den Fallen Survivor. Zudem gibt es mit den “Mutationen” wöchentlich wechselnde Spielmodi, die die schon vorhandenen Spielmodi erweitern oder in kleinen Nuancen verändern. Den Anfang macht “Realism Versus”, also der bekannte Versusmodus mit den Eigenschaften “realism”. Was uns in den kommenden Mutationen begegnet, wird kurz vorher auf dem offiziellem Blog, der nun wie bei Team Fortress 2 im Hauptmenü des Spiels verlinkt ist, bekannt gegeben. Der ebenfalls via Blog angekündigte Coop-Modus ist indes noch nicht zu finden. Wann und ob dieser nachgereicht wird, ist noch nicht bekannt.

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Je blutiger das Spiel, desto schlimmer die Wirkung?
Je blutiger das Spiel, desto schlimmer die Wirkung?

Es ist soweit. In meinem Vorstellungsbeitrag im November letzten Jahres habe ich ja angedeutet, dass ich meine Abschlussarbeit mit dem Arbeitstitel “Gewaltorientierte Computerspiele: Eine Risikogruppenanalyse” via www.gamgea.com begleiten werde. Dabei handelt es sich um eine wissenschaftliche Studie auf Basis per Fragebogen erhobenen, statistischen Datenmaterials, mit der ich mir verspreche, neue Erkenntnisse im Themenfeld gewaltorientierter Video- und Computerspiele zu gewinnen. Seit dem 1. April bin ich nun am werkeln und werde ab heute die einzelnen Schritte meiner Arbeit für euch aufbereiten, um euch einen konkreten Einblick in die Arbeitsweise von Wissenschaft zu ermöglichen, die es in dieser Form so noch nicht gab. Zwar kann dieser Einblick nur auf meine Herangehensweise, die durch mein Pädagogikstudium geprägt ist, beschränkt bleiben, dennoch ist mein Anspruch möglichst objektiv und für jeden nachvollziehbar das Feld zu eröffnen und zu bearbeiten. Deshalb werde ich hier im gewohnten www.gamgea.com-Stil schreiben und die eine oder andere spitze Bemerkung fallen lassen. Wer es lieber nüchtern und sachlich hat, der muss sich gedulden, bis meine Arbeit fertig ist, die dann wissenschaftlichen Standards entsprechen wird.

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