
Wie wäre es mal mit einem wunderbar verpixelten Musikvideo, vollgestopft mit Referenzen aus den Bereichen Spiele und ganz allgemein Popkultur? Voilà!

Wie wäre es mal mit einem wunderbar verpixelten Musikvideo, vollgestopft mit Referenzen aus den Bereichen Spiele und ganz allgemein Popkultur? Voilà!
Den wenigsten von euch sollte das großartige Guardian Heroes für Segas vorletzte Konsole ein Begriff sein, schaut man sich einmal die Verkaufszahlen des Geräts an. Glücklicherweise habe ich das Original im Schrank stehen und kann euch so über jedes Detail aus erster Hand informieren. Viele Elemente, die Castle Crashers zu seinem unfassbaren Erfolg verholfen haben, sind bereits in diesem Titel aus dem Jahr 1996 vorhanden.
Die Genies von Treasure peppten das in die Jahre gekommene Konzept der seitlich scrollenden Beat’em Ups mit einer Reihe frischer Ideen auf, was für die damalige Zeit schlicht revolutionär war. Allem voran sind da die RPG-Elemente zu nennen (aufleveln und Punkte auf sechs Werte verteilen), die fünf spielbaren Charaktere im Einzelspieler (einer davon geheim), die nicht nur über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen, sondern sich auch komplett anders spielen; die verzweigte Levelstruktur (jeweils zwei Wege stehen am Ende zur Wahl) und der Versus-Kampfmodus für bis zu sechs Spieler, der zwar *komplett* unbalanciert ist, aber unglaublich viel Spaß macht.

Man muss mittlerweile ja vorsichtig sein, wenn man einen Vergleich mit Minecraft anstellt. Gemeinsamkeiten in zumindest einem Aspekt kann man Blocks That Matter von Swing Swing Submarine aber nicht absprechen. Das Spielprinzip vermischt einen 2D-Platformer mit Elementen von eben Minecraft (Blöcke von unterschiedlicher Konsistenz sammeln und frei platzieren) mit dem Konzept von Tetris (Reihen von Steinen verschwinden lassen). Daraus ergibt sich unter dem Strich ein Puzzle-Platformer, der auf alle Fälle Potential hat. Das Spiel ist mittlerweile fertig gestellt und erscheint voraussichtlich nächste Woche für die Xbox Live Indie Games. Umsetzungen für PC, Mac und Linux sind bereits in Arbeit.
The Adventures of Shuggy ist ein Platformer, bei dem jedes der 116 Level im Einzelspieler auf einen Bildschirm passt. Ziel ist es jeweils, alle Edelsteine einzusammeln. Soweit nichts Ungewöhnliches, würde nicht jede Stufe über eine Eigenart verfügen. In einer dreht ihr beispielsweise den Bildschirm um die eigene Achse, in einer anderen gelten bestimmte Zeitgesetze, die sich nur mithilfe von Geistversionen des Protagonisten lösen lassen. Bei über einhundert Leveln muss man den Hut vor der Kreativität der Entwickler ziehen.
Das Video – bester Satz: “If I touch myself, I die.” – erklärt diese Besonderheiten besser als ich. Es gibt auch einen Koop-Modus, der mit 30 eigenständigen Leveln aufwarten kann.

Gestern noch bekomme ich eine Nachricht auf Xbox Live, in welcher das Thor-Videospiel als das schlechteste Game überhaupt von einer Vielspielerin bezeichnet wurde. Heute entdecke ich, dass Marvel selber im Stile der tollen Scott Pilgrim-Filmumsetzung (PIXEL!) ein kostenloses, browserbasiertes Spiel auf die Beine hat stellen lassen. Wirklich großartig ist diese Version zwar auch nicht, aber wenn ihr unbedingt ein Lizenzspiel zum potentiellen Blockbuster zocken müsst, dann doch besser diese.
(via marvel)

Lange bevor sich Schnurer und Münch in den dritten Programmen beharkten, gab es eine viel interessantere Konstellation beim großen ZDF. Durch Zufall bin ich heute Mittag auf diese beiden Videos gestoßen und war sehr verwundert, dass ich noch nie davon gehört hatte. Immerhin sah ich das Ferienprogramm in den Achtzigern mit schöner Regelmäßigkeit und wenn ich gewusst hätte, dass es in einer Sendung einen Bereich mit Computerspielen gibt, hätte ich nichts anderes mehr geschaut.
Noch interessanter als die Tatsache der Existenz ist, wie gesagt, einer der Protagonisten. Die Kenner unter euch werden ihn auf dem Bild schon erkannt haben. Es ist Heinrich Lenhardt, Schreiberling bei der Power Play, mein absolutes Lieblingsmagazin Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger.
Völlig egal, ob du dich brennend für Arcade- und Indie-Titel interessierst oder noch nie einen der beiden Marktplätze aufgesucht hast. Sofern die nötige Motivation vorhanden ist, nicht allzu lange Texte in Form einer Rezension zu verfassen und du mit der Grammatik und Rechtschreibung der deutschen Sprache nicht auf Kriegsfuß stehst, dann solltest du definitiv weiterlesen.
Je breiter dein Interessengebiet im Bezug auf Genres gefächert ist, desto besser. Wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich, sind Vorkenntnisse im Schreiben von Texten und der Umgang mit Textverarbeitung (Word, OpenOffice…) oder Blog-Clients (am liebsten BlogDesk). Wichtiger sind wie gesagt die Motivation zu spielen, darüber zu schreiben, Zuverlässigkeit und Ausdrucksweise.
Wir alle kennen den ernsten Sam als schnörkellosen Dauerballerer, der alleine zwar ziemlich schnell ermüdet, im Multiplayer dann aber doch einen gewissen Reiz entfalten kann. Die vor kurzem angekündigte dritte Iteration lässt mich ehrlich gesagt ziemlich kalt, doch was sich Croteam hier als Promo für die Fortsetzung ausgedacht hat, zaubert mir ein grinsen in die Hose. Gleich drei Indie-Entwickler stellen ihr außergewöhnliches Talent in die Dienste des Megakonzerns und wenn man der Pressemeldung glauben schenken darf, sollen noch weitere folgen. Die Titel werden auf allen Systemen vom PC, über Konsolen, bis hin zu mobilen Plattformen ihr Unwesen treiben. Erlaubt mir, die Serious Sam Indie Series zur besten News des Tages zu küren.
Lange mussten wir auf erschöpfende Informationen zu Telltales Bemühungen warten, ob der Versuch, der Jurassic Park-Lizenz neues (und vor allem gutes) Leben einzuhauchen, gelingen könnte. Auf einer Pressekonferenz vor zwei Tagen gab es zum ersten Mal Gameplay zu sehen, bei einer Veröffentlichung im April 2011 war es auch an der Zeit. Besonders viele Informationen enthält ein Video von Giant Bomb, in dem wir nicht nur einen Blick auf Spielszenen werfen können, sondern auch noch zwei Entwickler munter aus dem Nähkästchen plaudern hören.
Wir erfahren, dass die erste Episode zeitgleich mit den Geschehnissen des ersten Films abläuft, allerdings bekommen wir einen anderen Teil der Insel zu sehen. Wir spielen unterschiedliche Protagonisten in verschiedenen Kleingruppen, die jeweils mit anderen Problemen zu kämpfen haben. Dabei erfahren wir mehr über die Insel, die Dinos und was mit dem Kanister voller Embryos passiert ist. Charaktere aus dem ersten Film sind bis auf eine Randfigur keine vertreten.