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2009 wird das Jahr der PS3, so Yoshida

"Alles wird gut", so könnte man die Aussagen Shuhei Yoshidas, Senior Vice President of Product Development bei Sony, zusammenfassen. In einem kürzlichen Interview bei GamesIndustry.biz traf er nämlich optimistische Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sony-Flagschiffs und erklärte, warum es in der Vergangenheit nicht so gut klappte. Der Hauptgrund war und ist, so Yoshida, das eigentliche "Next Gen" in der PS3: die Multi-core-Technologie. Denn natürlich muss für eine optimale Auslastung aller Kerne ganz anders programmiert werden als früher, und das machte vor allem den Third-Party-Entwicklern große Probleme. Ein Port der einfacher zu programmierenden Spiele für die Xbox 360 wurde damit zum technischen wie zeitlichen Problem."Sie müssen geplant haben, dass sie genug Zeit hätten, das zweite Spiel auf die PS3 zu porten und es zum gleichen Zeitpunkt und mit der selben Qualität zu releasen", so Yoshida. "So unterschätzten sie massiv die Arbeit, die gebraucht wurde um das Spiel neu zu planen, so dass die Multi-core-Architektur der PS3 richtig genutzt werden konnte." Die Folge: erhebliche Verzögerungen gegenüber der 360 oder einfach schlechtere Spiele auf der besseren Hardware.
Dieser Prozess sei aber unumgänglich, da in Zukunft mehrere Kerne der Standard sein werden. "Diese Neuplanung muss nur ein einziges Mal passieren, und wenn man das überstanden hat, ist das Fundament gegeben.", schloss so Yoshida die Übergangszeit ab. Denn diese sei spätestens Ende diesen Jahres vorbei, so dass 2009 das Jahr der PS3 mit noch besseren Spielen werde. "Wenn ich in die Zukunft schaue, bin ich absolut davon überzeugt, dass Entwickler anfangen werden, die PS3 mehr zu nutzen. Dieses Jahr ist das Jahr des Gleichstands, das nächste Jahr aber ist das Jahr der Bevorzugung der PS3.", so Yoshida. Klingt doch gut so, wir werden sehen. (via GamesIndustry.biz)


Firmware 4.00 im Anmarsch!


Wenn sich die Zahl ganz vorn in der Firmware ändert, ist es schon immer etwas besonderes. So auch dieses Mal, denn so eben hat Eric Lempel im offiziellen Playstation Blog die neue Firmware 4.00 angekündigt. Revolutionäre Neuerungen sind nicht vorhanden, aber dafür umso sinnvollere. Zum einen wurde die Google-Suche direkt in’s XMB eingebaut. So wird man mit der neuen Firmware unter “Internet” ein neues Suchen-Icon finden, unter dem man seine Suchanfrage wird eingeben können. Anschließend wird sich dann wohl automatisch der vielleicht angepasste Browser öffnen, in dem die Ergebnisse angezeigt werden. Zudem kann sich die neue Option die letzten 20 Suchanfragen merken. Sehr praktisch.
Die zweite angekündigte Neuerung ist, dass man seine Videos schneller bzw. langsamer wird schauen können. Soll heißen, es wird wahrscheinlich marginal vor- bzw. zurückgespult, ohne dass man es merkt. Wohl eher selten nutzbar.
Ein Ankündigung zum Abspielen von DivX-Videos blieb leider aus, denn Gerüchte behaupteten ja, dass das platzsparende Format nach der PS3 auch auf der PSP nutzbar sein würde. Da dies nun ausgeblieben ist, gehe ich mal davon aus, dass es auch nicht kommt. Schade.
Ein genaues Releasedatum wurde übrigens nicht genannt, das “soon” dürfte “in den nächsten Tagen” bedeuten. Wir informieren natürlich darüber.


Neues Bildmaterial zu Siren Blood Curse


Siren Blood Curse
ist ja neben einem blutigen Horrorspiel vor allem eine interessante Premiere. Denn nicht auf einer Blu-ray wird es vorerst landen, sondern nur im Playstation Store. Und auch dort nur häppchenweise, in 12 Stückchen. Wobei von "nur" gar keine Rede sein kann, denn Siren verspricht richtig schön schaurig.

Ein Fernsehteam aus Amerika reist nach Japan, um vor Ort den Mythos um das japanische Dorf Hanuda, in dem Menschenopfer stattgefunden haben sollen, zu untersuchen und einen Bericht zu drehen.
Hanuda ist eine düstere, schaurige Welt inmitten eines roten Meers, die in den 1970er Jahren stehen geblieben zu sein scheint. Ein uralter Fluch lastet auf der Stadt und in der Rolle der Besucher ist es deine Aufgabe, die verbleibenden Einwohner zu retten, einschließlich der schönen Miyako. Um zu überleben, musst du dich gegen die lebenden Toten, die sogenannten Shibito, und andere Furcht einflößende Monster verteidigen.

Statt 70s-Flower-Power gibt es also blutigen Mord und Totschlag. Dass der aber mindestens genauso gut aussieht wie bemalte VW-Busse zeigen nun 44 neue Bilder zum Spiel. Die sehen, wie ich finde, wirklich nett aus und machen definitiv Lust auf mehr. Wann das Gemetzel Beschützen der Dorfbewohner jedoch genau losgehen kann, konnte ich jedoch nicht herausfinden – auf der Website steht Juni ‘08. Lang ist es also nicht mehr… (via PS3Fanboy.com)


Es geht weiter… mit Werbung!

Bevor ich hier nun wieder ein bisschen Leben in PS3Welt.com bringe, möchte ich noch einmal im Namen des ganzen Teams für das Ausbleiben der Updates in letzter Zeit entschuldigen. Zu den Gründen ist nicht viel zu sagen –


Crysis auf der PSP?


Zugegeben: Crysis in seiner heutigen Grafikpracht auf der PSP, das dürfte noch ein paar Jährchen dauern. Dennoch lässt eine kürzliche Stellenanzeige von Entwickler von Entwickler Crytek einigen Spielraum zur Spekulation. Denn für ihr Studio in Budapest suchen sie auf der offiziellen Website nach PSP-Programmierern. So soll dieser “1+ Jahr Erfahrung in der Arbeit an PS2, PSP oder DS-Spielen” haben und nach Möglichkeit nach Ungarn umziehen. Die restlichen Anforderungen sind reine Formsache; eben das was man als Entwickler bei Crysis braucht, wie exzellente “C/C++”-Kenntnisse und ausreichend Erfahrung in der Arbeit mit 3D-Engines und künstlicher Intelligenz. Auch wenn ich diese Anforderungen nun nicht ganz erfülle, kann ich ja wenigstens spekulieren, wozu Crytek solche Leute sucht. Einen Crysis-Port halte ich für Quatsch (deswegen steht es in der Überschrift), aber dafür wären Kapazitäten frei für etwas neues. Die Frage ist somit eigentlich: sind es ernsthafte Pläne und wenn, wird es ein Ego-Shooter sein? Wenn ja, kann man wirklich nur jubeln, denn ein Shooter von den Machern Far Crys wird kein Flop werden. Hoffen wir also das beste, auf der GC bzw. E3 wissen wir dann hoffentlich mehr. (via PSPFanboy.com)


Trailer zu Pyroblazer und wieder ohne Bilder zur PSP



Pyroblazer
ist nun nicht der originellste Name, und auch die Idee ist nicht wirklich neu. Denn durch futuristische Arenen rasende futuristische Kampffluggeräte hatten wir schon lange bei Wipeout. Und dennoch freue ich mich schon auf die ersten Tests und vielleicht auch auf das Release von Pyroblazer, denn es gibt endlich etwas neues und spannenderes. Seien wir doch mal ehrlich: so viel hat sich bei Wipeout in den Jahren nicht geändert. Die Grafik ja, die hat Maßstäbe auf der PSP gesetzt und sieht zweifelsohne klasse aus. Aber die Fluggeräte, die Strecken und überhaupt das ganze Setting wurden auf die Dauer schon langweilig, oder? An diesem Punkt setzt eben Pyroblazer an. Wie im Trailer zu sehen ist, kann man nämlich nun anstatt nur durch Arenen auch durch Wurmlöcher, Bergwerke, den Weltraum, Vulkane und irgendwelche spacigen Canyons fliegen. Das ist schon cooler als beim ollen Wipeout.
Wenn eben nur die Grafik nicht wäre. Die sieht im Trailer nicht schlecht aus, stammt aber eben nicht von der PSP. Wenn aber die Grafik noch annehmbar ist und die Spielmechanik überzeugen kann, gebe ich Pyroblaster alle Chancen (zumindest auf der PSP) Wipeout abzulösen.


Hideki Sakamoto über das Komponieren für echochrome


Ich kann mich noch ganz genau an diesen magischen Moment erinnern. Ich hatte die News zur echochrome-Demo gelesen, ein Downloadlink war auch dabei gewesen. Also geladen, ab in PSP/GAME kopiert, fertig, anmachen. Und wie dann diese wirklich angenehme klassische Musik anging und dazu das minimalistischste Leveldesign seit Pong erschien, wusste ich: "Hier hast du etwas ganz besonderes."
Einen großen Teil zur Ausnahmestellung echochromes im Spielemainstream tut, wie schon gesagt, die klassische Musik. Eher ungewöhnlich für ein Computerspiel, und auf einem Handheld für jüngere Käuferschichten umso gewagter. Die Arbeit hierfür übernahm Hideki Sakamoto, der sich jetzt in einem ausführlichen Interview bei Siliconera zum Prozess des Komponierens äußerte. Dabei kommt unter anderem heraus, dass es nicht einfach ist, für ein solches Spiel zu komponieren. "Es gibt keine Protagonisten, die Monster bekämpfen oder Prinzessinnen retten, keine düsteren Tragödien, Liebesaffären oder verrückt lachende Bösewichte. Schon am Anfang des Komponierens fühlte ich, dass ich ungewohntem Gebiet war", so Sakamoto. "Ich wollte es vermeiden, den Spieler durch ungewohnte Soundeffekte oder Instrumente abzulenken. Klassische Musik schien mir die beste Wahl, weil sie universell ist.", fügte er außerdem an. Nun kann ich nichts mehr tun als euch diesen Link für eine akustische Einstimmung zu geben und euch das Interview an’s Herz zu legen, es lohnt sich. (via PSPFanboy.com)


"Die Lage ist ernst", sagen alle (außer Sony)


Im Moment überschlagen sich die News. Negativmeldungen von der einen Seite, Positivmeldungen von Sony. Harte Zahlen kamen nun Jesse Divnich, Analyst der EEDAR (Electronic Entertainment Design and Research). So lägen die Verkaufszahlen des Mai 2008 ganze 17% unter denen des Mai 2007. Und mit Ausnahme Japans sei auch kein Umschwung zu erwarten. "Dieser Trend wird sich wahrscheinlich fortsetzen, da wir in der nahen Zukunft keine besonderen PSP-Spiele sehen, die die Hardwareverkäufe für Sony verbessern könnten", so Divnich. Und es geht nicht besser weiter. "Des weiteren lag PSP-Software in den Verkaufszahlen durchweg hinter denen der Next-Gen-Konsolen oder Handhelds. Außerdem war die PSP die einzige Konsole ohne einen Titel in den Top 10 der Verkaufszahlen. Sogar die PS2 schaffte es, sich mit den Verkäufen aus Iron Man in die Top 10 zu schleichen."
Ich versuche ja immer noch, die PSP in einem positiven Licht zu sehen, aber langsam scheint es ernst zu werden. Und ohne die rettenden Zahlen aus Japan, die aber nun irrelevant für den allgemeinen Trend sind, hätte Sony wohl schon mehr tun müssen. Stattdessen gibt es immer noch beruhigende Worte von offizieller Seite. "Die PSP bleibt ein wichtiges Blickfeld für SCEE, und mit einer starken Auswahl an Triple-a-Titeln, Zubehör und Services glauben wir, dass sie weiterhin eine attraktives Angebot für neue und vorhandene Kunden sein wird", so Claire Backhouse, Product Managerin bei Sony Computer Entertainment UK in einem kürzlichen Interview. Doch die richtigen Worte hat sie gewählt, schließlich glaubt sie daran. Schöner wäre es allerdings, wenn die Publisher nicht mehr scheuen würden, auch große Titel auf der PSP zu veröffentlichen und Sony wüsste, dass alles läuft. Denn spätestens, wenn sich in Japan die Lage normalisiert, wird die Lage tatsächlich ernst. (via PSPFanboy.com; PocketGamer.do.uk)


Crisis Core PSP Bundle auch in Deutschland!


Zugegeben, es war schon gestern, dass es offiziell wurde. Aber wir sind hier eben in Deutschland, da muss das dauern. Doch nun zur Nachricht: das Final Fantasy Crisis Core PSP Bundle kommt auch nach Europa und sogar nach Deutschland! Wenn das keine Nachricht ist. Bei eine solchen Mitteilung musste ich dann direkt nochmal nachschauen, wann es denn in Japan herauskam. Und ja, es war der 13. September. Also 2007. Da war die Slim&Lite genau genommen noch gar nicht raus, und da war es wirklich cool, zumal nur 77777 Exemplare verkauft wurden, richtig mit Nummerierung. Aber auch 10 Monate später ist es noch cool, wir sind schließlich in Europa. Hauptsache, es steht am 20 Juni wirklich im Laden.
Mit dem Vorbestellen dürfte es hingegen schwer werden, denn im Gegensatz zu Amazon.fr ist bei  Amazon.de nur ein ominöser Platzhalter zu finden… wir sind eben doch in Deutschland, auch mit Crisis Core Bundle. (via Eurogamer.net)


Ready at Dawn: Schluss, aus, fertig.


Dass momentan nichts mehr geplant ist für die PSP, sagte Entwicklerstudio  Ready at Dawn schon vor gut einem Monat. Nun wurde die Sache auch offiziell beendet – mit dem symbolischen Zurücksenden der Devkits an Sony.
"Mit Gold für Chains of Olympus in Japan sind wir nun offiziell fertig mit der Entwicklung für die PSP. So haben all unsere Devkits zurückgeschickt und zu sehen, wie diese ganzen Kisten abgeholt werden, markiert definitiv das Ende einer Ära hier bei Ready at Dawn", so hieß es im offiziellen Blog. Somit müssen alle God-of-War-Fans ihre Hoffnungen auf einen Nachfolger vorerst begraben, bzw. komplett. Es gibt, so schlimm es klingt, nicht einen expliziten Grund, aber eben keine Pläne von Seiten des Publishers. Pech gehabt.
In einem Interview mit Joystiq, was heute morgen zu finden war, äußerte sich außerdem Ready at Dawns President Didier Malenfant zu den Gründen, oder anders gesagt: die Piraten waren es nicht.
"Könnten wir mehr Spiele verkaufen, wenn es keine Piraterie gäbe? Vielleicht. Aber wir zielen nicht auf einen Markt, der sein könnte, wir zielen auf den Markt, der ist.", so Malenfant. Erstaunlich ehrliche Worte von Seiten der Entwickler, und als könnte er es nicht deutlicher sagen, fügte er hinzu: "Gute Spiele verkaufen sich. Wer hätte das gedacht?" (via PSPFanboy.com)

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