Simon Lutstorf
Simon spielt seit rund 20 Jahren und schreibt seit knapp 10 Jahren darüber, was er spielt – und ob es sich lohnt, es zu spielen. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem Ableger des eBundes, genannt eGames. Später rezensierte er als freier Autor Games für die Berner Zeitung und verausgabte sich als Ressortleiter des damaligen Netzmagazins, ebenfalls für die Rubrik Spiele.
2005 entschied er sich, in Form eines Blogs etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen. Die ersten Schritte als Blogger waren so erstaunlich erfolgreich, dass bald schon weitere Projekte folgten. Drei Jahre später gehörten dem Gamingwelt-Netzwerk sieben verschiedene Blogs an – die Vorgänger des heutigen www.gamgea.com.
Simon arbeitet in Zürich und spielt am liebsten Battlefield in all seinen Variationen.
Er ist erreichbar unter simon[punkt]lutstorf [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 4006 Artikel von Simon Lutstorf auf www.gamgea.com:
Custom Executable Generation: Die Software ist nicht mehr an den Rechner, sondern den Nutzer gebunden.
Valve rührt an der Game Developers Conference kräftig die Werbetrommel für seinen Download-Service Steam. Das Ende von DRM-geschützten Spielen wird verkündet, stattdessen gibt es eine neue Lösung: CEG. Das bedeutet Custom Executable Generation und soll im für Entwickler frei verfügbaren Software-Paket Steamworks mit enthalten sein. Es unterbinde einerseits Piraterie, lasse andererseits Usern aber die Freiheit, ihre Spiele dort zu installieren, wo sie möchten.
Das Prinzip funktioniert folgendermassen: Der Käufer installiert eine durch einen Key individualisierte Version des Games, die an dern Steam-Zugang gebunden ist. Quasi ein digitaler Fingerabdruck, allerdings natürlich ohne persönliche Daten des Users. Durch die Bindung an den Steam-Zugang kann man das Game so oft und auf verschiedenen PCs installieren, wie man möchte, kopieren ist aber trotzdem nicht möglich.
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1. Havok präsentiert neue KI-Middleware
(gamasutra.com)
Havok ist mit seiner Physik-Middleware in zahlreichen Spielen vertreten. Die Software sorgt dafür, dass Objekte sich physikalisch korrekt verhalten, also Fässer richtig umfallen und Bretter korrekt zersplittern. An der GCD präsentierte das Unternehmen nun auch eine Middleware für Künstliche Intelligenz. Sie erledigt Berechnungen im bereich Wegfindung und “can handle thousands of moving obstacles in real-time with high fidelity.” Hoffen wir auf intelligentere Gegnerhorden!
2. “I think quality is largely irrelevant”
(kotaku.com)
Casual Games und insbesondere das iPhone sind an der Game Developers Conference ein grosses Thema. Zur Sprache kamen auch die Geheimnisse bisheriger Erfolge, wie zum Beispiel der von Wurdle. Erstaunlicherweise hatten die Entwickler eine ganz einfache Antwort auf die Frage nach dem Erfolg. Entscheidend sei nicht die Qualität, sondern wie schnell man den Usern das Spielprinzip erklären und schmackhaft machen könne. Wer nicht innerhalb von 5 Sekunden das Spielprinzip umreisse, der verliere seine Kunden an eines der anderen 6000 Spiele. “I think quality is largely irrelevant,” so Saltsman: “I think the defining thing is how quickly you can describe your product to someone else.” Zum Glück gibts die Bewertungsfunktion…
3. “PC bleibt König der Videospielwelt”
(derstandard.at)
Trotz starkem Konsolen-Wachstum ist der PC immer noch die Spiele- und vor allem Onlineplattform Nummer 1. Dies konnte die PC Gaming Alliance auf Grundlage einer Studie an der GCD mit stolz geschwellter Brust verkünden. Zwar sind die Umsätze zum Teil leicht zurückgegangen, man profitiere aber vom digitalen Vertrieb und vor allem von kostenlosen Spielen, die sich durch Werbung finanzieren würden. Aus der Studie: “PC-Games haben Online-Abos und Online-Vertriebsmodelle erfolgreich etabliert, was einen weltweiten Boom nach sich zog, dessen Ende nicht in Sicht ist.”
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Galeria Kaufhof gab vor einigen Tagen medienwirksam bekannt, dass ab sofort keine Filme und Spiele mehr verkauft würden, auf denen ein USK18-Logo klebt. Auch bei Saturn und Media Markt scheinen sich einige Filialen in Selbstzensur zu üben. Wozu?
Verzichtet auf Spiele und Filme mit USK18-Freigabe: Galeria Kaufhof.
Offiziell ist Galeria Kaufhof bisher die einzige Kette, die keine Games und Filme mehr verkauft, die nur für Volljährige gedacht sind. Bei Saturn und Media Markt gibt es allerdings Berichte über einzelne Filialen, die sich ebenfalls ähnliche Massnahmen ausgedacht haben. Besonders brisant der Report eines Users aus einem Media Markt: Dort wurde ihm scheinbar das (absolut legale!)
Resident Evil 5 nur unter der Theke und nur gegen Angabe seiner Personalien verkauft. Angestellte hätten zudem erwähnt, das werde jetzt mit allen USK18-Titeln so gehandhabt.
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1. Max Payne 3 kommt!
(golem.de)
Ich muss zugeben: Es gibt nicht viele Spiele, die ich wirklich durchgespielt habe. Aber Max Payne 1 und 2 gehören definitiv dazu. Wenn es euch auch so geht, dann dürft ihr jetzt frohlocken, denn es steht endlich ein dritter Teil in den Startlöchern. In Max Payne 3 übernimmt man die Rolle eines sichtlich gealterten Max, der laut golem.de in einer neuen Stadt auf Verbrecherjagd geht – nach eigenen Gesetzen, versteht sich. Produziert wird das Spiel allerdings nicht mehr von Remedy, sondern von RockStar Vancouver (Bully). Es soll noch 2009 für PS3, Xbox 360 und PC erscheinen.
2. God of War 3 ist “zu brutal für das Internet”
(ps3center.net)
Laut eigenen Aussagen möchten die Entwickler von God of War III einige Spielszenen aus dem Game lieber nicht als Video im Internet sehen. “They’re just not appropriate for some audiences.” Und mit “not appropriate” ist “zu brutal” gemeint. Dank einer eigens entwickelten ‘Zipper Technology’ würden nämlich aufgeschlitzte Gegner so realistisch aussehen wie noch nie – mit herausquellenden Därmen und sonstigen Innereien. Will das überhaupt jemand sehen? Ich ehrlich gesagt nicht.
3. Xi, das “Alternate Reality Game”
(blog.us.playstation.com)
Sony möchte das bisher etwas triste Home den Usern weiter schmackhaft machen. Deshalb gibt es neuerdings ein “Alternate Reality Game”. Es führt den Spieler in diverse geheime Räume in Home, wobei täglich neue Aufgaben und Veränderungen zu entdecken sind. Ich konnte es leider noch nicht ausprobieren (evtl. braucht man einen US-Account?), aber im Moment riecht es noch etwas sehr nach PR-Stunt – mehr dazu morgen.
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Der farbenfrohe Auftritt von Sqoops ist leider nicht mehr erreichbar.
Sqoops sorgte vor einigen Jahren für Wirbel bei den Online-Gameshops. “Ein Shop wie ein Spiel” nannte sich Sqoops selbst und versuchte, mit einem sehr verspielten und modernen Auftritt Kunden zu ködern. Viele Flash-Animationen, ein sehr buntes Auftreten und die Verknüpfung der Site mit zahlreichen Inhalten (Videos, Screenshots) sollten das Produkt von anderen Shops abheben. Die Betreiber legten grossen Wert auf das Erreichen neuer Zielgruppen: Familen und Kinder sollten Spass am Einkaufen haben und wurden auch über Spin-Off-Seiten wie das Sqoops Familienmagazin angesprochen. Für die redaktionellen Inhalte betrieb man eigenes eine kleine Redaktion. Scheinbar erfolgreich, wurde Sqoops 2007 vom Versandhandelskongress mit einem Innovationspreis geehrt.
Für einen profitablen Betrieb hat es aber offenbar nicht gereicht. Seit Anfang Februar ist unter der URL http://sqoops.de/ nur noch eine Seite erreichbar, die darauf hinweist, dass der Shop eingestellt worden ist. Bleibt die Frage, was der Grund für das Einstellen des Shops war. Ist die Wirtschaftskrise schuld, oder ging etwa das Geld aus?
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Der Master Chief muss sich geschlagen geben: Wii Fit.
Das Fitness-Game
Wii Fit hat einen neuen Rekord gebrochen, der sich wahrlich sehen lassen kann: Mit über 6 Millionen verkauften Einheiten liegt es in Sachen Umsatz in den USA laut joystiq nun vor
Halo 3 für die Xbox 360. Das ist um so erstaunlicher, als dass
Halo 3 rund acht Monate länger im Handel ist und auf eine etablierte Gamerrunde zählen konnte, die bereits
Halo 1 und
2 gekauft hatten. Zudem muss man für
Wii Fit, das in Europa und den USA nur mit dem
Balance Board erhältlich ist, deutlich mehr auf den Tisch blättern. Das Spiel kostet in Deutschland im Handel nach wie vor knapp 90 EUR, in der Schweiz ist es ab 149.- erhältlich.
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1. Games sind der wichtigste Entertainment-Sektor
(gamesmarkt.de, Login benötigt)
In Deutschland lag der Gamesmarkt 2008 in Sachen Umsatz vermutlich das erste mal vor der Musikbranche. Nach den Zahlen des Bundesverbandes Musikindustrie hat diese nämlich nur magere 90′000 EUR mehr erwirtschaftet als Games. Da bei den Games aber nur die physikalischen Verkäufe gezählt wurden, der digitale Vertrieb aber nicht, liegen die Spiele zweifelsohne vorne. Man kann also mit gutem Gewissen behaupten, dass Games mittlerweile noch vor Kino, DVDs und Musik den Entertainment-Sektor beherrschen.
2. “Die Gamerscore-Geilheit”
(4players.de)
Vor einigen Wochen hat Kristin bereits über den Gamerscore philosophiert, jetzt tut es auch Jörg Luibl von 4Players. Quintessenz: “Die Gamerscore-Geilheit grassiert auf einem rätselhaften psychologischen Feld, wirkt wie ein Placebo und hat noch lange nicht ihren Zenit erreicht. Da wird noch einiges kommen. Ich frage mich nur: Wann wird man sich Gamerscore-Punkte kaufen können?”
3. Journeying Through the Apocalypse: The Use of Isolation in Fallout 3
(gamasutra.com)
Sumantra Lahiri kam sich in Fallout 3 ziemlich verloren vor. Einsamkeit würde in vielen anderen Spielen mit Langeweile gleich gesetzt – aber in diesem Fall ist die Isolation des Spielers ein wirksames Stilmittel, das zum Setting perfekt passt. Anspruchsvoller Text über ein interessantes Detail im Gamedesign.
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Die Earth Defense Force versteht leider keinen Spass...
In den nächsten Wochen dürften Volition und Publisher THQ mit dem Relasedatum ihres futuristischen Shooters
Red Faction Guerrilla rausrücken. Der wurde nämlich für das zweite Quartal 2009 angekündigt, und macht laut einem Preview von IGN bereits eine sehr gute Figur – lange kann es also nicht mehr dauern.
Guerilla bleibt sowohl dem Spielprinzip als auch dem Setting seines Vorgängers aus dem Jahr 2001 (
Red Faction) treu. Der Spieler übernimmt die Rolle von Alec Mason, der dank seinem Arbeit als Kumpel in einer Mine auf dem Mars findet. Die Zustände dort entpuppen sich jedoch als weniger erfreulich, als man sie 50 Jahre zuvor zurückgelassen hat: Die Earth Defense Force hat sich vom Beschützer zum unterdrückenden Organ entwickelt und terrorisiert die Bevölkerung. Kaum jemand hat Freude daran, aber einige sind richtig sauer: Die Red Faction organisiert den bewaffneten Widerstand. Natürlich ist Alec’s Bruder Dan darin verwickelt, weshalb es nicht lange dauert, bis man selbst die ersten EDF-Soldaten über den Jordan schickt.
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1. Pusht Nintendo die Entwickler für mehr DSi Apps?
(vg247.com)
Nintendo scheint nicht ganz zufrieden zu sein, was massgeschneiderte Games und Applikationen für den neuen DSi betrifft. Laut Gerüchten legt das Unternehmen Drittherstellern nahe, “short-form content for its new DSi handheld” zu produzieren. Die Strategie scheint klar: Frontalangriff auf den Casual Markt – und besonders auf Apples iPhone mitsamt AppStore.
2. Xbox 360 für kurze Zeit noch günstiger?
(computerbase.de)
Computerbase will von Microsoft erfahren haben, dass für eine kurze Zeit die Elite (50 EUR) und Pro (40 EUR) billiger zu haben sind. Ab dem 21. März bis zum 11. April soll die Aktion dauern, wobei es auch von den Verkaufspartern abhängt, ob die Preissenkung tatsächlich so weitergegeben wird. 199 EUR für eine Xbox 360 Pro? Net schlecht.
3. Im Vergleich: Resident Evil 4 vs. Resident Evil 5
(gamepro.com)
“Echter” Survival Horror vs. Action-Abklatsch? Oder Last-Gen vs. Next-Gen? Gamepro vergleich Ausgaben vier und fünf der Serie genaustens: Protagonisten, Story, Waffen, Feinde, Kampagne, Multiplayer und Angstfaktor werden unter die Lupe genommen. Für Fans der Serie definitiv lesenswert.
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1. Galeria Kaufhof macht Selbstzensur: Keine Games und Filme mehr ab 18
(chip.de)
“Killerspiele” überall. Der Amoklauf von Winnenden hat in Rekordzeit nicht nur die Debatte um ein Verbot wieder aufflammen lassen, sondern treibt jetzt auch den Handel zu kuriosen Aktionen. So will die Kaufhaus-Kette Galeria Kaufhof ab sofort keine Games und Filme mehr anbieten, welche die USK erst ab 18 Jahren freigegeben hat. Selbstzensur in Bestform. Jede Wette, dass diese Aktion in wenigen Monaten wieder rückgängig gemacht wird.
2. Spieler lassen das Internet wachsen
(gamesindustry.biz)
Vlad Ihora von TeliaSonera International Carrier ist überzeugt, dass Games einen nicht zu vernachlässigenden Anteil des Internet-Wachstums im letzten Jahr zu verantworten haben. “The surge in popularity of online gaming is having an impact on the overall growth of internet usage, which increased by around 50 per cent in the past 12-18 months “, schreibt Gamesindustry. Und Ihora doppelt nach, die Gamesindustrie habe im Onlinebereich gute Chancen im wirtschaftlich harten Klima.
3. Must-Have: DS im Stil von Chinatown Wars
(thatgirlsite.com)
Gestern um Mitternacht startete im Nintendo World Store in New York der Verkauf von GTA: Chinatown Wars. Ein paar der glücklichen Käufer erhielten zum Dank für ihr Erscheinen einen limitierten Nintendo DS im Stil des Games. Inklusive Stylus, der aussieht wie ein Essstäbchen. Ich will so einen.
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