Simon Lutstorf
Simon spielt seit rund 20 Jahren und schreibt seit knapp 10 Jahren darüber, was er spielt – und ob es sich lohnt, es zu spielen. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem Ableger des eBundes, genannt eGames. Später rezensierte er als freier Autor Games für die Berner Zeitung und verausgabte sich als Ressortleiter des damaligen Netzmagazins, ebenfalls für die Rubrik Spiele.
2005 entschied er sich, in Form eines Blogs etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen. Die ersten Schritte als Blogger waren so erstaunlich erfolgreich, dass bald schon weitere Projekte folgten. Drei Jahre später gehörten dem Gamingwelt-Netzwerk sieben verschiedene Blogs an – die Vorgänger des heutigen www.gamgea.com.
Simon arbeitet in Zürich und spielt am liebsten Battlefield in all seinen Variationen.
Er ist erreichbar unter simon[punkt]lutstorf [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 3990 Artikel von Simon Lutstorf auf www.gamgea.com:
1. “Liebe, die unter die Haut geht: Geek-Tattoos”
(chip.de)
Christian F. musste sich seine PS3 mitsamt Flatscreen-TV und Killzone 2 wirklich verdienen. Sony sponserte dem Herrn all die genannten Goodies nämlich nur im Austausch gegen ein relativ grosses Killzone 2-Tattoo an der Wade. Mit 80 kann er dann zu den Enkeln sagen: Schaut mal Jungs, ich habe Killzone 2 noch miterlebt. Noch mehr Gamer-Tattoos gefällig? Bitte sehr.
2. Atari Europa wird zu Namco Bandai
(computerandvideogames.com)
Im letzten März kaufte Namco Bandai 34% des europäischen Ablegers von Atari, nun soll der Rest folgen. Damit gibt es Atari in Europa offiziell nicht mehr, da die Games nur noch via Vertriebspartner von Namco Bandai veröffentlicht werden. Atari hiess früher Infogrames, Inc. und gehörte, wen wunderts, dem französischen Publisher Infogrames. In den USA bleibt Atari übrigens ein eigenständiges Unternehmen, das sich vor allem um Onlinegames bemühen möchte.
3. Gerüchteküche: Prototype für Wii?
(play.tm)
Prototype wurde bislang nur für die Xbox 360, PS3 und den PC angekündigt. Eine Jobausschreibung bei Radical Entertainment lässt jetzt aufhorchen: Gesucht wird ein Wii-Entwickler, der eine “affinity for 3rd Person ‘Open-World’ Camera Design/Functionality” hat. Wenn du jetzt auch noch Game-Features von einem PS3/360-Game für die Wii weiter entwickeln und umsetzen kannst, dann hast du bei Radical einen neuen Job - und machst vielleicht Prototype für Wii. Vielleicht.
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1. Kojima’s Geheimprojekt
(gamezone.de)
Seit Metal Gear Solid 4 war Hideo Kojima zwar häufig in den Medien (erhielt etwa Lifetime Achievement Award von MTV), hielt aber eisern dicht, wenn es um Fragen bezüglich neuer Projekte ging. Dass etwas am Kochen ist, weiss man spätestens seit gestern: Eine Anzeige in der Famitsu kündigt ein Konami / Kojima Productions Spiel in Form eines düsteren Bildes mit dunklen Wolken an. Mehr erfahren wir am 18. Mai - dann soll der neue Titel enthüllt werden.
2. InGame-Videochat im Anmarsch?
(ps3center.com)
Bisher hatte man immer das Gefühl, die PS3 würde der Xbox 360 in Sachen Community nacheifern. Einige zentrale Funktionen wurden bei der PS3 erst mit deutlicher Verspätung via Firmware Update nachgereicht. Glaubt man diversen Gerüchten, dürfte das nächste Update aber eine grosse Neuerung mit an Bord haben: Videochat während des Spiels. Sounds good, oder? Endlich das Gegenüber sehen, wenn man in der Verlängerung das entscheidende Tor schiesst. Niiiiice.
3. Supercard’s DSONEi umgeht Nintendos DS Schutz
(kotaku.com)
Nebst all den schönen neuen Funktionen des Nintendo DSi ist ein Feature vor allem für Nintendo selbst wichtig: Bisherige Karten wie die R4, welche Raubkopien erlauben, funktionieren im DSi ab sofort nicht mehr. Firmware Updates von Seiten Nintendo machen es zudem schwierig, Lücken auszunutzen. Es ist wohl als Zeichen eines nicht zu unterschätzenden Geschäftsfeldes zu deuten, wenn bereits wenige Wochen nach dem Release mit dem DSONEi ein Adapter zur Verfügung steht, der diesen Schutz umgehen kann.
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1. Die 100 erfolgreichsten Entwickler
(gamezone.de)
Develop100 listet die 100 besten Game-Entwickler und es dürfte nicht weiter überraschen: Blizzard belegt den ersten Platz. Auf zwei ist Nintendo Japan, danach folgt Rockstar North und den Ehrenplatz nimmt EA Kanada ein. In die Wertung wurden sowohl Verkaufszahlen als auch Reputation in der Branche und Wertungsdurchschnitt in der Presse mit einbezogen.
2. Killzone 2 wird “best looking thing we have ever made” (sagen die Entwickler)
(vg247.com)
Zugegeben, optisch hat Killzone 2 einiges bewegt. Geht es nach den Entwickler von Guerrilla Games, lässt sich aber noch mehr rausholen. “It’s DLC for Killzone 2, and all I can tell you is that it’s best looking thing we have ever made”, meint Sebastian Downie von Guerilla. Letzten Endes ist für mich Killzone 2 aber auch der Beweis dafür, dass Grafik einen zwar zum Staunen bringt, aber der Effekt relativ schnell versiegt. Ist die Kampagne mit den gescripteten Events durch, spielt man Multiplayer - und dort hat man zu viel zu tun, um sich noch an Wahnsinns-Texturen zu laben. Trotzdem, schaden kanns nicht.
3. Famous People Sell Games Better Than Game Reviewers
(kotaku.com)
Heidi Klum hats vorgemacht, weitere werden folgen: Stephen Totilo von Kotaku erklärt, wieso Celebrities in Zukunft immer mehr Videospiele für den Massenmarkt bewerben. Fazit: Weil es funktioniert. Aber eben nicht für alle Games. Wessen Konterfei würde sich für Chinatown Wars, Killzone oder Castle Crashers eignen? ;)
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1. Einer von fünf Japanern besitzt einen Nintendo DS
(kotaku.com)
Luke Plunkett hat anhand der Anzahl Einwohner und der Anzahl verkaufter Nintendo DS-Geräte ausgerechnet, dass 20.5% aller Japaner einen Nintendo DS besitzen. Das heisst, jeder fünfte Japaner spielt DS, zumindest statistisch gesehen. Statistisch gesehen heisst aber auch, dass betagte Menschen genau so eingerechnet wurden wie Kleinkinder. Einer von Fünf - Wahnsinn. In den USA beziehungsweise in England sind es übrigens je 10%.
2. Cooking Mama kocht erfolgreich
(worthplaying.com)
Das Kochspiel Cooking Mama wurde bei seiner ersten Ankündigung von vielen belächelt. Eine Kochsimulation! Für den DS! Wie lustig. Die mittlerweile fünf Cooking Mama-Spiele kommen aber bei der DS- und Wii-Zielgruppe sehr gut an und verkaufen sich wie geschnittenes Brot: Über vier Millionen Spiele dieser Franchise wurden bisher abgesetzt. Manchmal braucht es nur ein sehr, sehr einfaches Konzept, um richtig erfolgreich zu sein.
3. Linked-In Profil verrät Dead Space 2
(play.tm)
Egal ob ein bis dato unbekanntes Spiel auch nur eine Sekunde auf einer Liste der USK auftaucht oder für ein paar Minuten bei einem Händler irrtümlicherweise im Portfolio steht: Die Gamer dieser Welt sehen ALLES. Aktuellstes Beispiel ist Dead Space 2, gefunden im LinkedIn-Profil von EAs Technical Director Pratik Patel. Der macht es einen aber auch sehr einfach.
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“It’s not a marketing thing”. Besiegelte Joe Siegler’s Aussage wirklich das Ende einer Computerspiele-Ära - das Ende des Duke?
Pleite? Die Entwickler von Duke Nukem Forever sind angeblich am Ende.
Letzte Woche berichteten wir wie Tausende von anderen Spiele-Magazinen auch über das Ende von 3D Realms. Das traditionsreiche Studio werde geschlossen, so die Nachricht; was mit dem seit über einem Jahrzehnt angekündigten Duke Nukem Forever passiere, wisse man noch nicht. Eine traurige Mitteilung, die jedem Spieler, der die gute alte Apogee- und 3D Realms-Games gespielt hat, richtig unter die Haut ging. Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen, man konnte die Nachricht verdauen, nüchtern die Fakten durchgehen und wer die Geschichte aufmerksam verfolgte, kommt nicht umhin, ein paar Zweifel an der ganzen Story zu finden. Sie werfen eine Frage auf: Ist das alles nur ein Marketing-Gag?
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Endlich ein paar Videoschnipsel zu Modern Warfare 2!
Glaubt man VGChartz.com, hat Call of Duty 4: Modern Warfare bis heute weltweit 7.32 Millionen Exemplare verkauft. Die Erwartungen an den Nachfolger Modern Warfare 2 (der das Call of Duty 6 übrigens nicht mehr im Namen trägt) sind deshalb immens. Millionen von Fans warten sehnsüchtig auf ein paar Bilder oder Videos von den Entwicklern bei Infinity Ward. Das Warten wird nun mit einem ersten Trailer belohnt. Zwar ist der Trailer keine 20 Sekunden lang und es scheint, als hätten die Entwickler nur Cutszenes verwertet. Aber immerhin gibt es ein paar Neuerungen zu sehen: Namentlich Kampftaucher, Soldaten auf Schneemobilen und, wenn ich mich nicht irre, eine Grafikengine, die im Vergleich zum Vorgänger nochmals deutlich aufpoliert wurde. Das kurze Video ist zwar nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber der Trailer kündigt immerhin weiteres Material für den 24. Mai an. Genauer gesagt, spricht er von einer “Weltpremiere”.
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LittleBigPlanet gibts für nur noch 10 Pfund bei Amazon.
Ein Kauftipp für dieses Wochenende, einmal mehr aus England. Dort hat Amazon den Preis für
LittleBigPlanet auf sagenhafte £9.99 gesenkt. Einen solchen Preiszerfall habe ich noch nie gesehen, zumal es sich bei
LittleBigPlanet nicht um einen dahergelaufenen Shooter-Klon, sondern eines der innovativsten Spiele auf der PS3 handelt. Wer also eine der Sony-Kisten sein eigen nennt,
LittleBigPlanet aber noch nicht, hat jetzt keine Ausreden mehr. Diese Perle muss in jeder anständigen Bibliothek sein. Kaufen!
1. Activison-Blizzard fährt dicke Gewinne ein
(derStandard.at)
Im ersten Quartal 2009 hat Activision-Blizzard einen überraschend hohen Gewinn erzielt. Mit 981 Millionen US-Dollar lag der Gewinn um 100 Millionen höher als erwartet - da freuen sich die Aktionäre. Geld in die Kassen gespült hat vor allem die Call of Duty-Serie, World of Warcraft und Guitar Hero. Mit derartig guten Ergebnissen kann es sich der weltgrösste Publisher natürlich leisten, ein bisschen einzukaufen: Sieben Studios hat das Unternehmen in der letzten Zeit übernommen. Und mit Starcraft 2 sowie noch unangekündigten Spielen von Blizzard dürfte der Game-Koloss auch weiterhin einer rosigen Zukunft entgegen blicken.
2. Gute Reviews sind nicht alles
(kotaku.com)
Es gibt zwei Spiele mit Rap-Star 50 Cent: Das übelst schlechte 50 Cent Bulletproof sowie das erst kürzlich erschienene und ganz passable Blood on the Sand. Bei einem doch relativ grossen Wertungsunterschied und klaren Meinungen in den Reviews könnte man meinen, dass sich Blood on the Sand auch deutlich besser verkaufen müsste. Falsch: Das miesere Spiel verkaufte sich 12x besser. Der Grund? Damals schwamm 50 Cent auf einer richtigen Erfolgswelle, war en vogue. Heute gehört der klassische Titten-Gangster-Kommerz-Rap langsam aber sicher einer aussterbenden Gattung an - entsprechend schlechter die Verkäufe.
3. “Spieleaktivismus”
(krawall.de)
Wenn sich Politiker in ungerechtfertigter und häufig auch schlichtweg falscher Art und Weise über Spiele auslassen, ist die Empörung in der Szene jeweils gross. Doch mehr als Empörung kommt nicht zustande, und die Blogs, Foren und einschlägigen Seiten werden trotz guter Argumente von Politikern und Verbots-Freunden nicht gelesen (die schlecht artikulierten Wutausbrüche Minderjähriger lassen wir jetzt mal aussen vor). Einen anderen Weg ging Matthias Dittmayer: Sein mittlerweile berühmtes YouTube-Video hat einiges bewirkt. Und das ist erst der Anfang. Spielaktivismus braucht das Land!
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Call of Duty könnte einen Ableger in Form eines Kinofilms erhalten.
Activision Blizzard hat eine Menge an starken Marken in seinem Portfolio. Der weltgrösste Publisher möchte in Zukunft noch mehr davon profitieren, dass seine Spiele einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben und scheint deshalb Verfilmungen einiger Brands zu planen. Laut Reuters fänden derzeit Gespräche über einen
Call of Duty-Film statt. Für
Guitar Hero sei womöglich eine ganze TV Serie geplant und auch eine Tour unter dem Markennamen werde in Betracht gezogen. Dass
World of Warcraft verfilmt werden könnte, ist hingegen keine Neuigkeit. Gespräche zwischen Blizzard und Legendary Pictures fanden diesbezüglich schon 2002 statt.
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1. Microsoft mit eigenem Handheld namens Zunex?
(xbox2-newz.de)
Gerüchteküche live: Nachdem bereits vor beim Release von DS und PSP über einen angeblichen Handheld von Microsoft gemunkelt wurde, brodelt die Gerüchteküche jetzt wieder. Zunex soll das portable Gerät von MS heissen, das bereits an der E3 enthüllt werden soll. Weiter Details sind nicht bekannt, was das Gerücht aber interessant macht, sind pixelige Fotos (als wären sie mit einem Handy gemacht worden) eben jenes Geräts. Kann genau so gut komplett gefaket sein, auf den ersten Blick scheinen die Fotos aber nicht zu lügen. Bin allerdings kein Fotoexperte…
2. Nach EA auch THQ mit hohen Verlusten
(vg247.com)
Auch THQs letztes Geschäftsjahr lief unbefriedigend. $431 Millionen Verlust wurden eingefahren und im Gegensatz zu Electronic Arts hat THQ auch deutlich weniger Games verkauft. Für 2010 erhofft man sich aber bereits wieder bessere Zahlen, zudem haben auch im letzten Jahr einige Spiele sehr gut abgeschnitten - unter anderem Saints Row 2 (Xbox 360, PS3), das immerhin 2.8 Millionen mal über den Ladentisch wanderte.
3. Terminal Reality sind frustriert ab dem Publisher-Wirrwarr
(gamesindustry.biz)
Gestern berichteten wir über die chaotische Lage rund um Ghostbusters The Videogame, das mittlerweile den dritten Publisher-Wechsel hinter sich hat. Und wie erwartet sind die Leidtragenden die Entwickler. “If you would have told me the roller coaster ride we were in for on this project three years ago I would have said that you are crazy and yet here we are”, resigniert Brendon Goss, Executive Producer bei Terminal Reality. Aus ihrer Perspektive werde man das Spiel auf allen Plattformen zu Ende bringen, denn bis jetzt sei man vom Resultat sehr überzeugt.
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