Simon Lutstorf
Simon spielt seit rund 20 Jahren und schreibt seit knapp 10 Jahren darüber, was er spielt – und ob es sich lohnt, es zu spielen. Seine journalistische Laufbahn begann bei einem Ableger des eBundes, genannt eGames. Später rezensierte er als freier Autor Games für die Berner Zeitung und verausgabte sich als Ressortleiter des damaligen Netzmagazins, ebenfalls für die Rubrik Spiele.
2005 entschied er sich, in Form eines Blogs etwas Eigenständiges auf die Beine zu stellen. Die ersten Schritte als Blogger waren so erstaunlich erfolgreich, dass bald schon weitere Projekte folgten. Drei Jahre später gehörten dem Gamingwelt-Netzwerk sieben verschiedene Blogs an – die Vorgänger des heutigen www.gamgea.com.
Simon arbeitet in Zürich und spielt am liebsten Battlefield in all seinen Variationen.
Er ist erreichbar unter simon[punkt]lutstorf [at]blogwerk [punkt]com.
Alle 4006 Artikel von Simon Lutstorf auf www.gamgea.com:
Onlive verspricht mit seinem Streaming-Service für Games eine kleine Revolution der Branche. Trotz des zukunftsträchtigen Konzepts ist aber eher Skepsis denn Euphorie angebracht.
Onlive verspricht Streaming-Games ab Ende 2009
Es war eines der Highlights der diesjährigen
Game Developers Conference: die Präsentation Streaming-Services Onlive durch die gleichnamige Unternehmen. Onlive macht Schluss mit stationären Konsolen, mit Raubkopien oder dem Gang in den Softwareladen – stattdessen setzt man auf Games, die direkt ins Wohnzimmer des Users gestreamt werden, quasi Games-on-Demand. Errechnet wird das Game also nicht mehr beim Spieler auf der heimischen Konsole, sondern im Serverzentrum von Online – übertragen wird nur noch das Bild, ähnlich einem Videostream.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Kein lästiges Aufrüsten mehr am PC, keine Entscheidungsschwierigkeiten mehr bezüglich dem System (denn ein Stream macht keinen Unterschied zwischen PS3-Spiel oder Wii-Game), keine raubkopierte Software mehr, keine Installationen oder verkratzten DVDs. Eine scheinbar geniale Lösung also, zukunftsträchtig und voll im Trend. Aber kann ein Service wie Onlive beim heutigen Stand der Technik überhaupt funktionieren?
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1. Keine Ubidays 2009
(mcvuk.com)
Ubisoft lässt die Ubidays 2009 ausfallen. Wohl aus Kostengründen fokussiert sich der Publisher auf die EA in Los Angeles, womit Europa einen wichtigen Gamevent weniger hat. Bereits 2007 zogen die Ubidays laut mcvuk über 1000 Journalisten an, 2008 mietet Ubisoft gar einen Teil des Louvres. Die Entscheidung hat wohl auch damit zu tun, dass bereits Sega und THQ ihren gemeinsamen Business Partners Summit für 2009 abgesagt haben. Auch dieses Meeting (2008 in Lissabon) war gut besucht.
2. Will Wright verlässt Maxis/EA
(joystiq.com)
Entwickler-Legende Will Wright verlässt sein bisheriges Studio Maxis und damit auch Publisher EA. Wright will sich offenbar ganz seinem Projekt Stupid Fun Club widmen. Laut Angaben auf der Website ist der Stupid Fun Club ein “…entertainment development studio”, das sowohl Videogames, als auch Onlinewelten, Medien und “home care products” entwickelt. Einen netten Einblick in die etwas verrückten Tätigkeiten von Wright und des Clubs gibt es in diesem Artikel von ddj.com.
3. PS3 bald mit Facebook-Integration?
(ps3center.com)
Anlässlich eines Vortrages am MI6 Games Marketing Summit wurde Sonys John Koller gefragt, ob eine Integration von Facebook und PS3 geplant sei. Seine Antwort ist vielversprechend: Facebook-Funktionen seien nicht nur geplant, sondern für den zukünftigen Markt sogar zwingend nötig. Aufhorchen liess dieser Satz: “…not just for marketing but for the types of games we’re trying to develop. That day is coming quicker than you may think.” Das Rätseln über mögliche Verbindungen zwischen PS3-Games und Facebook möge beginnen – mir fallen auf Anhieb keine nützlichen Funktionen ein, aber ich war auch nie ein Freund von Facebook…
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1. 30 Adventure Games You Need to Play
(thegamereviews.com)
Nach der hektischen Action wieder einmal Lust auf etwas Kopfarbeit? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Er listet 30 Abenteuer- und Rätselspiele, die man zumindest angespielt haben sollte – Respekt gebühre dem, der sie alle durchspielt. Eine kleine Auswahl: Die Zeitspielerei Braid, das mysteriöse Call of Cthulhu, der Klassiker Day of the Tentacle, das kultige Grim Fandango oder die sphärische Atmosphäre von Myst. Bleiben immer noch 25.
2. Amazon verkauft neu auch Downloadcodes für Xbox 360
(kotaku.com)
Endlich: Anstatt sich zuerst Microsoft Punkte zu kaufen, die man dann auf Xbox Live wieder umtauscht, bietet Amazon neu direkt Download-Codes von Spielen an. Die bezahlt man mit Kreditkarte und kann dann via Code direkt das Spiel ordern. Keine überflüssigen Punkte mehr und so ein Arcade-Game ist doch auch ein prima Geschenk. Gerüchten zufolge sollen vergleichbare Angebote bald auch für PS3, Wii, PSP und DSi verfügbar sein.
3. “Computerspiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen”
(golem.de)
Der typische PC-Spieler ist männlich, 17 Jahre alt, trickt Energy-Drinks aus Dosen und spielt Egoshooter. Falsch: Eine neue Studie des US-Marktforschungsunternehmens Nielsen liefert interessante Ergebnisse über Nutzer und Nutzungsverhalten von Spielen. Frauen zwischen 25 und 54 Jahren spielen demnach mehr am PC als jede andere Bevölkerungsgruppe – schlechte Zeiten für Klischees. Verblüffend ist auch, dass gleich auf dem dritten Platz Frauen im Alter von über 55 Jahren sind, die allerdings vorwiegend Solitär und ähnliche Spiele nutzen.
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Ein Street Fighter-Match sorgt für Jubel, Trubel und Tumult.
Nein, das Bild stammt nicht von einer Schlägerei nach einem Hip-Hop-Konzert. Sondern aus einem Video, das während eines Street Fighter IV-Matches gemacht wurde (im Hintergrund ist der TV zu erkennen, auf dem gespielt wird). Was also ist passiert? Kensou (spielt mit C.Viper) und Liston (spielt mit Sagat) kämpfen um den Einzug unter die 16 besten eines Street Fighter-Turniers in New York. Bei mehreren hundert Teilnehmern ein relativ wichtiges Match, entsprechend angeheizt sind die Emotionen. Die dritte Runde muss entscheiden und kurz vor Ende setzen beide Spieler zu einem Ultra Kombo an und es scheint klar, wer gewonnen hat. Aber…
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1. Das umstrittene Irakspiel
(guardian.co.uk)
Krieg ist nie etwas Schönes. Und wenn er so akurat umgesetzt wird, wie etwa in der Kampagne von Call of Duty 4, dann befällt einen doch ab und zu ein mulmiges Gefühl. Das dürfte auch auf Six Days in Fallujah zutreffen. Der Shooter greift die heftigen Kämpfe rund um die irakische Stadt Falludscha auf, die 2004 stattfanden – also erst vor fünf Jahren. Konami verspricht natürlich einmal mehr realistische Gefechte (auch dank der Berater-Tätigkeit von Marines, die dort waren), vergisst aber dabei offenbar den moralischen Aspekt…
2. “The greatest story ever told will be in a computer game”
(vg247.com)
Entwickler-Legende Peter Molyneux ist sich sicher, dass Computerspiele andere Medien in Sachen Story den Rang ablaufen werden. Man könne in ein und demselben Game eine Geschichte völlig unterschiedlich erleben – “And that is power“, so Molyneux. Natürlich sieht sich der Herr Molyneux aber nicht nur als analysierender Betracher, sondern ist wie immer mit von der Partie: “That ambition to do that, to write that story, or to write that game that allows you to experience that story, is definitely something Lionhead Studios wants to do.”
3. Übernahme-Gerüchte um Midway
(gamezone.de)
Mortal Kombat-Publisher Midway befindet sich bekanntlicherweise in einer finanziellen Krise. Nebst des drohenden Bankrottes verlassen offenbar auch immer mehr Angestellte das sinkende Schiff, um sich selbstständig oder bei anderen Arbeitgebern die Brötchen zu verdienen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Konkurrent darauf hofft, mit Midway doch noch ein Schnäppchen zu machen. Laut Gerüchten interessieren sich Ubisoft, Warner Bros. und ein privater Investor aus Chicago an Midway interessiert.
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Greg Bear wird die Forerunner-Trilogie aus dem Halo-Universum schreiben.
ScienceFiction-Fans dürfte der Name Greg Bear (
Eon, Schmiede Gottes) ein Begriff sein. Der Schriftsteller gilt als vertreter einer “harten” Linie, die wert auf Details, technische Angaben und wissenschaftliche Erklärungen der futuristischen Umgebungen legt. Laut IGN wurde Bear von Microsoft dazu auserkoren, eine weitere Roman-Trilogie zum
Halo-Universum zu verfassen. Die Geschichte soll rund 100′000 Jahre vor den bisherigen Spielen und Büchern (es gibt bereits sechs Novellen) stattfinden und die Rasse beleuchten, welche die Halo-Technologie erschaffen hat: die Forerunner. Ihre Existenz, ihre Technologie und ihr Verschwinden sind ein zentrales Geheimnis der Halo-Story und ziehen sich wie ein roter Faden durch die bisherigen Geschichten. Da das erste Werk von Greg Bears erst 2010 erscheinen soll, stellt sich die Frage, ob Microsoft eine derart grosse Story tatsächlich nur in Buchform veröffentlichen will – oder ob wir nächstes Jahr mit einer Überraschung rechnen dürfen.
Wem das zu lange dauert, der muss sich wenigstens bis September ‘09 gedulden. Dann erscheint der vermutlich letzte von Bungie produzierte Halo-Content in Form von Halo 3: ODST.
1. Evo Smart am Start
(golem.de)
Evo Smart heisst eine neue Konsole des US-Herstellers Envizion. Das Linux-basierte Gerät setzt auf Open Source und verfügt über folgende Specs: Athlon 64×2 2850E mit 2,4 GHz von AMD, ATI HD 3200, 120 GB Harddisk, DVD-Laufwerk, Ethernet-, USB-, VGA-, DVI- und HDMI-Anschlüsse. Auch ein Fingerabruck-Biometriescanner ist mit an Bord. Im Moment sind erst ca. 100 Exemplare einer Beta-Version direkt beim Hersteller verfügbar.
2. “Erfolge” nun auch im Web
(4players.de)
Unsere Kollegen von 4Players versuchen, dass erfolgreiche Gamerscore-Konzept der Xbox 360 auf Websites zu übertragen. Für das Lesen von Beiträgen erhält man als registrierter User jetzt neu Punkte (z.B. 50 Einheiten für das Betrachten des Impressums). Wirkt auf mich irgendwie wie der Versuch, möglichst viele Seitenaufrufe zu generieren, weil jeder zweite Fanboy das Prädikat “4P-Checker” in seinem Profil wissen möchte.
3. Guerilla verteidigt die PS3 als Entwicklungsplattform
(play.tm)
Die PS3 hat nicht eben den Ruf einer einfach zu programmierbaren Plattform. Sogar Sony selbst musste schon zugeben, dass die Cell-Architektur sehr komplex sei. Die Killzone-Entwickler Guerilla Games behaupten nun das Gegenteil: “… a model that’s way easier to program for, even for junior programmers, than the general purpose multi-core type of architecture, which the PC and Xbox 360 have.” Wahrscheinlich eher eine Frage der Präferenz und bisherigen Erfahrungen…
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30% der Spieler haben diese Mission nie zu Gesicht bekommen.
Nicht nur für die Spieler, auch für die Entwickler sind Achievements bei Xbox-Games (beziehungsweise Trophies auf der PS3) ein echter Segen. Die Achievements verraten den Programmierern nämlich, welche User das Spiel wie genutzt haben – und das auch im Single-Player-Modus. Deshalb sind die Erfolge mittlerweile zu einem richtigen Statistik-Tool geworden, das strategisch eingesetzt wird. Beispiel: Man erhält bereits für das relativ einfache Absolvieren eines Tutorials vor der eigentlichen Kampagne fünf Gamerscore-Punkte. Eine lieb gemeinte Geste, eine kleine Belohnung für das Überleben der ersten zwei Minuten? Falsch: Die Entwickler checken damit, wieviele User das Tutorial überhaupt nutzen (wenn es freiwillig ist) oder auch Beenden.
Im Fall von Call of Duty 4: Modern Warfare lässt eben jener Erfolg aber mehr Fragen offen, als er beantwortet. Die Statistiken verraten nämlich, dass 30% (!) der Spieler das obligatorische Tutorial NICHT beendeten – und damit auch den kompletten Einzelspielermodus nicht gespielt haben. Das wäre bei einem beliebigen Spiel mit einem starken Mehrspielermodus vielleicht noch verständlich. Aber angesichts der Tatsache, dass COD4 eine der spannendsten Kampagnen der letzten Jahre hervorbrachte (die ich zum Beispiel drei Mal durchgespielt habe… ), sind die Daten doch sehr erstaunlich.
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Echt oder nicht? Screenshots zu MAG, gesichtet auf Flickr.
Die PS3-Community rätselt derzeit, ob die jüngst auf Flickr aufgetauchten Screenshots zu MAG echt sind oder nicht. User 1337guyzorz hat die Bilder kommentarlos hochgeladen und mit “MAG” betitelt. Tatsächlich scheinen die Bilder das Spiel zu zeigen – sogar Artworks von Soldaten und Szenerien sind mit dabei. Ob die Screenshots echt sind oder nicht, ob sie ab einem Presseserver stammen oder sogar von den Entwicklern absichtlich auf diese Weise “veröffentlicht” wurden – darüber kann im Moment nur gerätselt werden. Auf Interesse stossen sie aber allemal: 66.363 Aufrufe gab es seit dem Upload am 15. März.
Über das PS3-exklusive MAG (Massive Action Game) ist bis dato leider nicht viel bekannt. Es gibt einen einzigen (offiziellen) Screenshot und einen CGI-Trailer. Entwickler Zipper Interactive war bisher für die auf der Playstation bekannte SOCOM-Serie bekannt – man kann davon ausgehen, dass auch in MAG wieder militärische Spezialeinheiten zum Zuge kommen und die Screenshots scheinen das zu bestätigen. Was MAG ausser den versprochenen 256 Spielern pro Multiplayer-Partie wohl noch beinhaltet?
Weitere Screenshots gibt es in unserer Galerie.
1. Kopien: Frankreich greift durch
(ps3informer.com)
Bisschen Musik downloaden, mal einen Film oder ein Game: Viel musste man bisher als Privatperson nicht befürchten. In Frankreich wurde jetzt aber ein neues Gesetz verabschiedet, das die Schrauben deutlich härter anzieht: In Zusammenarbeit mit den ISPs werden die Verbindungen nach Auffälligkeiten überwacht. Wer “auffliegt” und auch auf schriftliche Warnungen nicht reagiert, muss mit einer Sperrung des Internet-Abos für bis zu 12 Monaten rechnen – berappen muss man die Kosten aber trotzdem. Zuständig ist eine extra neu gegründete Behörde. Wie man Millionen von Internet-Leitungen “überwachen” will, ohne Datenschutzgesetze zu verletzen oder nur auf Verdacht hin zu bestrafen, ist mir im Moment noch schleierhaft…
2. Fallout als MMO
(gamestar.de)
Über ein Fallout-Onlinerollenspiel wurde schon länger gemunkelt, da Publisher Interplay die passende Lizenz dazu nicht an Bethesda abgetreten hat. Jetzt scheint es offiziell: Das mit dem Codenamen V13 (wahrscheinlich von Vault 13) betitelte Spiel wurde in die Hände von Masthead Studios aus Bulgarien übergeben. Die arbeiten mit Earthrise bereits an einem ähnlich Projekt, haben allerdings noch kein Game veröffentlicht. Was aus dem Projekt wird, steht also in den Sternen – Interplay will aber definitiv für die Finanzierung aufkommen.
3. E3 wird zur Hoffnung für PSP-Spieler
(gamezone.de)
Schon öfter wurde die PSP tot gesagt und auch ich hatte schon die Hoffnung verloren, dass sich Sony nochmals aufrappelt. Mit der Ankündigung von grossen Titeln wie Motorstorm: Arctic Revenge, Little Big Planet, Assassins Creed, Rock Band: Unplugged oder Jak & Dexter: The Lost Frontier liess Sony müde PSP-Besitzer aufhorchen: Offenbar ist das erhoffte PSP-Revival doch nicht nur eine Verzögerungsstrategie. Für die E3 verspricht Sony sogar noch mehr Überraschungen: 50-60% des PSP-Lineups für dieses Jahr werde erst an der E3 in Los Angeles zum ersten Mal präsentiert.
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