Gamgea Originale

Die besten Dinge ergeben sich einfach spontan. Da schenkt man seiner Freundin zum Geburtstag Karten zu einer Lesung von einem gewissen Marc-Uwe Kling (auch wenn es nicht spielrelevant ist, sehr zu empfehlen. Einige von euch kennen bestimmt die Känguru-Chroniken oder das Känguru-Manifest. Wenn nicht, lernt es mal kennen) in Berlin und macht noch ein bisschen Tourikram (Weltzeituhr, Geiz-ist-geil-Markt am Alex). Mehr zufällig steht man dann auf einmal vor einem kleinen Werbeplakat, das ganz unscheinbar auf so einen grauen Stromkasten gepappt wurde. Dieses Werbeplakat verkündete in Pixelschrift, dass das Computerspielemuseum in nur 5 Minuten mit der U5 zu erreichen wäre. Da am nächsten Tag bis auf ein bisschen Shoppen nichts geplant war fiel die Entscheidung recht leicht: An ins Museum! Und gleichzeitig mit meinem Bericht + Video zu unserem Besuch im Computerspielemusem präsentiere ich euch unsere neue, in unregelmäßigen Abständen erscheinende Kategorie mit dem wunderschönen Namen „gamgea vor Ort“.

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Nein, ich krame jetzt nicht sämtliche Meldungen zu den nächsten Konslen von Microsoft und Sony heraus. Aber schön langsam wirds schlimm, was da an Gerüchten kursiert.

Von (wieder einmal) angblicher Überpower mit Schlag-Mich-Tot-Prozessoren über Chuck-Norris-Grafikchips bis hin zu technischen Unglaublichkeiten. ALLES findet sich in den nächsten Konsolen von Microsoft und Sony.

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GAMGEA hat wieder zugeschlagen! Diesmal eine Leser-Beleidigung!

Ein neues Jahr steht bevor. Für manche vielleicht ein Neuanfang. Für andere vielleicht eine Fortsetzung alter Gewohnheiten. Trotz kühner Vorsätze trifft bei vielen wohl das letztere zu. Aber das hat auch sein Gutes. Denn immerhin haben wir das Glück, das Vertraute auch weiter fortsetzen zu dürfen. Bevor das jetzt in eine Papst Benedikt-Predigt ausartet, gleich die Überleitung…Moment…kurz Nachdenken…okay, noch ein paar Sekunden…..denn wenn etwas Gut war, dann soll es auch so bleiben. Und wie wir in unserem letzten Beitrag “Die besten Indie-Games 2011″ gesehen haben, war alles Gut. Deshalb soll das neue Jahr auch nur weiterhin Gutes bringen. Ja, bringt es denn auch etwas Gutes? Das wollen wir jetzt herausfinden.

Vorhang auf für die Indie-Games 2012. Natürlich lebt die Indie-Szene von der Unvorhsehbarkeit, dem Unkalkulierten. Schließlich tauchen hier große Perlen oft unverhofft aus dem Verborgenen auf, ohne vorher groß mit Suchscheinwerfern belichtet worden zu sein. Aber wir können zumindest mal einige vielversprechende, gut sich auf dem Papier anhörende Kandidaten unter die Lupe nehmen. Und jetzt bitte zum Bleigießen…

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Von wegen flache Hierarchie. Das ganze Getratsche von egalité, fraternité und so weiter kann uns mal gehörig gestohlen bleiben. In unserem gestrigen “Die Spiele 2011 der Redaktion”-Artikel kam noch jeder einzelne noch so kleinwüchsige Redakteur gleichberechtigt zu Wort. Heute dagegen lassen wir nur eine Meinung zählen. Nämlich meine. Natürlich freut sich Jörg nicht gerade, wenn man in seinen Kompetenzbereich reinpfuscht, doch der ist ja zur Zeit eh mit Star Wars: The Old Republic beschäftigt. Deshalb wollen wir mal kurz die besten Independent-Games des zu Ende gehenden Jahres Revue passieren lassen.

Eins gleich vorweg: Es war ein gutes Jahr. Das ist nicht zur zwangsverordneter Optimismus. Es ist wirklich so. Die letzten Jahre taten sich herausragende Spiele wie Braid oder Limbo hervor. Dieses Jahr ist es wahrscheinlich Bastion gewesen, das am meisten Popularität einstrich. Doch auch in der Breite wurde allemal viel geboten!

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Wir bei Gamgea rühmen uns in unserer verzerrten Selbstwahrnehmung oft, zur umstürzlerischen Avantgarde der Videospiel-Presse zu gehören. Wir brechen mit alten Gewohnheiten, spießen mit Blutrünstigkeit miefige Konventionen auf und spülen den Mainstream mit gellendem Gelächter ins Klo – selbst wenn uns dieser Spaß macht, geben wir das niemals zu (siehe Uncharted 3!). Schließlich haben wir einen Ruf zu wahren. Doch einer Videospiel-Pressetradition springen wir gerne bei: Auch wir küren unsere persönlichen Spiele des Jahres! Nicht indem wir uns in die virtuellen Redaktionskonferenzräume zurückziehen und stundenlang eine Diskussion vom Zaun brechen – denn dazu sind wir viel zu wenig kommunikativ. Wir sind dem vorprogrammierten Zoff und Dissens ausgewichen, indem wir uns gesagt haben: Jeder wählt seine drei persönlichen Favoriten. Ganz unabhängig voneinander.

Mangels Zeit (manche von uns sind leider berufstätig) konnten wir uns leider auch dieses Jahr nicht all den vielzähligen, sicherlich spielenswerten Blockbustern widmen. Also findet ihr nicht unbedingt die typischen Verdächtigen wie Dark Souls, Skyrim oder Dragon Age II wieder. Wir haben sie schlicht nicht gespielt. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier unsere Spiele des Jahres! Und freut euch aufs Jörgs feine Indie-Spürnase…

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Normalerweise huldigen wir keinem Spiel mit mehreren Artikeln innerhalb weniger Tage. Wer hier den Geruch eines überzogenen Hypes verspürt, braucht jetzt auch nicht weiter zu lesen. Jeder wie er will. Doch bei jeder Veröffentlichung eines Zeldas fragt man sich, warum das neue Zelda derart die Emotionen in Wallungen bringt. Tatsache ist, dass ein neues Zelda für die Konsole schon allein wegen des Auftretens einen azyklischen Seltenheitswert „genießt“. Und die Namen der Spiele lesen sich beeindruckend: A Link To The Past, Ocarina of Time, Majora’s Mask, The Wind Waker, Twilight Princess. Jedes dieser Spiele avancierte zu einem generationsprägenden Meisterwerk. Das sage ich zumindest, weil ich alle diese Spieler in ihrer Art als grandios und unnachahmlich empfand. Und jetzt schickt sich ein neues Konsolen-Zelda an, die illustre Ehrenriege fortzusetzen. Allein das ist ein Ereignis. Und ein Grund, sich zu freuen und die Erwartungshaltung hochzuschrauben. Doch warum ist das so?

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