Kenner sehen es auf den ersten Blick: Graham Annable hat hier seine begabten Finger drin
Telltale möchte seinem überfeinen Gespür für ausgefallene Skurrilitäten weiterhin frönen und strebt vielleicht auch deswegen ein neues Pilot Programm an, in dem abseits der populären Marken wie Sam & Max oder Tales of Monkey Island noch originellere Zielmarken anvisiert werden. Ein Erzeugnis davon soll das kürzlich entschleierte Puzzle Agent sein, das vom populären Künstler Graham Annable künstlerisch betreut wird, der sich bisher nicht nur als Comic Artist, sondern auch als Produzent von Kurzanimationsfilmen einen beredten Namen gemacht hat. Das für mehrere Plattformen (WiiWare, iPhone, PC, iPad, Mac) angedachte Game lehnt sich allem Anschein nach an die stililistische Eigenprägung des Künstlers anschmiegend an.
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ilomilo überzeugt schon jetzt mit äußeren Werten
Es gibt Spiele, die muss man einfach bis zum Umfallen lieb haben. ilomilo gehört zu dieser besonderen Sorte von Spiel, welche einen Charme wie eine Parfümwolke versprühen. Das als 3D-Puzzle Game konzipierte Projekt stammt von dem schwedischen Entwicklerstudio namens Southend Interactive und wird exklusiv für Xbox Live Arcade in naher Zukunft erscheinen. Das Besondere an diesem Indie-Game ist nicht nur der visuelle Look, der mit seinem phantasievollen, surrealen Stil die Spielspaß-Grenze von ganz allein anheben dürfte. In der Pressemitteilung ist von einem Puzzler die Rede, der unser dreidimensionale Vorstellungsvermögen ausreizen möchte. Ziel des Spiels ist es, in diesem verschwurbelten Weltreich Ilo und Milo wieder zu vereinigen. Dabei müsst ihr beide Figuren steuern, was sich gerade für das kooperative Spiel mit einem Freund anbietet, was auch glücklicherweise unterstützt wird. Das kubistische Kunstwerk wird hoffentlich bald Einzug halten. Um euch auch entsprechend in Stimmung zu versetzen, nach dem Seitenumsprung eine Kostprobe in Form eines putzig aufgemachten Trailers.
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Für iPhone/iPod/iPad
Erinnert Ihr Euch noch an Rambo: First Blood? Ein Spiel der Firma „ocean“ für den C64. In First Blood lief der Spieler mit seinem Rambo durch die von unten nach oben laufende Landschaft und ballerte alles ab, was wagte, sich ihm in den Weg zu stellen. Egal ob Mauer, Tankzug, Fässer oder Gegner, alles wurde gnadenlos mit Hilfe von Maschinengewehr und Handgranaten weggemäht.
Chillingo legt quasi das gleich Spiel unter dem Namen Guerrilla Bob nun für das iPhone neu auf. Guerrilla Bob hatte es immer schwer und nun, mit einem Arsenal von Maschinengewehr, über Raketenwerfer bis hin zum Flammenwerfer bewaffnet macht er sich auf es allen zu zeigen.
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Pixel mit Tiefgang (Jason Rohrer Anthology, DSiWare)
Spiele die zum nachdenken anregen oder gar philosophische Züge aufweisen, findet man größtenteils nur im Indie-Sektor. Dass diese nicht trocken und verstaubt daherkommen müssen, beweist uns vor allem Jason Rohrer mit seinen Machwerken. Aufmerksamen Lesern dürfte aufgefallen sein, dass Klaus erst vor kurzem auf diesen begabten jungen Mann aufmerksam geworden ist und sich sogleich intensiv mit zwei seiner Titel beschäftigt hat: Passage und Sleep is Death.
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Vogelmann kriegt gleich einen auf den Schnabel.
Letztes Jahr erschien Zeno Clash über Steam, ein Kampfspiel (im Stil von Streets of Rage oder Final Fight) aus der Egoperspektive und avancierte sogleich zu einem Überraschungshit. Der Titel basiert auf der Source-Engine und neben dem dominanten Nahkampf mit Fäusten, haben die Entwickler auch einige Egoshooter-Elemente mit einfließen lassen. Das Besondere an Zeno Clash ist ohne Frage das absolut seltsame, aber coole Charakterdesign, allen voran ein drei Meter großes Ding mit Krähenfüßen und dem furchteinflößenden Namen “Vater-Mutter”. Der prähistorische Look der Fantasy-Welt und allem was sich darin tummelt, erzeugt eine überaus stimmige Atmosphäre.
Die im nächsten Monat erscheinende “Ultimate Editon” beinhaltet neue Waffen, Angriffe, Modi und einiges mehr. Dieser Inhalt ist zunächst zeitlich exklusiv für die XBLA-Version, wird später dann aber für die PC-Version zur Verfügung gestellt. Die Jungs von Giant Bomb durften bereits eine Vorabversion testen und wir dürfen dabei zusehen.
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Zunächst ein wenig “Aufklärung”: Wusstet ihr, dass wir Deutschen das Genre “Jump and Run” selbst erfunden haben? Meiner Ansicht nach ist der Name zu beschränkt und beschreibt den Inhalt der meisten Titel nicht genau genug oder schlicht falsch. Deshalb sehe ich es als meine Aufgabe an, die Leser von Gamgea auf den besser passenden, weil allgemeineren Begriff “Platformer” umzuerziehen. Dass das Genre (auch in 2D) einfach nicht totzukriegen ist, zeigen die nachfolgenden Beispiele.
Earthworm Jim HD (PSN, XBLA, WiiWare)
Jim ist zurück, mit besserer Optik und dem selben Gameplay, dass wir alle lieben und schätzen.
Beginnen wollen wir mit dem prominentesten Kandidaten, von dem es bisher leider auch am wenigsten Infos und Gameplay in Videoformat gibt. Auch ist der Trailer nicht in HD (das Spiel dagegen schon) und dient mehr dazu, den Wettbewerb “I Love Jim” zu bewerben, der leider nur für Staatsbürger der USA offen ist. Nach iPhone und DSiWare kommen bald also auch die Besitzer der stationärer Konsolen in den Genuß des Remakes und dürfen sich sogar auf die bisher hübscheste Version freuen. Ob es spielerische Änderungen gibt oder sogar der Inhalt der Special Edition (für PC und Mega CD erschienen) enthalten sein wird, wurde bisher noch nicht bekanntgegeben.
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Auditorium
Auditorium ist anders. Und es lässt sich schwer erklären. Es ist eine Erfahrung, es ist Musik, Berührung, Farbe und Hamonie. Es ist kniffelig und entspannend.
In EA’s Auditorium geht es darum einen „Strom“ von Partikeln in Audio-Container zu lenken um Farbe, Licht und Musik in Einklang miteinander zu bringen. Das ist mit Worten schwer zu erfassen, das muss man gesehen haben.
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Die Lemmings - das Original.
Habt ihr gewusst, dass die Farben der Lemminge (blau-grün) aufgrund der damals verbreiteten EGA-Grafikkarten gewählt wurden, da die beiden Farben den besten Eindruck hinterließen? Ich auch nicht! Fest steht allerdings: die
Lemmings sind Kult! (Wer das mit den Farben nicht glaubt, kann ja mal bei Wikipedia nachlesen).
Jedenfalls dürften so ziemlich alle von euch in der einen oder anderen Form bereits Kontakt mit den schusseligen Lemmingen gehabt haben, um diese sicher zum Ausgang zu geleiten. Der Lemmings-Klon L++ geht einen schritt weiter und erlaubt es, mit bis zu insgesamt 8 Spielern im Netzwerk (LAN oder online) ans Werk zu gehen. Ebenfalls an Bord ist ein Editor, mit dem man eigene Levels kreieren kann. Eine feine Sache!
Ich wollte gerade den Download-Link posten, allerdings scheint es da im Moment ein Copyright-Problem zu geben (siehe diesen Eintrag bei L++). Der Entwickler – Simon – ändert ein paar Passagen des Games und verspricht, bald eine neue kostenlose Version von L++ bereitzustellen. Ihr solltet also künftig ein paar mal die Homepage von L++ checken. Das Video zu L++ überzeugt jedenfalls schon mal.
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Avatar für iPhone/iPod
Ja, mir hat der Film gefallen. Ich habe die wunderbare 3D-Welt genossen und konnte mich an dem Film wirklich kaum satt sehen. Trotzdem, oder gerade deshalb habe ich bisher alle Spiele, egal auf welchem System, von Avatar gemieden.
Jahrzehntelange Erfahrung zeigt außerdem, dass wirklich nur sehr wenige Film-Umsetzungen auf Konsolen oder Computern wirklich etwas taugen.
Fazit
Um es vorweg zu nehmen: Für knapp 8€ bekommt der geneigte Apple-Jünger ein kurzweiliges Spiel mit 15 unspektakulären Leveln und damit ein klassisches Action-Adventure in gut gemachter Third-Person-3D-Perspektive..
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Auszug aus Höhlengleichnis
Gerade eben konnte ich eine unterhaltsame, zweistündige
Sleep is Death Session mit unserem Leser bobundbob absolvieren. Jeder von uns hat eine Partie sowohl als “Player” als auch als “Controller” über sich ergehen lassen. Unsere beiden Geschichten haben sich diametral voneinander unterschieden – nicht nur hinsichtlich ihres Inhaltes, sondern einfach aufgrund ihres strukturellen, eigengesetzlichen Aufbaues. Ohne es zu wollen bin ich als Storyteller mit der Handlungsfreiheit in akuten Konflikt geraten: Die Interaktivität lässt sich mit einer mit Inhalten überladenen Geschichte schwer vereinbaren. Bobundbob hat es im Nachhinein auf Skype auf den prägnanten Punkt gebracht: Er habe oft das Gefühl gehabt, in meiner Story nichts tun zu können. Mal war seine Figur bewusstlos auf dem Boden liegend, und damit in die unfreiweillige Rolle eines passiven Beobachters geschubst, mal nur reagierender Befehlsempfänger, damit der Handlungsablauf in Gang gesetzt wird. Und das macht das Problem heutiger Videospiele aus: Wir drücken auf Knöpfe, woraufhin bestimmte Dinge passieren, deren Lauf wir nicht beeinflussen können. Wir fühlen uns manchmal nicht als leitender Akteur.
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