Vor einigen Tagen hatte EA die Preise all Ihrer iPhone-Spiele stark reduziert und da habe ich für 79Cent das Spiel „Star Trek“ erworben. Aktuell muss der Käufer 1,59€ dafür über die virtuelle Theke wandern lassen.
Das Spiel ist ein klassischer 2D-Vertical-Scroller. Der Spieler fliegt mit der Enterprise von unten nach oben und ballert alles ab, was sich ihm so in den Weg wirft. Zwischendurch sammelt er noch verschiedene Power-Ups auf um mehr Photonen-Torpedos, stärkere Laser oder auch mal einen stabileren Schild zu bekommen.
Das alles sieht wirklich ansprechend aus und ist angenehm musikalisch untermalt.
Gesteuert wird mit dem Beschleunigungssensor des iPhones. Photonentorpedos werden per Klick auf den Bildschirm abgefeuert und die Laser schießen vollautomatisch auf alles was zu nahe kommt. Per Klick werden auch die Power-Ups anvisiert und per Traktorstrahl eingeholt.
Mit Star-Trek hat das jedoch alles nur sehr entfernt zu tun. Gut, das Schiff sieht aus wie die Enterprise, Gegner sind Borg, Klingonen und Konsorten und ab und zu erscheint auch ein Mitglied der Crew in Form eines Pixel-Portraits auf dem Bildschirm. Aber das Spiel hätte auch, ohne dass man es wirklich merkt, in jeder anderen Galaxie oder Zeit oder jedem beliebigen Parallel-Universum spielen können.
Nahkampf mit dem Laser
Fazit:
Star Trek lässt sich angenehm und frustfrei immer mal wieder zwischendurch anspielen. Ein wenig ballern und Gegnern ausweichen und das war es auch schon. Eine echte Herausforderung ist das Spiel nicht und auch deswegen fehlt es doch ein wenig an Motivation. Für 79Cent war es kein Fehlkauf, mehr hätte ich dafür nicht ausgeben wollen.
Über Braid haben wir ja schon mehrfach und höchst euphorisch berichtet, deshalb nur noch diese Kurzinfo: Braid gibts noch Ende dieser Woche via PSN zum Download um schlappe 9,99 Euro. PS3-Besitzer kommen nun endlich auch in den Genuss des Kleinods. Für mich neben Flower, Trine und WipEout ein Pflichtkauf.
Ob Gran Turismo 5 für mich ein Pflichtkauf wird, kann ich noch nicht sagen. Noch 2009 soll jedenfalls eine spielbare Demo zum Gratisdownload erscheinen. Das komplette Spiel könnte im Sommer 2010 endlich auf den Markt kommen. Zumindest wenn es nach Chris Hinojosa-Miranda, der diesen Zeitraum vage andeutete. Hoffentlich meinte er dabei den Frühsommer und nicht gar den späten Sommer aka Herbst. Wie dem auch sei, GT5 dürfte 2010 tatsächlich auch bei uns auf den Markt kommen – man glaubt es kaum!
Zu Sonys PS3 gibts auch kurz nochwas zu sagen. So verkauft sich die Konsole dank Preissenkung und Schrumpfungskur gut, Sony macht aber mit jeder verkauften Konsole nach wie vor Verlust. Hinzu kommt die generell schwierige Lage für japanische Unternehmen, das jedoch ist eine andere Geschichte (und kann von Interessierten hier nachgelesen werden).
Wer Lust auf ca. 2 bis 3 Stunden kostenlose Unterhaltung im Stile der NES-Version von MegaMan hat, sollte sich gleich Nezumiman downloaden. Das Spiel beinhaltet 8 Level sowie ein Bonuslevel. Grafik und Sound stimmen, wie die beiden Videos hier beweisen und eigentlich gibts jetzt auch nicht mehr viel zu Nezumiman zu sagen, außer ab zum Download mit euch!
Erhältlich ist das Spiel nur für Windows-Rechner und zwar über diesen oder diesen Mirror. Achtung: das File ist 18,1 MB groß. Aja, weniger geübte Spieler dürften etwas mehr als die besagten 2 bis 3 Stunden brauchen. Zumindest lese ich das so aus den Kommentaren bei IndieGames.
Ich weiß, ich bin ein Dinosaurier. Zwar noch recht gut erhalten, aber doch irgendwie schon steinalt. Das fiel mir wieder auf, als mein erster Gedanke beim Anspielen von Shatter (PSN-Download) „Arkanoid“ war. Arkanoid (von 1986) war ein Beakout-Clone (von 1976). Gut, den habe ich zumindest zu der Zeit noch nicht gespielt.
Das Spielprinzip
Arkanoid
Breakout und alle Clones wie z.B. eben genanntes Arkanoid beruhen auf demselben Spielprinzip: Mit einem Schläger wird ein Ball auf den Bildschirm geworfen, der dann am oberen Rand auf Mauersteine trifft, diese zerstört und dann wieder abprallt und vom Schläger wieder nach oben gelenkt werden muss. Verpasst man einen Ball, verliert man ein Leben. In manchen Steinen befinden sich Power-Ups, die mehr Bälle, einen größeren Schläger und vieles anderen an Gimmicks bieten. So zerschießt man dann Level für Level eine Mauer nach der anderen.
Shatter
Anno 2009 gibt es seit einiger Zeit im PSN für 5,99€ das Spiel „Shatter“ welches auf genau diesem Spielprinzip basiert, es aber noch erweitert: Der Schläger ist nun eine Art Raumschiff und die einzelnen Levels sehen aus wie unterschiedliche Galaxien oder Sonnensysteme oder sowas in der Art. Das Raumschiff (der Schläger) bewegt sich nicht nur von links nach rechts und wieder zurück, sondern es gibt auch Levels in denen das Schiff links und die Steine rechts davon positioniert sind und wieder andere, wo man sich auf einer Kreisbahn bewegt.
Im Gegensatz zum o.g. Original gibt es auch Endgegner, die mit den Bällen erledigt werden wollen. Diese sind z.T. wirklich kniffelig, aber durchaus machbar. Außerdem hat unser Schiff eine Funktion mit der es in der Lage ist, Bälle anzuziehen oder abzulenken. Also quasi einen Ventilator und einen Staubsauger. Damit ist es möglich, dem Ball einen völlig anderen Drall zu geben und geschickt durch die abwechslungsreichen „Mauerkonstruktionen“ zu manövrieren.
Auch hier hinterlassen die zerschossenen Steine natürlich Power-Ups. Außerdem noch kleine blaue Kugeln die man aufsammeln sollte. Denn wenn man genug eingesammelt hat, bekommt man eine Art Power-Boost und kann für ein paar Sekunden die Zeit verlangsamen und mit einem wirklich fetten Laser die noch vorhandenen Steine oder Endgegner vaporisieren. Hat man einmal alle Bälle verloren hat man die Möglichkeit den aktuellen Level noch einmal zu beginnen. Das ist gut und hält des Frustrationslevel in Grenzen.
Grafik und Sound Was kann man für 5,99€ erwarten? Eigentlich nicht viel. Aber Shatter hat einiges zu bieten: Die Grafik ist zwar nicht wirklich abwechslungsreich aber gefällig und sie passt zum Spiel. Auch bei vielen Bällen, Gegnern und Steinen kommt nichts ins Ruckeln und die Physik der Bälle ist immer nachvollziehbar, die Kollisionsabfrage lässt keine Wünsche offen.
Shatter
Bei Musik scheiden sich immer wieder die Geister. Hier wird eine Form von 80er Synthie-Musik gespielt, die nie aufdringlich ist, selten nervt aber manchmal, aus meiner Sicht, doch arg belanglos ist. Meiner Freundin fiel dazu nur „Fahrstuhlmusik“ ein. Haut mich nicht vom Hocker, aber tut auch nicht weh.
Fazit Shatter bietet kurzweilige Unterhaltung für sehr wenig Geld. Ein gutes Spiel für zwischendurch (Neudeutsch: “Casual-Game“). Besonders zu diesem sehr günstigen Preis- 5,99€. Wer früher seinen Spaß an Arkanoid oder anderen Breakout-Clones gefunden hat, der kann und sollte hier bedenkenlos zugreifen.
Wie schön ist das bitte? Die Webpräsenz von Atari wurde generalüberholt und bietet nun auch die Möglichkeit, alte Klassiker kostenlos zu spielen. In eurem Browser könnt ihr also sogleich loslegen und die Flash-Versionen von Asteroids, Battlezone, Crystal Castles, Adventure, Lunar Lander und Yars’ Revenge spielen. Jedem Game wurde auch eine Online-Rangliste spendiert und so könnt ihr euer Geschick mit Spielern weltweit vergleichen. Eine feine Sache ist das!
Bleibt zu Hoffen, das Atari das Angebot noch ausbaut und demnächst weitere Klassiker anbietet. Um jetzt gleich ein paar Probespiele zu starten solltet ihr hier draufklicken, um auf die offizielle Atari Seite zu gelangen.
Die Welt ist aus den Fugen geraten. Untote wohin das Auge blickt. Bösartige Skelettkrieger, die jedem friedlebenden Menschen den Garaus machen wollen. Die Zeit für Helden ist gekommen: Das Schicksal vereint drei mutige Recken um das Böse wieder aus der Welt zu verbannen und das Königreich zu retten. Ein Magier, eine Diebin und ein Krieger ziehen aus um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder in Einklang miteinander zu bringen.
Amadeus, Zoya und Pontius heißen die drei und das Abenteuer welches diese Gruppe gemeinsam erlebt nennt sich Trine – erhältlich für PC und im Playstation-Network-Download-Store. Im letzteren für gerade mal 20€ zum Download.
Vermutlich war es auch das Schicksal welches mich zu diesem Spiel geführt hat, denn bevor ich im PSN das Demo herunter lud hatte ich noch nie etwas von Trine gehört. Und jetzt lässt es mich nicht mehr los.
Phoenix Wright erscheint für Wii, genauer gesagt für WiiWare. Für Europa habe ich noch keine Releasdaten gefunden, zumindest mit denen für die USA kann ich dienen. Die vom DS bekannten Games können gemütlich um je 1.000 Wii Points downgeloadet werden; mit Ace Attorney gehts schon im Jänner 2010 los. Justice for All folgt dann im März und im Mai erscheint dann auch schon Trials and Tribulations. Im Mai wird auch noch eine Extra-Episode zu Ace Attorney erscheinen, welche dann auch nur 100 Wii Points kosten wird.
Grafisch tut sich nicht wirklich viel und die Wii-Version behält den genialen Stil der DS-Games bei. Als anscheinend einzig neues Feature könnt ihr jetzt mit Hilfe der Wiimote “Einspruch!!!” erheben, in dem ihr die typische Handbewegung von Phoenix Wright nachahmt. Einige Screenshots zu Phoenix Wright für WiiWare findet ihr über unseren Quelllink. Wer die Serie nicht kennt sollte also spätestens im Jänner zuschlagen, um endlich persönlich diverse Bösewichter ins Kreuzverhör zu nehmen.
Im August durfte ich freudig vermelden, dass das geniale Game Braid auch eine Version für PSN spendiert bekommt. Nun ist es endlich soweit, und Braid erscheint in den USA für die PS3 am 12. November. Bis es bei uns so weit ist, kann es also auch nicht mehr so lange dauern. Wer Braid noch immer nicht gezockt hat oder gar unschlüssig ist, kann sich bei Steam eine Demo downloaden.
Und noch ein Spiel schafft es auf unsere Konsolen, Auditorium. Das musikalisch-chillige Game, welches schon nach wenigen Minuten eure Köpfe zum Rauchen bringen sollte erscheint 2010 für PSN, XBLA und in einer Version für Sonys PSP (ebenfalls als Download via PSN). Für ein Probespiel seit ihr nur noch einen Klick entfernt; ein Video zu Auditorium füge könnt ihr euch auf der nächsten Seite ansehen. Gute Nachrichten also an diesem Donnerstag Morgen.
Phoenix Wright - obwohl Linearität pur – schaffte es, mich an meinen DS zu fesseln. Die gelungene Kombination aus Erkundungsmission und anschließender Gerichtsverhandlung usw. im Zusammenspiel mit den immer kuriosen Geschichten und des eigenwilligen Humors des Spiels lassen einem den DS nicht mehr aus der Hand geben. Für den DS sind bereits einige Teile erschienen, wie es aussieht feiert Phoenix Wright demnächst auch seine Premiere auf Wii.
Die USK hat nämlich bereits Phoenix Wright Ace Attorney geprüft und für unbedenklich befunden. Als Plattform wird dabei Wii angegeben. Damit scheint eine entsprechende Ankündigung von Capcom oder Nintendo nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Ich hoffe nur, es handelt sich um eine Neuentwicklung für Wii und nicht um einen Port des ersten DS-Teils. Möglicherweise erscheint Phoenix Wright Ace Attorney auch nur für WiiWare. Mal abwarten, was Capcom vermeldet.
Ach waren das noch Zeiten, als ich auf meinem Philips G7000 Frogger gespielt hab. Irgendwie scheint Retro gerade sehr “in” zu sein. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass die Hersteller auf das Wiedererkennen der Franchise hoffen und somit einiges an Risiko schon vorab abschütteln können. Wie dem auch sei, es gibt bald ein Wiedersehen mit Frogger in Frogger Returns, welches für WiiWare und PSN noch 2009 erscheinen soll.
Natürlich soll der Umfang des Spiels um einiges größer sein – Konami spricht von 12 mal so groß – und ein lokaler Multiplayer ist ebenfalls mit an Bord. Die Grafik wurde logischerweise auch verbessert, was im Vergleich zu den Ur-Froggers allerdings auch kein Problem darstellen sollte.
Zwei alte Werbespots habe ich deshalb mal ausgegraben, um euch in Stimmung zu bringen. Nach ExciteBike, eventuell GoldenEye gibts also schon bald ein Wiedersehen mit Frogger, wie schön!