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Reviews

Übermenschlich oder unter aller Sau?

Ja, das Cover sieht fast genauso aus, wie bei Teil eins...
Ja, das Cover sieht fast genauso aus, wie bei Teil eins...

Spiderman, Captain America oder Wolverine, Marvel Ultimate Alliance 2 bietet für jeden Marvel-Fan das entsprechende Zugpferd. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen, hier ist fast jede Team-Konstellation möglich. In eurer Vierergruppe geht es auflevelnd und prügelnd durch die abwechslungsreichen Szenarien. Verschiedene Charakterwerte erweitert ihr mit Erfahrungspunkten und entwickelt Spezialfähigkeiten weiter. Zudem können alle Charaktere miteinander eigenständige Fusionskräfte generieren und damit effizienter zuschlagen. Fans von Sacred und Diablo finden sich in der Draufsicht sofort zurecht und werden mit einer eingängigen Joypadsteuerung belohnt.

Unser Fazit:
Sowohl Freunde klassischer Action-RPG´s wie Diablo, als auch Anhänger der Marvel-Heroen werden sich bei Marvel Ultimate Alliance 2 wohlfühlen. Die Steuerung geht gut von der Hand, die Optik ist detaillreich und hübsch anzuschauen. Hat man erstmal den simplen Ablauf inne, tut man sich nach einiger Zeit jedoch etwas schwer, das Gähnen zu verbergen. Zu gleichförmig ist der Spielablauf auf Dauer und zu anspruchslos das lineare Leveldesign. Bei Laune gehalten wird man jedoch mit freispielbaren Helden, Kostümen und anderem Bonusmaterial. Lizenz- und/oder Genrefans werden aber nicht nur aufgrund mangelnder Alternativen bestens unterhalten.

7/10

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scribble1

Es ist der Traum eines jeden Gamers: Ein Spiel, bei dem man sich jeden erdenklichen Gegenstand herbeizaubern und benutzen kann. Was klingt wie eine Utopie, hat das unabhängige Entwickler-Studio 5th Cell jetzt erschaffen – und nicht etwa für die kraftvolle Cell-Architektur der PS3 oder einen teuren Gamer-PC, sondern für den Nintendo DS. Scribblenauts heisst das innovative Spiel, in dem Held Maxwell sich in über 200 Levels (und einem Leveleditor!) nach sogenannten Starites umsieht, die er so gerne sammelt. Nicht immer das einfachste Unterfangen, sind die Sterne doch oft kaum erreichbar oder erst nach der Lösung eines Rätsels zu erhaschen. Aber keine Bange: Maxwell hat Tausende kleine Helfer mit dabei. Jedes erdenkliche Hilfsmittel kann der Spieler mit dem Stylus herbeizaubern. Es gibt, im wahrsten Sinne des Wortes, nur eine Grenze: die eigene Fantasie.

Unser Fazit:
Scribblenauts ist ein sehr herausforderndes Spiel. Nicht unbedingt, weil die Rätsel so furchtbar kompliziert wären, sondern viel mehr, weil es einen ständig die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft aufzeigt. Theoretisch hätte man zwischen 20’000 und 30’000 (die Schätzungen gehen auseinander) Gegenstände zur Verfügung, um ein Rätsel zu lösen und trotzdem kommt einen, etwas überspitzt formuliert, immer nur der Flammenwerfer in den Sinn. Es ist manchmal erbärmlich, wie sehr man in gewohnten Bahnen denkt, und genau deshalb ist Scribblenauts eine Offenbarung. Natürlich: Wer nichts mit Rätseln und Denksport am Hut hat, der wird hier trotz der schier unbegrenzten Kreativität nicht viel Spass haben. Aber darum geht es nicht. Sondern darum, dass Scribblenauts zeigt, was ein Videospiel selbst mit der limitierten Technik eines Nintendo DS anzustellen vermag. Ein Must-Have für jeden ernsthaften Videospieler.
(Anmerkung: Das Review bezieht sich auf die englische Originalversion von Scribblenauts. In der deutschen Ausgabe scheint es einige Übersetzungsfehler zu haben.)

9/10

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Die PSP Go mit aufgeschobenem Display.
Die PSP Go mit aufgeschobenem Display.
Darauf haben wir lange gewartet: Die PSP Go ist die langerwartete Komplettüberarbeitung der Playstation Portable und seit dem 1. Oktober im Handel erhältlich. In Sachen Leistungsfähigkeit hat sich zwar nichts getan, dafür kommt die PSP Go optisch deutlich aufregender daher und – wer hätte das nach all den Dementi von Sony gedacht – verzichtet endlich auf das UMD Laufwerk. Damit ist die PSP Go auch ein Experiment, denn zum ersten Mal können die Spieler ihre Games nur noch via Internet herunterladen. Wie gut das bei Gamern und dem Handel ankommt, wird die Zukunft zeigen. Der Entscheid, nur noch auf digitale Distribution zu setzen, klingt zwar auf den ersten Blick sehr zukunftsträchtig, birgt aber auch einige Risiken.

Ich habe die PSP Go über das Wochenende einem Praxistext unterzogen und auf Herz und Nieren überprüft. Dabei habe ich die Standard-Prozesse durchlaufen, die wohl jeder Käufer (und Besitzer eines älteren PSP-Modells) durchmacht, inklusive allen Vor- und Nachteilen.

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Himmlisches Vergnügen oder heisse Luft?

Um seiner verstorbenen Frau die letzte Ehre zu erweisen, möchte der Renter Carl Fredricksen ihr gemeinsames Haus an die Paradiesfälle verfrachten. Am einfachsten geht das, wie jedes Kind weiss, mit Heissluftballons. Als das Haus abhebt, fällt ihm ein blinder Passagier auf: Pfadfinder Russell. Gemeinsam landen die beiden mit dem fliegenden Haus im Dschungel und müssen nun die Paradiesfälle ausfindig machen. Angelehnt an die Handlung des Filmes, lenkt ihr die beiden ähnlich durch den Urwald und müsst kleine Jump’ n ‘Run-Passagen und Schalterrätsel lösen.

Russell im Nahkampf mit der schlechten KI!
Russell im Nahkampf mit der schlechten KI!

Unser Fazit:
Große Filme werfen ihre düsteren Schatten voraus. Das Gesetz der Lizenz greift auch bei Oben und sorgt für mäßigen Spielspaß. Kinder und Eltern werden vermutlich wie immer der Franchise erliegen und dürfen sich auf das langsamste Spieltempo der letzten Jahre, eckige Grafik und schlechte KI freuen. Euer Computer-Partner bleibt regelmäßig an Mauern hängen, rennt in Fallen und erweist sich nur selten als hilfreich. Die Grafik ist zwar recht detailliert, aber unfassbar kantig. Einzig der Charme der Hauptfiguren und die gute deutsche Sprachausgabe retten den Titel vor dem totalen Absturz! Wer keine anspruchslosen Kinder hat, lässt die Finger von Oben, das ist ein Befehl!

4/10

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Nachdem Halo 3 Freunde von spannenden Stories gnadenlos enttäuscht, im Mehrspielermodus aber exzellent unterhalten hat, kommt mit Halo ODST endlich so etwas wie ein Nachfolger in den Verkauf. Ob die Orbital Drop Shock Troopers ihre Sache besser machen?

Sieht aus wie der Master Chief, ist es aber nicht: Halo ODST.
Sieht aus wie der Master Chief, ist es aber nicht: Halo ODST.
Das Kampagnen-Ende von Halo 3 war für mich einer der prägenden Momente in der Geschichte der Serie: So schlecht, dass es einen die zuvor eigentlich gelungene Spielzeit komplett vermieste. Aprupt, unspektakulär und, obwohl gleichzeitig das Trilogie-Ende, ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass wohl die Hälte des Entwickler-Teams bereits an einem anderen Projekt (oder dem Mehrspielermodus) werkelte.

Mit Halo ODST möchte Bungie aufholen. Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass man nun mehr Gewicht auf die Story und auch Nebenzweige der Geschichte legen würde, dass Halo ODST weniger aufgeregt und dafür mit etwas mehr Tiefgang daherkomme. Ein lobenswerter Ansatz, der meiner Meinung nach gar nicht so schlecht umgesetzt wurde.

Unser Fazit: Halo ODST gefällt mir im direkten Vergleich mit Halo 3 deutlich besser. Obwohl man die Grafik mittlerweile nicht mehr ganz taufrisch ist, gelingt den Jungs von Bungie ein Spiel mit ansprechender Story, spielerisch gut in Szene gesetzt und mit einem (wie es nicht anders zu erwarten war) guten Mehrspielermodus gespickt. Es gefällt die düstere Atmosphäre, die besser ausgearbeiteten Charaktere und eine tolle musikalische Untermalung. Leider sind aber gerade die Figuren in der Geschichte auch ein Wehrmutstropfen: Im direkten Vergleich mit Genregrössen wirken sie immer noch arg ungelenk. Verstärkt wird der Umstand durch eine Lokalisierung, die einmal mehr regelmässig ins Fettnämpfchen tritt – wieso nicht die englische Version mitliefern, wo das Spiel schon auf zwei DVDs kommt? Alles in allem ist Halo ODST ein gelungenes Actionspiel, dass aber keine Chance auf den Thron hat. Der reduzierte Preis rechtfertigt einen Kauf für Action- und vor allem Halo-Fans aber auf jeden Fall.

8/10

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Steueroase oder Styluswahnsinn?

Ein Spieler rettet die Welt. Das ist eigentlich schon das Wichtigste an der Story von Go! Go! Cosmo Cops. Mit dem Stylus bewaffnet kämpft und klettert ihr durch vornehmlich vertikal scrollende Level, die von kleinen Außerirdischen namens Babools bevölkert werden. Wahlweise als eines der beiden Geschwister Leo und Jenny hangelt ihr euch mit einem Zeitlimit im Nacken durch bunt gestaltete Welten. Zu Hilfe kommt euch dabei die Fähigkeit, mit einem so genannten Acroband an Steinen schwingend dem Levelende näher zu kommen. Bossgegner allerlei Couleur dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie kleinere Schlüsselrätsel.

Vorhang auf für das Klischeetheater.
Vorhang auf für das Klischeetheater.

Unser Fazit:
Menschen mit einer Abneigung gegen Manga-Optik sollten Go! Go! Cosmo Cops am besten direkt ignorieren. Die Aufmachung ist schrill und die Hintergrundgeschichte klischeetriefend. Wer sich aber davon nicht abschrecken lässt, den erwartet eine wirklich gelungene Mixtur aus Jump ‘n’ Run und Geschicklichkeitsspiel. Die Steuerung funktioniert von Anfang an exzellent und weiss dank steigender Komplexität stets bei Laune zu halten. Dank der knackigen Zeitlimits in den Welten bleibt das Spiel stets fordernd, ohne jedoch unfair zu werden. Freunde von Bomberman-Optik und Geschicklichkeitsspielen sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren, denn Go! Go! Cosmo Cops ist sicherlich einer der besseren DS-Titel in den letzten Monaten.

8/10

Wir danken Namco Bandai für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.

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Besser mal den Gurt umlegen, denn gebremst wird hier erst in letzter Sekunde: Codemasters schickt mit Colin McRae DiRT 2 einen heissen Anwärter um das Rennspiel des Jahres ins Rennen. Wir haben überprüft, ob es die opulente Grafik aus den Trailern auch ins Spiel geschafft hat und vor allem, wie sich die PS-Monster über die Pisten steuern.

Colin McRae DiRT 2 erscheint für alle aktuellen Konsolen.
Colin McRae DiRT 2 erscheint für alle aktuellen Konsolen.

Vor gut zwei Jahren hat Codemasters Colin McRae: DiRT veröffentlicht. Das Game verzichtete auf einen realistischen Ansatz und bot stattdessen rasante Action, ohne aber ins Genre der Funracer zu nutzen. Es folgte Racedriver: GRID, das einen ähnlichen Ansatz auf asphaltierten Strecken bot. Jetzt endlich dürfen sich Fans von staubigen Schotterpisten und verschlammten Feldwegen wieder hinter Steuer setzen: DiRT 2 ist zurück.

Unser Fazit: Mission accomplished. Codemasters liefert pure Qualität ab, und das auf fast allen Ebenen. Geboten wird ein intensives Fahrerlebnis, eingebettet in eine motivierende Karriere. Die Fahrzeuge steuern sich sauber und Action-geladen, auch wenn der Realismus öfter mal etwas zu kurz kommt (die Abstriche gehen aber immer zugunsten eines leichteren Zugangs und letztendlich des Gameplays). Grafisch und akustisch ist das Spiel ohnehin top, so dass man sich einmal mehr veranlasst sieht, über kleine Details zu meckern – etwa, dass keine Wettereffekte eingebaut wurden, oder dass “richtige” Rally-Etappen fehlen. Letzten Endes überzeugt aber die Liebe fürs Detail: Wenn man in Zeitlupe das Wasser auf die Frontscheibe spritzen sieht, im Cockpit des Wagens kleine Figuren hin- und herwippen oder nach einem rüpelhaften Rempler die Stoßstange fehlt, dann fühlen sich Pistenrowdies zu hause. Kaufempfehlung für Renn- und insbesondere Offroad-Fans.

8/10

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Zeitreise oder Zeitverschwendung?

Menschen mit Pixelphobie brauchen erst gar nicht weiterlesen. Das Namco Museum: Virtual Arcade ist eigentlich nur etwas für Retro-Fans. 34 Spiele, die Kindern der achtziger Jahre die Tränen in die Augen treiben dürften, finden sich auf der DVD versammelt. Dabei ist der Datenträger aufgeteilt in echte Retrospiele und Neuauflagen. Einige Titel sind auch bereits seperat als Download erhältlich und dürften sich schon bei dem einen oder anderen auf der Festplatte befinden. Herr und Frau Pac-Man, Dig Dug und Xevious geben sich ebenso ein Stelldichein, wie Galaga, Mappy und Pole Position.

Willkommen im Museum.
Willkommen im Museum.

Unser Fazit:
Langweilige und teils komplizierte Menüs, nach heutiger Sicht inakzeptable Grafik und fiepsiger Sound. Das dürfte vielen jüngeren Zockern als Resümee bereits reichen, um diese Kollektion zu meiden. Menschen mit Hang zu Sentimentalität und Abstraktion jedoch werden frohlocken, wenn sie das Museum betreten. Die Präsentation ist lieblos, die Klassiker als solche aber nach wie vor für einige Stunden Spielspaß zu gebrauchen. Vor allem die aufgebohrten Fassungen von Pac-Man, Mr. Driller und Galaga machen extrem viel Spaß und sind für Highscorejäger ein gefundenes Fressen.

7/10

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The Dark Knight ist der jüngste und für mich beste Batman-Film. Die düstere Atmosphäre und der unberechenbare, kaum greifbare Wahnsinn des Jokers haben definitiv aufgeräumt mit dem Image von Batman als Witzfigur im hautengen Kostüm. Genau wie der Film präsentiert sich jetzt auch Batman: Arkham Asylum. Erwachsen, düster und in spielerischer Hochform.

Das Meisterwerk von Rocksteady und Eidos: Batman Arkham Asylum.
Das Meisterwerk von Rocksteady und Eidos: Batman Arkham Asylum.

Das Arkham Asylum in Gotham City ist ein Sammelbecken für den kriminellen Abschaum der Stadt. Eine Menge der Insassen sitzen dank dem dunklen Ritter. Durchgeknallte, wahnsinnige Gestalten, deren Werdegang den von Charles Manson wie einen Spaziergang aussehen lassen. Der Schlimmste von allen wird jetzt eingeliefert: der Joker. Batman höchstpersönlich liefert die Knalltüte im farbigen Anzug ein. Innerhalb der dicken Mauern von Arkham startet das Game und gibt dem Spieler erstmals die Kontrolle über Batman. Die ersten Minuten verlaufen ruhig, zu ruhig: Lässt sich der Joker tatsächlich so einfach gefangennehmen? Die Sicherheitsmassnahmen sind überwältigend, trotzdem schwebt über dem Gang durch die zahlreichen Schleusen des Sanatoriums die Gewissheit nur eines: Gefahr. Ein paar Minuten später ertönt das hysterische Lachen des Jokers, am Boden liegen die Leichen der Wächter. Es hat begonnen.

Unser Fazit: Eidos und Rocksteady haben versprochen – und sie liefern. [amazon B001V7U0M4]Batman: Arkham Asylum[/amazon] ist ein sehr gutes Spiel, dass nur wenig Raum für Kritik lässt. Letzten Endes überzeugt vor allem, dass man merkt, wieviel Liebe und Arbeit in die Produktion gesteckt wurde. Jede einzelne Szene vermag zu überzeugen und die Atmosphäre des Spiels trifft die Mischung aus Action, Spannung und Thrill des Films perfekt, auch wenn es keine direkte Umsetzung ist (vermutlich gerade deshalb). Was man dem Spiel vorwerfen könnte, sind die mit der Zeit etwas monoton wirkenden Kämpfe. Hier hätte der eine oder andere herausragende Gegner gut getan. Schade ist auch, dass der Batman aus dem Spiel eine ziemlich gesichtslose Figur bleibt, die nur brav ihren Batman-Part erfüllt, mehr aber nicht. Trotzdem: Fans von Actionspielen sollten unbedingt zugreifen, denn Batman: Arkham Asylum ist ein echtes Juwel geworden.

9/10

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Obwohl die Xbox 360 in Japan recht abgeschlagen hinter der Konkurrenz liegt, finden sich auf Microsofts Flaggschiff selbst in Europa mittlerweile einige brauchbare Nippon-Rollenspiele. Auch Tales of Vesperia hat den Weg nach Deutschland geschafft und versucht euch mit riesiger Welt, epischer Geschichte und flottem Kampfsystem zu begeistern. In der Rolle von Yuri führt ihr eure stetig wachsende Truppe durch Terca Lumireis. Ganz klassisch erkundet ihr dabei Oberwelten, kehrt hin und wieder in Städten ein und erforscht Dungeons. Zwischendurch wird viel gekämpft und aufgelevelt.

Die Atmosphäre beginnt bereits im Intro.
Die Atmosphäre beginnt bereits im Intro.

Unser Fazit:
Na gut, sonderlich einfallsreich ist die Spielmechanik nicht und auch sonst wird jedes JRPG-Klischee bedient, aber Tales of Vesperia macht von Anfang an Spaß. Die Optik ist zuckersüß, die Welten abwechslungsreich und das Kampfsystem actiongeladen. Ihr habt direkten Einfluss auf eure Aktionen, zeitweise fühlt ihr euch wie in einem Prügelspiel. Gekämpft wird auf der Oberkarte im Sekundentakt, was schonmal ermüdend werden kann, aber wer seine Truppe nicht ordentlich auflevelt, hat bei den Bossgegnern keine Chance. Übrig bleibt ein nicht perfektes, aber sehr gutes Rollenspiel, über dessen Anschaffung auch Besitzer der Konkurrenzkonsolen mal nachdenken sollten!

8/10

Wir bedanken uns bei Namco Bandai für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.

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