Aus dem Kategorienarchiv:

Reviews

Kann das Arcade-Spiel die vollmundigen Versprechungen erfüllen?

Erst auf der diesjährigen E3 ließ Microsoft überraschend die Katze aus dem Sack und präsentierte eine von den Gears of War-Machern (Epic) produzierten Hommage an 2D-Klassiker wie Castlevania und Metroid. Nur wenige Monate später ist es soweit und Shadow Complex steht als krönender Abschluß des Summer of Arcade zum Download bereit.

In der kurzen Anfangssequenz dürfen wir an den Fähigkeiten schnuppern.
In der kurzen Anfangssequenz dürfen wir an den Fähigkeiten schnuppern.

Unser Fazit: Egal wie viel man über das Spiel im Vorfeld gelesen oder wie viele Videos man gesehen hat, in den ersten Minuten haut einen Shadow Complex dennoch komplett von den Socken. Weil es optisch einfach so opulent in Szene gesetzt ist, die Steuerung wunderbar eingängig ist und perfekt von der Hand geht. Doch auch danach offenbaren sich dem Spieler Schritt für Schritt eine Fülle an tollen Qualitäten. Das Gameplay ist eine Liebeserklärung an Vorbilder wie Super Metroid für das SNES, allerdings mit aufwendig in Szene gesetzter Story, furioser 3D-Optik und etlichen frischen, zeitgemäßen Features. Wer nach dem einmaligen Durchspielen noch nicht satt ist, bekommt eine Reihe interessanter Optionen an die Hand. Und ihr werdet das Hauptspiel mehr als einmal zocken wollen, versprochen!

9/10

Wir bedanken uns bei Microsoft für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.

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Der Helm ist auch bitter nötig (Trials HD, XBLA).
Der Helm ist auch bitter nötig (Trials HD, XBLA).

Als ich zum ersten Mal ein Video von Trials HD in Aktion sah, wusste ich: Das wird mein Spiel. Tolle Grafik, ein sehr flüssiges Gameplay, abwechslungsreiche Levels und jede Menge Crash, Boom, Bang. Mittlerweile ist Trials HD als Teil des XBL Arcade Sommers für 1200 Punkte auf dem Marktplatz gelandet und ich kann sagen: Das ist mein Spiel!

Fazit: Wow, das ist pure Sucht. Trials HD fesselt vom ersten Moment an mit seinem zugänglichen Gameplay, zieht dann die Schwierigkeitsschraube schnell an und lässt einen immer und immer wieder an scheinbar unmöglichen Stellen verzweifeln – und trotzdem bleibt man dran, kämpft, spielt und jubelt, wenn es endlich geschafft ist. Für mich eines der besten erhältlichen Arcade-Games, denn es stimmt einfach (fast) alles: Sehr gute HD-Grafik, stimmige Motorensounds, eine Steuerung mit nur vier Tasten, viel Abwechslung, ein eigener Streckeneditor und Anreize en masse, die einen am Ball halten. Schade hingegen finde ich, dass trotz Streckeneditor “nur” 50 Levels mitgeliefert werden – davon sind rund ein Drittel sauschwer, was regelmässig zu verkrampften Händen und roten Köpfen führt. Etwas mehr zugängliche Levels hätten dem Game gut getan. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

9/10

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Kaltes Grauen oder cooler Spaß?

Teil drei der erfolgreichen Filmreihe Ice Age bietet sich als Computer animierter Film natürlich an, auch das Wohnzimmer in Form eines Videospieles zu erobern. Grob an der Geschichte des Filmes orientiert, erlebt ihr allerhand Abenteuer in Dschungel-, Höhlen- und Eiswüstenszenarios. Dabei schlüpft ihr immer wieder in die Rolle eines anderen Helden des Filmes. Klassische Jump´n Run Passagen dominieren das Spiel, werden jedoch immer wieder von kleinen Minispielen aufgelockert. Technisch präsentiert sich das Spiel in gewohntem Comiclook und dürfte vor allem Fans des Films ansprechen.

Das Grauen hat einen Namen...
Das Grauen hat einen Namen...

Unser Fazit:
Mittelprächtige bis dürftige Grafik, altbackenes Spielprinzip und diverse Bugs, das zeichnet [amazon B0025VKGWY]Ice Age 3[/amazon] in erster Linie aus. Dennoch macht das ganze kurzzeitig Spaß, nette Dialoge und knuffige Charaktere halten euch zumindest ein paar Stunden bei Laune. Leider wird der eigentlich niedrige Schwierigkeitsgrad immer wieder von kleineren Fehlern im Leveldesign in die Höhe getrieben, was vor allem bei Kindern für Frust sorgen dürfte. Fans von Scrat, Sid und Diego werden wohl ohnehin zugreifen, aber knapp 60 Euro sind dann doch reichlich happig für ein solch durchschnittliches Produkt.

5/10

(Die kompletten Frostbeulen gibt es nach dem Klick.)

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Peitschenhieb oder Schlapphut?

Ursprünglich auch für die aktuelle stationäre Konsolengeneration von Sony und Microsoft geplant, schafft es die neueste Versoftung der Indiana Jones-Lizenz immerhin auf NDS, Wii und eben die PSP. Im Jahre 1939 macht ihr euch rätselnd und prügelnd rund um den ganzen Globus auf die Suche nach dem sagenumwobenem Stab des Moses. Die Spielmechanik und die meisten Umgebungen in [amazon B0025VKGY2]Indiana Jones un der Stab der Könige[/amazon] erinnern häufig an die Abenteuer von Frau Croft, weisen jedoch einen wesentlich höheren Actionanteil auf. Für Atmosphäre sorgen dabei die akzeptable Grafik und eine gute akustische Inszenierung.

Peitsche und Schlapphut, Willkommen im Zirkus!
Peitsche und Schlapphut, Willkommen im Zirkus!

Unser Fazit:
Den großen Spielspaßschatz findet ihr mit Indiana Jones und der Stab der Könige auf der PSP sicherlich nicht, dafür wirkt das Ganze irgendwie zu unfertig. Für ein paar Stunden Unterhaltung ist der Peitschenschwinger aber dennoch gut. In erster Linie liegt das an den meist gut funktionierenden Prügeleinlagen und der hübschen Präsentation. Die Grafik ist für portable Verhältnisse zumeist recht ansehnlich und der orchestrale Soundtrack sowie die originale Synchronstimme von Harrison Ford sorgen für eine stimmige Atmosphäre. Für Fans des Schlapphutträgers und andere Aktionsabenteurer ist die Software durchaus ein Blick wert, zumal auf der PSP ohnehin nicht die große Auswahl herrscht.

6/10

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SEGA setzt mit Virtua Tennis 2009 erstmals auch auf Wii zum Aufschlag inklusive MotionPlus-Unterstützung an. Serviert uns SEGA damit ein Ass, oder geht der Ball ins Aus?

Spiel, Satz und...?
Spiel, Satz und...?
Unser Fazit: Virtua Tennis 2009 hält den Ball nur mit Mühe im Match. Die Unterstützung von MotionPlus bringt zwar durchaus einen Gewinn, was das Erkennen von Schlägen betrifft, allerdings sind wir von einer präzisen Steuerung noch weit entfernt. Frust und Spielspaß wechseln sich ab, wobei es meiner Meinung nach von der Einstellung des Spielers abhängt, was letztendlich überwiegt. Kritische Gamer, die sich auf eine einigermaßen realistische Umsetzung gefreut haben, werden womöglich enttäuscht den Kopf schütteln. Manche jedoch werden mit Virtua Tennis 2009 durchaus ihren Spaß haben. Dafür sorgt auch der große Umfang des Spiels inkl. lustigen Minispielen, einem Karriere- und Onlinemodus. Vor dem Kauf solltet ihr das Spiel also auf alle Fälle probespielen, um beurteilen zu können, ob Virtua Tennis 2009 euer Fall ist.

6/10

Wir bedanken uns bei SEGA für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.

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Lange mussten Fans des Boxsports auf den vierten Teil der Fight Night-Reihe warten, aber nun dürfen sie wieder in den Ring steigen. Eine große Auswahl an Boxlegenden, feine Grafik und eine präzise Steuerung sollen euch an die Konsole locken. Zum Kampf antreten könnt ihr dabei in drei überschaubaren Spielmodi, einem schnellen Fight für zwischendurch, dem obligatorische Karriere-Modus und der Möglichkeit, online eure Kräfte zu messen.

Man kann den Schweiss förmlich riechen
Man kann den Schweiss förmlich riechen

Unser Fazit:
Die große Revolution bleibt zwar aus, Teil vier der Boxreihe aus dem Hause EA hat sich aber weiterentwickelt. Die Steuerung ist sehr präzise, die Grafik schön detailliert und die Computergegner angemessen intelligent. Die Präsentation des wichtigen Karrieremodus ist allerdings so dermaßen schlicht und langweilig, dass es in der B-Note erhebliche Abzüge gibt. Don King Boxing hat hier sehr anschaulich gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln Atmosphäre erzeugen kann! Ansonsten gibt es mit [amazon B001ULCSVW]Fight Night Round 4[/amazon] aber, wie von Electronic Arts erwartet, ein großartiges Stück Sport-Software, dass den Meistertitel in allen Klassen von seinem Vorgänger würdevoll übernimmt.

8/10

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Damen und Herren: Herzlich willkommen im Jahre 1943. Es ist wieder einmal Zeit, das Schlachtfeld zu stürmen und mit Gebrüll, Taktik und donnernden Soundeffekten im Pazifik einzufahren. Hereinspaziert!

Angeblich sollen bereits 80'000 Spieler Battlefield 1943 spielen - nur auf der Xbox 360.
Angeblich sollen bereits 80'000 Spieler Battlefield 1943 spielen - nur auf der Xbox 360.
Zugegeben: Das “Hereinspaziert!” darf mit einem gewissen sarkastischen Unterton verstanden werden, denn nach wie vor werden die spielwütigen Battlefield-Fans von Serverproblemen geplagt – aber dazu später mehr. Back to the roots lautet die Device von Battlefield 1943, dass sich sowohl in Sachen Spielprinzip als auch der vorhandenen Mehrspielerkarten ziemlich genau an den Startkandidaten der Serie (Battlefield 1942) hält. Geboten wird gewohnte Kost, aber aussergewöhnlich gut aufbereitet und, dass soll auch erwähnt sein, zu einem Hammerpreis.

Unser Fazit: Lässt man die Tatsache ausser acht, dass man als zahlungswilliger Kunde mit einem (im Moment immer noch) schlecht funktionierenden Spiel abgestraft wird, bleibt nur eines übrig: pures, unverfälschtes Gameplay. Drei Klassen, drei Karten, 560 MB zum Downloaden und knapp 13 Euro zum Bezahlen. Verpackt ist die ganze Pracht in eine tolle Engine, die zerstörungswütigen Menschen den einen oder anderen Jubelschrei entlocken dürfte. Dazu serviert wird umwerfender Sound, ergänzt mit gutem Force Feedback und einer Steuerung, die selbst ein mittelmässig begabter Goldhamster in ein paar Minuten Effeff beherrschen würde. Abgesehen von der Ausstattung gibt es hier ein Vollpreisspiel für ein paar läppische Euronen – das bedeutet “Kaufen”, sofern man etwas für reine Multiplayer-Spiele im Stil von Battlefield übrig hat.

9/10

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Uppercut oder Selbstverstümmelung?

Als preisgünstige Alternative zu der beliebten Fight Night-Reihe erschien vor einigen Wochen das rund dreißig Euro günstige [amazon B00139MHNA]Don King Boxing[/amazon]. Eingebunden in viele Videoschnipsel kämpft ihr euch durch den obligatorischen Karrieremodus, trainiert im Studio und haut euch online auf die Mütze. Freispielbare Goodies sollen euch ebenso bei Laune halten wie immer wieder eingestreute Klassik-Kämpfe. In diesen kurzen Sequenzen spielt ihr entscheidene Szenen Boxsport-relevanter Kämpfe nach, zum Teil sogar in Schwarz/Weiss.

Ich hätte ja eher den Don auf´s Cover gepackt...
Ich hätte ja eher den Don auf´s Cover gepackt...

Unser Fazit:
Die Damen und Herren bei Take 2 wissen ganz genau, weswegen sie Don King Boxing nicht als Vollpreisspiel auf den Markt geworfen haben. Der Schwierigkeitsgrad ist unausgewogen, die Grafik nur Mittelmaß und diverse Designmängel verwehren eine höhere Wertung. Dennoch macht das Boxen Spaß, die Atmosphäre ist sehr gelungen und der Preis ist unschlagbar. Das Spiel wirkt insgesamt sehr ambitioniert, man bekommt jedoch den Eindruck, dass die Programmierer unter Zeitdruck standen. Viele Alternativen bietet der Markt für Boxfreunde allerdings nicht und wer von Fight Night die Nase voll hat, sollte dem Verrückten mit der krassen Frisur wirklich eine Chance geben!

6/10

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Ballerspaß oder einfach nur Balla Balla?

Rez HD, entwickelt von Tetsuya Mizuguchi, ist der kurze Titel eines Ausnahme-Ballerspieles. Ursprünglich für den in Frieden ruhenden Dreamcast aus dem Hause SEGA entwickelt, ist nach einer PS2-Umsetzung seit letztem Jahr auch für Microsofts Flaggschiff eine Konvertierung erhältlich. Als Download für die Xbox 360 müsst ihr gut zehn Euro investieren, um euch an dem psychedelischen Effektfeuerwerk laben zu dürfen. Die vektorbasierte Grafik und elektronische Musik schaffen dabei eine komplett eigenständige Note.

Klassiker in high definiton
Klassiker in high definiton

Unser Fazit:
Wer sich auf den ungewöhnlichen Grafikstil und das technoide Gehämmer einlassen kann, erwartet eine spielbare Hommage an den Film Tron. Sound und Grafik gehen hier eine schöne Symbiose ein, das Gefühl, ein pures Ballerspiel zu zocken kommt nur selten auf. Rez HD fühlt sich vielmehr wie ein Musikspiel an, die Explosionsgeräusche der Gegner fügen sich wunderbar in den Klangteppich ein. Der Schwierigkeitsgrad wird in den fünf Welten niemals unfair, aber durchaus fordernd. Gelegenheitsspieler und Technohasser werden wohl die Finger von Rez lassen, alle anderen sollten einfach mal Probe spielen. Der Ästhetik kann man sich jedenfalls nur schwer entziehen.

7/10

(den kompletten Ballerrausch gibt es nach dem Klick)

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Das australische Entwicklerstudio Firemint hat sich mit der Umsetzung von Handyspielen einen Namen gemacht. Mit Real Racing für das iPhone liefern sie nun eines ihrer besten Werke ab.

realracing3
realracing3
Im Appstore tummeln sich zahlreiche Rennspiele und einige davon sind richtig gut. Dazu gehören auch die Umsetzungen von The Fast and the Furious sowie Need for Speed, die beide ihre grossen Brüder (Film bzw. Konsolenspiel) auf dem iPhone übertreffen. Die gesammelten Erfahrungen bei der Entwicklung dieser Spiele liess Firemint offensichtlich in ihr neustes Werk Real Racing einfliessen, denn das Game rrrroooockt.

Unser Fazit: Was für ein Game! Real Racing kostet nur läppische 7.99 Euro / 11 Franken, stellt aber die meisten Vollpreis-Rennspiele von PSP und Nintendo DS problemlos in den Schatten. Einfache und sauber funktionierende Steuerung, gute Fahrphysik, klevere Gegner, mehrere Modi und zahlreiche Fahrzeuge und Strecken. Am besten gefallen hat mir die tolle Cockpit-Ansicht, die sich flüssig steuert und sogar auf dem kleinen iPhone-Screen in engen Kurven für erhöhten Herzrhythmus sorgt. Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Garage: Es darf nicht getunt werden. Aber falls je ein Nachfolger an den Start geht, und das wollen wir in diesem Fall hoffen, dann muss sich der ja auch noch irgendwie verbessern können. Kaufbefehl.

9/10

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