Die Rückkehr der Zipfelmütze
Zauberer, Außerirdische und Märchengestalten, diese Kombination bieten heuer nicht viele Spiele. Nicht dass man sich jemals gedacht hätte, dass dieser Missstand behoben werden sollte, nimmt sich nun der aktuell fünfte Teil der Simon the Sorcerer – Reihe dieser Problematik an. Die Zauberwelt wird von Ork-ähnlichen Aliens heimgesucht und Simons Freundin Alix entführt. In der Rolle des ewig jungen Zauberers ist es nun an euch sie wieder zu finden.
Wo hab ich bloß meine Mütze gelassen?
Unser Fazit:
Wer will schon Kontakt? In den ersten dreißig Minuten ist man sich als Spieler aufgrund der doofen Geschichte da noch unsicher. Gibt man [amazon B001NOY8M8]Simon 5[/amazon] aber eine Chance, darf man sich auf ein paar Stunden spaßiges Zeigen und Klicken freuen. Witzige Dialoge, zugängliche Rätsel und hübsche Grafik machen den Titel vor allem für Adventure-Neulinge interessant. Alte Hasen dürften sich jedoch über die etwas zu leicht geratenen Rätsel ärgern.
8/10
Wir bedanken uns bei The Games Company für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.
(Den kompletten Zauberspaß gibt es nach dem Klick.)
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Neues Genre: Comedy-Shooter
Na sowas, ganz klammheimlich hat sich da ein Spielchen mit dem sperrigen Namen [amazon B001P5HRPK]Eat Lead – The Return of Matt Hazard[/amazon] ins Videospieleregal meines Vertrauens geschummelt. Dabei hat der Titel soviel Heimlichtuerei überhaupt nicht nötig. Selten zuvor habe ich bei einem Shooter so viel lachen oder zumindest schmunzeln dürfen. Technisch gesehen ist das Ganze leider weniger lustig, unansehnliche Animationen und Texturenarmut stehen einem aktuellen Shooter nicht so gut zu Gesicht.
Das nenn ich mal ne Rückkehr
Unser Fazit:
Ein niedriges technisches Niveau, die kaum vorhandene Gegner-KI und eine zuweilen störrische Steuerung verwehren vorliegendem Shooter leider eine höhere Wertung. Wer aber dennoch einen Blick riskiert, wird für einige Stunden sehr gut unterhalten. Dazu tragen in erster Linie die witzigen Ideen bei, die Videospielklischees aller Art persiflieren. Die kernigen Sprüche eures Protagonisten sind meist gut plaziert und nerven nur selten. Ansonsten ist die deutsche Sprachausgabe inhaltlich zwar passend dämlich, aber manches Mal einfach schlecht gesprochen. Für Fans des Genres, die glauben, schon alles gesehen zu haben, sicherlich ein längeres Probespiel wert.
7/10
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Die Playstation 2 stimmt einen rührseligen Schwanengesang an und beschert uns während ihrem hingebungsvollen Abgang eine wahre Freudenträne: Persona 4 gebührt die Ehre, der Konsole den finalen Schlussakkord zu entlocken. Das Beste: Das Spiel wird dieser würdevollen Aufgabe gerecht.
Nach Persona 3, das im letzten Jahr auf der Playstation 2 erschien und mit der offiziellen Erweiterung FES in kurzem Abstand formvollendet abgerundet wurde, erscheint nun quasi postwendend der vierte Streich von Atlus. Dessen Produktion wird in hiesigen Gefilden von Square Enix vertrieben – mit dem Nachteil einer nicht eingedeutschten Fassung. Wer des Englischen mächtig ist und mit der Philosophie und Grundstruktur eines JRPGs nicht auf Kriegsfuß steht, kann hier durchaus euphorisiert zugreifen. Kenner des Vorgängers fühlen sich zudem auch in der Fortsetzung auf Anhieb heimisch. Die Entwickler haben sich der Schwächen von Persona 3 angenommen und an vielen Stellen geschliffen und geschraubt.
Unser Fazit: [amazon B001OB6KZI]Persona 4[/amazon] stellt einen mehr als würdigen Abschluss der Playstation 2-Ära dar. Die Konsole von Sony bestach gerade durch eine famose Auswahl an japanischen Rollenspielen. Deshalb ist es umso angemessener, dass sich das kontroverse Genre anschickt, den Schlusspunkt zu setzen. Und es hätte sich kaum ein geeigneteres Spiel gefunden. Der vierte Teil der Persona-Reihe kann mit seiner sehr erwachsen anmutenden Handlung und den mit Sorgfalt und Tiefgang konturierten Charakteren auf Anhieb begeistern. Trotz allen Lobsprüchen und Empfehlungsschreiben muss aber auch gesagt sein, dass sich das Spiel, ähnlich wie der Vorgänger, sehr konservativ zeigt, was die Interpretation dieses Genres angeht. Monoton abgespulte Dungeons paaren sich mit teilweise aufbrechenden Dungeon Crawler-Anleihen. Wer dagegen nichts einzuwenden hat, wird seinen persönlichen heiligen Gral finden. Alle anderen sollten viel Geduld aufbringen, die sich aber auszahlt. Das Spiel zielt auf eine exakt abgestimmte Käuferschicht ab, die auch mal alle zeitökonomischen Bedenken außer Acht lassen kann.
8/10
(Das Review in voller Länger gibt es nach dem Klick.)
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Zunächst hatte ich bei Ninja Blade mit einem echt durchschnittlichen Actiontitel gerechnet. Ein furchtbar hässliches Cover, eine langweilige Produktbeschreibung und wenig aussagekräftige Screenshots ließen nicht viel Gutes erahnen. Gibt man der Durchschnittlichkeit jedoch eine Chance, kann man durchaus positiv überrascht werden. Ninja Blade präsentiert sich als überladene Mischung aus interaktivem B-Movie und Hack´n Slay.
Ein Ninja auf dem Weg zur Arbeit
Unser Fazit:
Habt Ihr Spaß an God of War, Devil May Cry und Viking, dürfte euch auch Ninja Blade gut unterhalten. Die krude Mischung aus ScienceFiction, Quick-time-Event-Dauerfeuer und Ninjatrash stellt ein sehr eigenständiges Produkt dar, dass nicht viel mehr als gut unterhalten will. Grafisch präsentiert sich Ninja Blade mit unfassbar altbackenen Texturen und teils sehr kantigen Zombiemodellen weitestgehend unansehnlich. Positive Akzente werden jedoch durch schöne Effekte und haushohe Kreaturen gesetzt, was die Optik mit Ach und Krach auf ein akzeptables Maß hebt. Wer sich nicht von der abstrusen Geschichte und der simplen Spielmechanik abschrecken lässt, wird einige Stunden bester Unterhaltung erleben.
8/10
(die komplette Ninja-Sause gibt es nach dem Klick)
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Die legendäre Spielhallen-Gaudi fordert euch nun auch bei Xbox Live Arcade und PSN dazu auf, ordentlich den Asphaltproleten zu markieren. Gebt Stoff!
Drift 'til you drop: Werdet eins mit der Kurve!
Unser Fazit: Wer noch kein OutRunner mit Herz und Seele ist, hat spätestens hiermit die perfekte Gelegenheit, einer zu werden. Das unbeschwerte “Kopf abschalten, auf die Tube drücken”-Spielprinzip zündet sofort, und bietet dennoch den gewissen Funken Anspruch, in den sich echte Racing-Freaks wochenlang verbeißen können. Zudem bietet der Online-Multiplayer für bis zu 6 Spieler stets Herausforderung. Wäre der Umfang nicht so bedauerlich entschlackt, hätte es hier die Höchstpunktzahl gegeben.
9/10
(Noch mehr PS gibt es nach dem Klick.)
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Ich weiß auch nicht, was schlimmer ist: in GTA auf unschuldige Menschen zu schießen oder in Cabela – Dangerous Hunts 2009 Tiere auf´s Korn zu nehmen. Das muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Welche Entscheidung ich euch aber abnehmen kann, ist ernsthaft über den Erwerb der vorliegenden Jagdsimulation nachzudenken.
Katzen würden Jäger kaufen
Unser Fazit:
Politisch höchst unkorrekt wird in Cabela – Dangerous Hunts 2009 auf die Jagd nach wilden Tieren gegangen. Diese reagieren in der Regel sehr vorhersehbar, treten zahlreich in Erscheinung und sind zumeist böse oder verrückt. Die Grafik wirkt extrem altbacken, die Animationen sind hölzern und die Schatten eine pixelige Frechheit. Der Sound sorgt dabei mit guten musikalischen Akzenten in bedrohlichen Situationen für das einzige atmosphärische Highlight.
Insgesamt ein unspektakuläres und zweifelshaftes Vergnügen. Wer aber gerne Tiere quält, greift aufgrund von Alternativen trotzdem zu!
4/10
(das komplette Halali gibt es nach dem Klick)
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In einer Zukunft, in der Luftkampfgeschwader wie Sportschuhe heißen, liegt das Schicksal des freien Amerikas in euren Händen. Mit H.A.W.X. präsentiert uns Ubisoft klassische Flug-Action im Namen des militärvernarrten Politthriller-Autors. Wir sind für euch ins Cockpit gestiegen.
Wo Tom Clancy draufsteht, ist bekanntermaßen nicht zwangsläufig Tom Clancy drin. Auch H.A.W.X. basiert auf keinem seiner Romane, ist aber thematisch im selben fiktiven Kosmos wie die Ghost Recon-Spiele und das 2008 erschienene EndWar angesiedelt. Nach Stealth-Action, Taktik-Shootern und Echtzeit-Strategie wird die Lizenz nun erstmals auf ein Genre verwendet, das zuletzt immer weiter von der Bildfläche verschwunden war. Der Vergleich mit Namcos Ace Combat-Reihe drängt sich natürlich auf, und auch Klassiker wie Strike Commander werden wohlig ins Gedächtnis gerufen. Doch ist das Luftkampfspektakel auch wirklich ein Höhenflug für Fans?
Unser Fazit: Aufs Skelett reduziert. Nur das Wesentliche. Arcade. H.A.W.X. will nichts als pure, simpelste Action, und liefert auch zunächst eine anständige Darbietung ab. Doch nach 6 Stunden Kurzweil, die die Kampagne in Anspruch nimmt, braucht es schon eingeschworene Fans, um das Spiel im Laufwerk zu behalten. Alle anderen finden entweder ihren Gefallen an den spaßigen Mehrspieler-Features, oder vergessen das einfältige Missionsdesign und die etwas lieblos geratene Präsentation schnell wieder. Doch wer einem soliden Flugaction-Titel mit tollen Ansätzen solche Unzulänglichkeiten prinzipiell verzeihen kann: Flightsuit up!
7/10
Wir bedanken uns bei Ubisoft für die freundliche Bereitstellung eines Testmusters.
(Das Review in voller Länge gibt es nach dem Klick.)
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Es ist so weit: Wii erhält mit Tenchu 4 Shadow Assassins den ersten Ableger der Tenchu-Serie. Wurde auch höchste Zeit, denn das Schleichgenre ist auf Nintendos Heimkonsole unterbesetzt. Kann das Game den Ninja in uns wecken?
Tenchu Shadow Assassins.
Unser Fazit: Tenchu Shadow Assassins hätte ein perfektes Schleichspiel werden können, zum ganz großen Hit reicht es dann aber leider doch nicht. Dazu ist es einfach zu linear und vieles hätte man besser machen können. So gibt es keinen Mehrspieler- oder gar Onlinemodus, die Gegner-KI ist oftmals dumm und unrealistisch und vor allem die Schwertkämpfe (QTE)
nerven frustrieren enorm. Doch
Tenchu 4 hat auch einige gute und atmosphärische Momente, bietet eine ansprechende Grafik und ordentlichen Umfang. Im Endeffekt haben wir es hier also mit einem Schleichspiel zu tun, mit dessen Schwächen man leben lernen muss. Dann (und nur dann) macht
Tenchu Shadow Assassins auch Spaß. Genrefans können zugreifen, alle anderen sollten das Spiel erstmal probespielen.
7/10
Wir bedanken uns bei Ubisoft für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsmusters.
(Für ein Wiedersehen mit Rikimaru, Ayame und einer Katze reicht ein einfacher Klick.)
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Als Entwickler für iPhone-Software hat man es nicht leicht: Bei der großen Auswahl im AppStore muss man aufpassen, dass das eigene Spiel nicht in der Masse ertrinkt. Doch diese Sorge muss Eliss zum Glück nicht haben.
Ein Logo, das die Schönheit des Spiels zusammenfassen kann.
Unser Fazit: Warum
Eliss nicht untergehen wird? Weil es einzigartig ist. Trotz der hohen Menge an Geschicklichkeits- und Puzzle-Games im AppStore sticht
Eliss problemlos heraus und macht durch den wohl simpelsten Stil, eine wunderbare Soundkulisse und süchtig machendes Gameplay auf sich aufmerksam. Steph Thirion weiß, was Kunst bedeutet. Das kommt dem Spieler zugute: Man darf sich fühlen wie in einem interaktiven, hypnotisierenden Multitouch-Kunstwerk.
Steph Thirion: “Warm up your hands, you’re up for some serious finger gymnastics in the bizarro galaxy.”
9/10
(Abstruse Abstraktion für Kunstfreunde gibt es nach dem Klick.)
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Lange mussten wir auf ihn warten und neidisch beäugten wir letzten November die Japaner: Der [amazon B001TH8K00]DSi[/amazon]steht seit gestern früh endlich auch in den deutschen Regalen. Mit seiner enormen Zahl an Vorbestellungen konnte man sich heute auf eine Schlange beim Game-Dealer seines Vertrauens gefasst machen. Doch weiß Nintendos neuer Handheld auch im Praxistest zu überzeugen? Wir haben es für euch herausgefunden.
Endlich ist er da, der Nintendo DSi.
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