Apr 262010
 

„Traditionell war es in vielen Klein- und Handwerksbetrieben üblich, am Montag nur ‘mit halber Kraft’ zu arbeiten.“ (Wikipedia)

(Wir arbeiten zwar nicht mit halber Kraft, liefern euch aber in dieser kleinen Rubrik News, welche sich hauptsächlich übers Wochenende angesammelt haben. Es handelt sich hierbei um leichtverdauliche Kurzmeldungen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gaming-Welt. Genau das Richtige also für einen blauen Montag und den Start in die neue Woche.)

Da Gerhard sich ein bisschen freie Zeit gegönnt hat kommt dieses Mal der blaue Montag aus meiner Feder. Und los gehts.

Left 4 Dead 2 DLC „The Passing“ runterladbar.

Letzten Freitag war es endlich so weit: Mit „The Passing“ veröffentlichte Valve, wie angekündigt, das neue und äußerst umfangreiche DLC für Left 4 Dead 2. Und wie zu erwarten war kostet es für xbox360 560 MSPoints während die PCler fein raus sind und nichts löhnen müssen. Valve hat den DLC richtig voll gepackt. Neben einer kompletten neuen Kampagne mit drei Maps, in der wir u.a. auf die alten Überlebenden aus dem ersten Teil treffen, gibt es noch viele weitere neue Dinge, die uns vor allem in der neuen Kampagne begegnen. Dazu zählen die beiden neuen Waffen (Golfschläger und M60-Maschinengewehr), neue Achivements und eine neue Zombieklasse, den Fallen Survivor. Zudem gibt es mit den „Mutationen“ wöchentlich wechselnde Spielmodi, die die schon vorhandenen Spielmodi erweitern oder in kleinen Nuancen verändern. Den Anfang macht „Realism Versus“, also der bekannte Versusmodus mit den Eigenschaften „realism“. Was uns in den kommenden Mutationen begegnet, wird kurz vorher auf dem offiziellem Blog, der nun wie bei Team Fortress 2 im Hauptmenü des Spiels verlinkt ist, bekannt gegeben. Der ebenfalls via Blog angekündigte Coop-Modus ist indes noch nicht zu finden. Wann und ob dieser nachgereicht wird, ist noch nicht bekannt.

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Dez 102009
 
Bald Dauerzustand?
Bald Dauerzustand?

Dass das Zerfleddern von Modern Warfare 2 kein Ende nehmen würde, war spätestens nach den ersten Runden im Multiplayer klar. Das IWNet hat mehr Glückspielcharakter als eine Runde Lotto, besonders dann, wenn man mit einer Party von mehr als 3 Leuten zusammen zocken möchten.

Doch so ärgerlich Modern Warfare 2 schon innerhalb des Spiels ist, so scheinen die Probleme gerade erst zu beginnen.

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Sep 212009
 

Dahinter spielt sich ebenfalls einiges ab.
Dahinter spielt sich ebenfalls einiges ab.

World of Warcraft ist mit Sicherheit das bekannteste und wohl auch lukrativste MMORPG dieser Welt. Auf der Game Developers Conference in Austin hat Frank Pearce von Blizzard einige Zahlen zum Spiel veröffentlicht, viele davon sind beeindruckend. Jetzt also eine kurze Auflistung dazu.

Menschen

Weltweit arbeiten im Moment über 4.600 Personen an und für World of Warcraft. Am Spiel selbst entwickeln 32 Programmierer; 5,5 Millionen Zeilen Quellcode sind bis jetzt entstanden. Insgesamt gibt es 37 Designer und 51 Grafiker. Weitere 123 Mitarbeiter kümmern sich um Filme wie Zwischensequenzen und Intros. Für die unterschiedlichen Sprachversionen und weitere Qualitätssicherungsaufgaben sind 245 Personen am Werk. Für die Buchhaltung alleine arbeiten 340 Mitarbeiter, 2.056 sind im Kundendienst beschäftigt und weitere 66 betreuen die Comunity und hauptsächlich die Foren. Zwei Angestellte haben die Aufgabe zu überprüfen, ob die Story und History von World of Warcraft im Spiel und Büchern korrekt verwendet wird. Mit Marketing, PR und weiteren Abteilungen kommt man so auf ca. 4.600 Beschäftigte – 221 Jobs sind noch unbesetzt.

Auch technisch tut sich so einiges hinter den Kulissen von World of Warcraft.

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Sep 172009
 

Schau mir in die Augen, Kleines!
Schau mir in die Augen, Kleines!

Robert Kotick, CEO von Activision-Blizzard, traf sich mit Analysten in Deutschland um die künftigen Pläne des Unternehmens vorzustellen. Und was der gute Mann dabei vom Stapel gelassen hat ist schlichtweg unglaublich. Egal ob es um Spaß, Konsolen, Angestellte oder uns Kunden ging – bei Kotick bekam jeder sein Fett weg. Gehen wir seine Aussagen einfach schön der Reihe nach durch.

Spiele sind für Typen, die kein Date abbekommen

Er begann seinen Rundumschlag mit folgender Aussage:

„Die meisten der 20 Jahre, in denen ich für Wachstum bei Activision gesorgt habe, waren wir damit zufrieden, Produkte herzustellen, die attraktiv für den 16 bis 35 Jahre alten Typen sind, der kein Date für Samstagnacht abbekommen hat.“

So sei es bisher gewesen, im Moment ändere sich das aber gerade sehr – immer mehr Frauen spielen und auch immer mehr ältere Personen widmen dem Hobby Videospiel Zeit. Auf diesen Fakt werde man natürlich reagieren. Ein noch nicht näher genanntes MMO, welches eine breitere Masse ansprechen soll, wurde genannt.

Robert Kotick kam damit allerdings erst in Fahrt…

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Jul 032009
 
Ohne Battle.net wird es bei StarCraft II künftig keine Mehrspielerschlachten geben.
Ohne Battle.net wird es bei StarCraft II künftig keine Mehrspielerschlachten geben.

Blizzard verkündete diese Woche eine Nachricht zu StarCraft II, die schon länger im Raum stand, aber erst jetzt vollends bestätigt wurde: es wird keine LAN-Unterstützung für den Mehrspielermodus geben. Wer gegen andere wettrüsten will, kann dies künftig nur noch über Blizzards Battle.net tun.

Diese Entscheidung wird zum einen mit der Pirateriebekämpfung begründet, denn im Battle.net funktioniert jede Seriennummer nur einmal, so dass fleißigem Kopieren und dem Weitergeben von Registrierungscodes auf diesem Wege Einhalt geboten werden soll. Zum anderen sollen die Spieler in den bestmöglichen Multiplayer-Genuss kommen, der über das Battle.net geboten werden kann. Ein eigens hierfür zusammengestelltes Entwicklerteam arbeitet gerade an neuen Features, die in naher Zukunft enthüllt werden sollen.

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Mai 212009
 
Wirklich nur ein Versehen oder dürfen wir hoffen?
Wirklich nur ein Versehen oder dürfen wir hoffen?
Auf der USK-Seite ist ein gar interessanter Eintrag in der „aktuell geprüft“-Übersicht aufgetaucht. Scheinbar lief da aber etwas falsch, denn kurze Zeit später suchte man wieder vergebens nach der ominösen Special Edition von Monkey Island für die Xbox 360, die angeblich am 19. Mai getestet wurde. Frau Schulz von der USK stritt bei Nachfrage natürlich sofort alles ab, behauptete, da sei ein Fehler unterlaufen. Der Eintrag sei falsch und dieses Spiel würde überhaupt nicht erscheinen. Auch von Activision, die als Publisher eingetragen waren, kam keine Auskunft.

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Mai 082009
 

1. Activison-Blizzard fährt dicke Gewinne ein
(derStandard.at)
Im ersten Quartal 2009 hat Activision-Blizzard einen überraschend hohen Gewinn erzielt. Mit 981 Millionen US-Dollar lag der Gewinn um 100 Millionen höher als erwartet – da freuen sich die Aktionäre. Geld in die Kassen gespült hat vor allem die Call of Duty-Serie, World of Warcraft und Guitar Hero. Mit derartig guten Ergebnissen kann es sich der weltgrösste Publisher natürlich leisten, ein bisschen einzukaufen: Sieben Studios hat das Unternehmen in der letzten Zeit übernommen. Und mit Starcraft 2 sowie noch unangekündigten Spielen von Blizzard dürfte der Game-Koloss auch weiterhin einer rosigen Zukunft entgegen blicken.

2. Gute Reviews sind nicht alles
(kotaku.com)
Es gibt zwei Spiele mit Rap-Star 50 Cent: Das übelst schlechte 50 Cent Bulletproof sowie das erst kürzlich erschienene und ganz passable Blood on the Sand. Bei einem doch relativ grossen Wertungsunterschied und klaren Meinungen in den Reviews könnte man meinen, dass sich Blood on the Sand auch deutlich besser verkaufen müsste. Falsch: Das miesere Spiel verkaufte sich 12x besser. Der Grund? Damals schwamm 50 Cent auf einer richtigen Erfolgswelle, war en vogue. Heute gehört der klassische Titten-Gangster-Kommerz-Rap langsam aber sicher einer aussterbenden Gattung an – entsprechend schlechter die Verkäufe.

3. „Spieleaktivismus“
(krawall.de)
Wenn sich Politiker in ungerechtfertigter und häufig auch schlichtweg falscher Art und Weise über Spiele auslassen, ist die Empörung in der Szene jeweils gross. Doch mehr als Empörung kommt nicht zustande, und die Blogs, Foren und einschlägigen Seiten werden trotz guter Argumente von Politikern und Verbots-Freunden nicht gelesen (die schlecht artikulierten Wutausbrüche Minderjähriger lassen wir jetzt mal aussen vor). Einen anderen Weg ging Matthias Dittmayer: Sein mittlerweile berühmtes YouTube-Video hat einiges bewirkt. Und das ist erst der Anfang. Spielaktivismus braucht das Land!

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Apr 242009
 

Neben Blur und Prototype die dritte neue Franchise von Activision.
Neben Blur und Prototype die dritte neue Franchise von Activision.

Singularity klingt für mich nach einem vielversprechenden Shooter. Ich liebe alles, was mit Manipulation der Zeit zu tun hat. In Singularity kann nicht, wie ursprünglich behauptet, die Zeit selbst manipuliert werden, sondern „nur“ das Alter von Objekten. Diese können verjüngt oder ins Greisenalter versetzt werden. Die Veränderungen sind in den meisten Fällen dauerhaft.

Man kann so beispielsweise mit Hilfe des TMD (Time Manipulation Device) einen Gegenstand 60 Jahre in seine Vergangenheit schicken, und so seinen damaligen Zustand wiederherstellen. Munitionskisten, Gasbehälter, diverses elektronisches Equipment – alles wird dank TMD die Auswirkungen der Zeit zu spüren bekommen und sich entsprechend ändern. Die Zeit kann für Objekte auch angehalten werden. Von Gegnern geworfene Granaten werden so einfach „eingefroren“ und für diese selbst dann zur explosiven Gefahr.

Dank des TMD sind sicherlich viele kreative Puzzles möglich. Hoffentlich wird dieses Potential im fertigen Spiel auch entsprechend umgesetzt. Mehr zu Singularity erfahren wir auf der E3. Nach dem Klick könnt ihr lesen, was Jon Zuk im Original zum TMD zu sagen hat.

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