Jun 232009
 

1. Rückwärts durch die Woche
(eurogamer.de)
Eher allgemeine Rubriken-Empfehlung, denn konkreter Link-Tipp: „Rückwärts durch die Woche“ erscheint auf Eurogamer jeweils am Samstag und fasst gekonnt die vergangene Gamer-Woche zusammen. Praktisch für alle, die keine Zeit haben, ihren Feed-Reader zu durchkämmen oder die so unverschämt sind, README.NFO nicht regelmässig zu lesen.

2. DAS PS3-Mod
(nextgamer.nl)
Steampunks unter den Lesern? Dann müsst ihr euch dieses PS3-Mod ansehen, ob ihr nun eine PS3 besitzt oder nicht. Holz, Rost und Messingrohre bedecken die PS3, dass es eine wahre Freude ist. Besonders der Rost sieht super aus. Ich würde dem Modder vorschlagen, ein eigenes Geschäft aufzumachen – wer so talentiert ist, kann damit eine Menge Kohle verdienen.

3. Der GameBone Pro erlöst gequälte iPhone-Spieler
(kotaku.com)
So toll das iPhone auch ist, die fehlenden physischen Buttons zum Steuern von Spielen sind ein Manko. Zwar kann das Apple-Handy die Knöpfe auf dem Touchscreen simulieren (und erst noch da, wo man möchte), aber es fehlt am „Spielgefühl“ und zu oft verdeckt man sich selbst mit der Hand die Sicht. Hilfe naht: Die australische Firma 22Moo stellt mit dem GameBone Pro eine interessante Lösung vor. Der Controller sieht tatsächlich aus wie ein Knochen und hat ein Steuerkreuz, zwei Schultertasten und vier Buttons auf der rechten Seite. Im Innern findet sich zusätzlich ein 2000mAh Akku zur Unterstützung des iPhones, zudem verfügt der GameBone über Lautsprecher und ein Mic. Schwerwiegender Nachteil: Ohne speziell programmierten Support für den Controller funktioniert er leider bei keinem der bisher erschienen Games. Ein Erfolg wird der Spieleknochen als nur, wenn er sich auf dem Markt schnell durchsetzt.

Weiterlesen »

Apr 302009
 

1. „Bild-Zeitung: CSU will World of Warcraft verbieten“
(golem.de)
Ein von der CSU-Politikerin Haderthauer angeblich geforderte WoW-Verbot geisterte heute durch Blogs und Twitter. Die bayrische Sozialministerin hat zwar gegen „Killerspiele“ gewettert, das angebliche Verbot ist aber eine Erfindung der allseits beliebten Bildzeitung. Tatsächlich hat sich Haderthauer dafür eingesetzt, dass bei der Prüfung durch die USK auch die Suchtgefahr geprüft werde. Bei World of Warcraft, dass bereits ab 12 Jahren freigegeben ist, vielleicht tatsächlich gar keine so schlechte Idee.

2. Die PS3 soll in 3-5 Jahren dominieren, sagt David Reeves
(gamesindustry.biz)
David Reeves, bald Ex-Präsident von Sony Europa, sieht den Höhepunkt der PS3 in drei bis fünf Jahren. „I don’t think it will be next year, but in three to five years it will become dominant on the market“, so Reeves zu Gamesindustry. Einerseits konsequent, hat Sony doch immer erklärt, sein Produkt werde eine Lebensspanne von ca. 10 Jahren haben. Andererseits doch sehr gewagt: Heute entwickeln sich Trends schneller, als man „aberwasistdenndas“ sagen kann. Bleibt zu hoffen, dass auch Reeves Nachfolger Andrew House uns regelmässig mit diskussionswerten Aussagen bei Laune hält.

3. Valve verklagt Activision, Activison droht mit Klage gegen Valve
(gamepolitics.com)
Würde es nicht so furchtbar viel kosten, wären die gegenseitigen Klagen irgendwie ganz lustig. Im aktuellsten Fall hat Valve seinen Konkurrenten Activision-Blizzard verklagt, da diese sich bei der Anfechtung einer bereits vor einem Schiedsgericht geregelten Einigung nicht an eben diese Einigung hielten. Alles klar? Eigentlich geht es um die Zahlung von Tantiemen, die aber nicht Activision-Blizzard schuldet, sondern Sierra. Da aber Sierra von Vivendi aufgekauft wurde und Vivendi in Activison, müssen die sich jetzt mit dem Fall herumschlagen. Das kann ja heiter werden.

Weiterlesen »

Apr 152009
 

1. Games sorgen für den Umsatz im iPhone-AppStore
(onlinepc.ch)
Im Moment nähern wir uns mit grossen Schritten einer noch grösseren Zahl: Nämlich einer Milliarde Downloads aus dem AppStore für iPhone und iPod Touch. Natürlich sind Gratis-Anwendungen wie etwa Skype hoch im Kurs, Kohle machen Apple und die Entwickler (bzw. Publisher) aber vor allem mit Games. So liegt in den USA Crash Bandicoot Nitro auf dem ersten Platz der kostenpflichtigen Downloads – mit $6 gehört das Game sogar zu den teureren Spielen. Wie oft Crash Bandicoot runtergeladen wurde, hat Vivendi bisher nicht erwähnt – OnlinePC geht von rund einer Million Downloads aus und damit etwa 6 Millionen Einnahmen (30% davon geht an Apple).

2. David Reeves tritt zurück
(computerandvideogames.com)
Via Pressemitteilung hat Sony heute eröffnet, dass der langjährige CEO von Sony Computer Entertainment Europe von seinem Posten zurücktritt. David Reeves war seit 1995 bei Sony tätig, zuerst für die Playstation-Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich, ab 2003 als CEO von SCEE. Damit war Reeves zuständig für über 100 Länder und erlebte in seinen 14 Jahren alle Playstation Produkte – von der PSOne bis hin zur PS3. „I never got to visit all 106 countries but managed 66“, so Reeves. Immerhin! Nachfolger von Reeves wird Andrew House.

3. Landwirtschafts-Simulator 2009 rockt Amazon
(pcgames.de)
Man ist versucht zu lachen, aber es gibt ihn tatsächlich: den Landwirtschafts-Simulator 2009. Getreide mähen, Acker pflügen, das (zumindest am PC) gemütliche und ruhige Landleben geniessen. „Ein Nischenprodukt“, denkt man sich, „den einen oder anderen wirds interessieren“. Falsch gedacht: Der Simulator führt die aktuelle Amazon-Bestsellerliste an. Also werft eure virtuellen Flinten ins Korn und widmet euch der absolut friedlichen Nahrungsmittelproduktion, am besten mit einem echten Gerstenprodukt in flüssig neben der Maus. Demo gibts bei Astragon.de.

Weiterlesen »

Jul 212008
 

Little Big Planet or the next best thing: Fiebrig erwarten wir alle die (hoffentlich) nächste Revolution in der Spielebranche. Glaubt man David Reeves glaubt, President von Sony Computer Entertainment Europe, gibt es nebst all der potenziell auslebbaren Kreativität nämlich noch einen weiteren Grund, wieso man sehr viel Spass mit Little Big Planet haben könnte. In einem Interview mit der eigenen Playstation Site äussert er sich zum Game folgendermassen:

Mit „LittleBigPlanet“ versuchen wir, eine Kombination aus iTunes und eBay zu schaffen; wenn also z. B. ein Entwickler bestimmte Level oder andere Extras produziert, kann er sie verkaufen und damit Geld verdienen. Womöglich gibt es schon bald den ersten „LittleBigPlanet“-Millionär!

Das erinnert uns doch irgendwie an Second Life. Auch dort kann man eigene Welten, Gegenstände und ‚Levels‘ erschaffen, auch dort lässt sich das Zeug danach verticken. Zwar ohne offizielle Plattform, aber bekanntlicherweise gibt es bereits seit ca. 2 Jahren eine Second Life Millionärin (oder zumindest eine, die ziemlich reich geworden ist).